Unsere Berufsstarter live: Erfahrungsberichte

Akku leer? Wir SWU-Azubis schaffen Abhilfe!

Das Projekt:
Die Auszubildenden im Beruf Elektroniker für Betriebstechnik sollen eine Handy-Ladesäule für das ServiceCenter Neue Mitte bauen, damit unsere Kunden und Passanten ihr Handy/Smartphone umsonst aufladen können.

Unsere Aufgaben:

  • Tischkonstruktion mit dem Schreiner entwerfen
  • Technische Planung ausarbeiten
  • Material bestellen
  • Einbau der Elektronik durch uns Azubis und Sicherung gegen Diebstahl
  • Aufbau und Funktionsprüfung im Service Center Neue Mitte

Azubi-Einführungsseminar in Babenhausen 2015

Wer? Die kaufmännischen Azubis des ersten und die gewerblichen Azubis des zweiten Lehrjahres. Was? Teamaufgaben, Feedback, Tipps und Tricks für eine perfekte Präsentation, Präsentationen erstellen und vortragen, Geschäftsessen simulieren, Tischtennisturnier, Klettergarten.

Ergebnis? Die Auszubildenden konnten sich gegenseitig kennen lernen, haben Übung im Präsentieren bekommen und konnten viele wichtige und praktische Tipps und Tricks lernen und ausprobieren.

Gefragt.Gelöst.

Hallo zusammen, wir sind Johannes und Leonie. Wir beide machen zurzeit eine Ausbildung bei der SWU. 
Kennt ihr unser Privatkundenmagazin SWU Journal? Wenn ja, dann habt ihr uns bestimmt schon in der letzten Ausgabe im März gesehen. Denn seit diesem Jahr gibt es bei uns ein neues Azubi-Projekt. Hier beantworten Azubis die von Familien oder Schulklassen gestellten Energiefragen. Betreut wird das Projekt von unserer Marketingabteilung.
Bereits zwei kleine Filmchen wurden gedreht, in denen wir folgende Fragen beantwortet haben: 

  • Seit wann gibt es in Ulm eine rot-weiße Straßenbahn?
  • Wasser in Strom verwandeln?

Nicht jeder bekommt in seiner Ausbildung so tolle Chancen und erhält bei den einzelnen Abteilungen die Möglichkeit hinter den Kulissen schöne Projekte umzusetzen. Wir lernen neue Menschen und deren wichtige Aufgaben kennen und sammeln täglich neue Erfahrungen. Durch dieses neue Azubi-Projekt haben wir beide an Selbstbewusstsein gewonnen und trauen uns jeden Tag ein bisschen mehr Verantwortung zu übernehmen. 

Energierad-Entwicklung eines Azubis

Lukas lernt Elektroniker für Betriebstechnik. Nachdem er seine Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verkürzen möchte (um eine Ausbildungsdauer von 2,5 Jahren zu erlangen), stellte man ihm die Aufgabe, eine besondere Abschlussarbeit anzufertigen. Von seinem Ausbildungsleiter erfuhr Lukas, das die Abteilung „Marketing“ ein Energierad für die anstehenden Messen entwickeln möchte. Da war ihm klar, er würde diese Arbeit sehr gerne übernehmen und dieses als Gesellenstück erarbeiten.

Das Energierad hat die Aufgabe durch das Strampeln der Pedale Strom zu erzeugen. Die SWU beschloss pro erzeugte Kilowattstunde 250€ für einen guten Zweck zu spenden.

Mit Hilfe vieler Kollegen aus unterschiedlichen Bereichen (Schlosser, Programmierer, Lackierer...) gelang es dem 19 jährigen dieses Spaß- und zugleich Erzeugungsrad zu bauen. Es wurde auf der Leben-Wohnen-Freizeit ausgestellt und die Besucher der Messe konnten für eine gute Sache ein wenig Sport treiben.

Lukas hatte sehr viel Spaß bei der Entwicklung des Energierades und fand es eine Spitzenidee Leistungsmessung und Energieerzeugung miteinander zu verbinden.

Soziale Woche in einer Kindertagesstätte

Helfen und Handeln anstatt Büro und Büffeln. Die Auszubildenden der Stadtwerke schlüpften im 2.Lehrjahr für eine Woche in ungewohnte Rollen – das Ziel ist es Jugendliche für Ihre Umwelt zu sensibilisieren. Sie soll Einblicke in den Arbeitsalltag von Altenpfleger-/-innen, Sozialarbeiter/-innen oder Erzieher/-innen erlangen. So ging es auch der Auszubildenden Mona Junginger. Mona absolviert bei den Stadtwerken eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Für eine Woche lang arbeitete Mona als Erzieherin in der „Spatzengruppe“ im Zachäus-Nest in Neu-Ulm. Bei dem Praktikum durfte sie mit den Kindern basteln und ein Theaterstück vorbereiten. Mona erlebte viele unvergessliche Augenblicke, wie z.B.  ein aufrichtiges „Ich hab dich lieb“ der kleinen Laura. Als Fazit erklärte Mona:  „Bei diesem Praktikum habe ich eine Menge fürs Leben gelernt“.

Nach dieser interessanten Woche trafen sich alle Azubis, die an diesem Projekt teilgenommen haben und erzählten sich gegenseitig über die Erfahrungen, die gemacht wurden.

Azubi-Beginn

Mitte September begann für 10 Berufsstarter ihre Ausbildung bei der SWU. 3 weibliche und 7 männliche Azubis, deren Weg in 8 verschiedene Berufe führen, legten ihr Fundament für die Karriere. Die Ausbildungszeit beträgt zwischen 2,5 - 3,5 Jahre, in der ihnen Einblicke in die verschiedensten Tätigkeiten in den Bereichen gezeigt werden sollen.

In den ersten Tagen lernen sich die Azubis des neuen Lehrjahres untereinander kennen. Sie wurden von der Geschäftsführung begrüßt und wurden mit der JAV (Jugend- und Auszubildendenvertretung) bekannt gemacht. Zudem erhielten sie in den ersten Tagen ihren eigenen Betriebsausweis und einen Verpflegungschip. Es wurden einige Abteilungen besichtigt um die Größe der SWU ein wenig zu zeigen. Die Azubis mussten nach vier so spannenden und interessanten Tagen diese neuen Eindrücke erst einmal verarbeiten. Spaß, Arbeit und Kennenlernen wird in dieser Zeit verbunden und erlernt.

Präsentationsseminar

Um auf die Abschlussprüfung optimal vorbereitet zu sein, besuchen die kaufmännischen Azubis des 3. Lehrjahres und die Elektroniker des 2. Lehrjahres das Präsentationsseminar. Der richtige Aufbau, die zeitliche Einteilung und vor allem eine gute Vorbereitung spielen eine wichtige Rolle. Während des Seminars konnte man auch schon seine Präsentation für die Abschlussprüfung vorbereiten. Nach diesem Seminar sind die Azubis sehr gut vorbereitet und es sollte nichts mehr schief gehen in wichtigen Situationen.

Azubi-Ausflug Sporttag

Auch bei diesem Ausflug waren die Azubis wieder sehr sportlich unterwegs. Zu Fuß spazierten sie an der Donau entlang zum Gelände des SSV. Dort wartete ein Frühstück auf sie. Die Spieler des SSV Ulm kamen für eine kleine Trainingsrunde vorbei. Nach dem Aufwärmen - wie richtige Fußballer -  wurde im Anschluss noch ein Spiel gespielt.

Die „Nicht-Fußballer“ vertrieben sich die Zeit mit anderen Ballspielen, wie z. B. Volleyball, Badminton,…

Nach einem Regenschauer konnten alle ihr wohlverdientes Mittagessen genießen.

Azubi-Ausflug Gesundheitstag

Um warm zu werden, begann der diesjährige Azubi-Ausflug mit einer Runde Zumba. Danach folgte ein kurzer Ernährungsvortrag um daraus ein gesundes Frühstück zu zaubern. Mit Gemüsesticks, Obstspießen und verschiedenen Brotaufstrichen wurde der Hunger gestillt.

Danach ging es zum Ruderclub nach Neu-Ulm. Diesen erreichten die sportlichen Azubis, natürlich passend zum Ausflugsthema, zu Fuß. Nach einer kurzen Einweisung paddelten sie die Donau in Gruppen hoch und runter, bis  es bei allen Gruppen gut funktionierte und alle als Team arbeiteten. Dann wurde ein kleines Wettrennen gestartet.

Zum Abschluss wurde dann noch gegrillt mit einer Vielzahl an verschiedenen Salaten.

Word, Excel und Power-Point Schulung

Von Anfang an werden die Azubis nicht alleine gelassen. Damit alle auf gleichen Stand des Wissens gebracht werden, erhalten die kfm. Azubis und gewerblichen Azubis eine Word und Excel Schulung.

Es wurde den Auszubildenden von den einfachen Tastenkombinationen bis hin zu den komplizierten Formeln alles beigebracht. Auch im Bereich des Power-Points wurde mit einfachen Tricks vieles erleichtert. Die durchgeführten Tage voller Informationen waren sehr hilfreich, interessant und wissensstark.

Einführungsseminar

Wie in jedem Jahr durften die kfm. Azubis aus dem ersten Lehrjahr und die gewerblichen Azubis aus dem zweiten Lehrjahr gemeinsam auf ein Seminar nach Babenhausen. Das Seminar dient zum Kennenlernen der Azubis untereinander. Viel Teamarbeit wird über die drei Tage gefordert. Auch das Präsentieren, sowohl untereinander als auch vor den Ausbildern, wurde durch mehrere kleine Präsentationen geübt. Abends wurde ein Geschäftsessen imitiert. Am letzten Seminartag waren sie  in eine Kletterhalle. Dort war Teamfähigkeit und Konzentration gefragt. Dies war ein besonderes Erlebnis und hat sowohl für Azubis und Ausbilder jede Menge Spaß gemacht.

Erste- Hilfe-Kurs

Die Azubis aus dem 1. Lehrjahr bekamen einen zwei tägigen Erste-Hilfe-Kurs. Dieser Kurs wird von einem SWU Mitarbeiter durchgeführt, der ehrenamtlich beim Roten-Kreuz tätig ist. Sie übten die stabile Seitenlage und lernten wie man einen Verletzten aus einem Auto befreien kann. Alle lebensrettenden Sofortmaßnahmen wurden gezeigt, dass im Ernstfall einem Kollegen geholfen werden kann. Die zwei Tage waren für die Azubis sehr lehrreich und interessant.

Bildungsmesse

Alle zwei Jahre findet in Ulm auf dem Messegelände die Bildungsmesse statt. Mit unserem blauen SWU Quadrat, welches über dem Stand schwebt, haben wir einen auffälligen und sichtbaren Stand. Die Azubis sind ein fester Bestandteil dieser Messe. An jedem Tag sind die unterschiedlichsten Ausbildungsberufe ver-treten, damit die Schüler gut beraten werden können. Die Schüler werden über die einzelnen Ausbildungs-berufe informiert, aber auch über die Besonderheiten bei der Ausbildung bei den Stadtwerken. In diesem Jahr kamen die Basketballer von Ratiopharm Ulm als Gäste an unseren Stand. Sie gaben Autogrammkarten und spielten mit den Azubis und den Schülern Basketball.

Die Messen bieten eine Abwechslung zum Arbeiten und die Azubis freuen sich alle Jahre wieder darauf.

Wahl der Jugend-und Auszubildendenvertretung

Im November trafen sich alle Azubis zur jährlichen Azubi-Versammlung. Die alte JAV berichtete über das vergangene Jahr und die Geschäftsführung überreichte allen Absolventen ihre Zeugnisse. Davor wurde noch die neue Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) gewählt. Es durfte jeder Azubi, der das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte, wählen. Das Wahlergebnis wurde dann am Ende der Azubiversammlung bekannt gegeben.

Die JAV hat z. B. das Recht einen Vertreter zu den Betriebsratssitzungen zu entsenden. Weitere Aufgaben sind die Probleme von anderen Azubis zu lösen, Gesetze überwachen, Vorschriften und Tarifverträge und das Zusammenarbeiten mit dem Betriebsrat.

Mathias, ein Werksstudent bei der SWU

Mathias hat eine Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik mit Berufskolleg absolviert. Danach führte ihn der direkte Weg zum Studium der Industrieelektronik, welches er an der Hochschule Ulm begonnen hat. Trotz alledem hält Mathias die Kooperation zur SWU. Er ist Werksstudent. Hierbei durchläuft er in seiner Praxiszeit (in den Schulferien) verschiedene Abteilungen und wird in diese eingearbeitet. Durch die Einarbeitung kennt er sich besser im Betrieb aus als ein anderer Ingenieur von außerhalb. Zu seinen Aufgaben gehören das Zeichnen der Schaltpläne und andere Tätigkeiten die zu seinen Lerninhalten des Studiums passen.

Zu seiner früheren Azubi-Zeit bei der SWU hat sich für Mathias heute nicht viel verändert. Ihm wird jetzt mehr Verantwortung zugetraut und natürlich werden höhere Ansprüche gestellt.

Elektroniker ein Männerberuf? – Falsch sagt unsere Elektronikerin Jasmin

Jasmin findet ihre Berufswahl nicht ungewöhnlich. Nach Ihrem Praktikum im technischen und kaufmännischen Bereich stand schnell fest, dass sie etwas Handwerkliches lernen möchte. So entschied die damals 16-jährige sich dafür, eine Ausbildung als Elektronikerin für Betriebstechnik bei der SWU zu machen. Anfangs war sowohl Angst als auch Vorfreunde dabei. Jedoch ist diese Furcht innerhalb kürzester Zeit vergangen. Sie wurde sehr gut in aufgenommen und fühlte sich sofort wohl. In manchen Abteilungen, in denen schwere körperliche Arbeiten anfielen, wurde ihr stets geholfen.

Nach 3 Jahren Ausbildung fand sie sich im Bereich der SWU Verkehr zurecht und arbeitete dort ein Jahr. Sie hatte sehr viel Spaß in ihrer Zeit als Elektronikerin und ist auch noch heute ein wenig vertraut mit diesem Bereich. Jasmin studiert seit zwei Jahren „Energiewirtschaft“, wo sie häufig ihr gewonnenes Wissen einsetzen kann und macht sogar ihr Praxissemester bei der SWU.

 Azubi-Austausch Österreich

Anita macht eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Mit der Organisation „Exchange“ war sie vier Wochen in einem Betrieb in Österreich.

Nach einer kurzen Bewerbung wurde schnell ein Austauschplatz für sie gefunden.

Der Personalchef begrüßte sie dort und begleitete sie auf ihrem Rundgang durch die gesamte Verwaltung. Sie fühlte sich sofort Willkommen. Für den kommenden Monat hat sie einen Durchlaufplan erhalten und wurde über die Produkte dieser Firma genauestens informiert.

Bei so viel Abwechslung vergingen, wie sie mitteilte, die vier Wochen im Nu. Für Anita war es eine unschätzbare Erfahrung einen anderen Betrieb mit anderen Produkten, anderer Betriebsstruktur, andere Leute und ein anderes Land kennen gelernt zu haben.

Kletterwald in Laichingen

Hoch hinaus wollten die Azubis bei ihrem letzten Ausflug. Ziel war der Kletterwald in Laichingen, wo die besonders Mutigen und Schwindelfreien es mit einem bis zu 14 Meter hohen Parcours aufnehmen konnte.

Vorort angekommen, gab es zur Stärkung erst einmal  Vesper. Gleich danach wurden die Gurte angelegt, alle gründlich mit den Sicherheitshinweisen vertraut gemacht und dann gings los zu den ersten Kletterversuchen. Nach dieser Einweisung konnte man zwischen Parcours mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen wählen. Die ganz Mutigen stiegen sofort 14 Meter hoch, was schon einiges an Geschicklichkeit und Überwindung erforderte.

Nach ein paar Stunden, fertig vom Klettern, bekamen die Azubis ihr Mittagessen.

Alle erlebten einen tollen Tag und der eine oder andere schaffte es sogar seine Ängste zu überwinden.

Artikel aus dem SWU Journal 02/10: Wanted: quicklebendige SWU-Azubis

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