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SWU erfüllt die Kriterien der Stadtwerke-Initiative Klimaschutz

Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm treiben den kommunalen Klimaschutz voran

SWU erfüllt die Kriterien der Stadtwerke-Initiative Klimaschutz

Die Stadtwerke Ulm Neu-Ulm werden bis Ende 2030 vollständig treibhausgasneutral in den Scopes 1 und 2 wirtschaften und die Reduzierung der Scope 3-Emissionen durch ihre Produkte, Dienstleistungen sowie ihre internen Prozesse vorantreiben. Dieses Ziel haben die Stadtwerke in ihrer Dekarbonisierungsstrategie niedergelegt.

Deutschland hat das Ziel gesetzt, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Das gelingt nur, wenn alle gesellschaftlichen Akteure aktiv mitarbeiten. Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm tun das bereits seit mehreren Jahren. Diese Aktivitäten wurden nun auf eine neue Basis gestellt: Mit der Dekarbonisierungsstrategie legen die Stadtwerke den genauen Weg und auch zeitliche Fristen zur Erreichung dieser Ziele fest. „Wir übernehmen damit Verantwortung für eine lebenswerte Region und sehen uns als Treiber der Energie-/Mobilitätswende und der Digitalisierung und sorgen als Systemdienstleister für eine zuverlässige Infrastruktur. Für dieses Versprechen gibt es keine Alternative“, ist Klaus Eder, Geschäftsführer der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm sicher. „Mit unserer Dekarbonisierungsstrategie zeichnen wir nicht nur den Weg auf, sondern verpflichten uns auch zur Erfüllung/Einhaltung der gesetzten Ziele und Meilensteine. Die Strategie ist für alle Bürgerinnen und Bürger einsehbar und bietet die Möglichkeit, mit uns in Dialog zu treten. In einem transparenten Prozess wollen wir darstellen, in welchen Handlungsfeldern wir Maßnahmen für den Klimaschutz anstoßen.“

Der erste Grundstein ist bereits gelegt: Mit den Treibhausgasbilanzen 2020 bis 2022 haben die Stadtwerke einen Status Quo der eigenen THG-Emissionen erhoben. Von diesem ausgehend weist die Dekarbonisierungsstrategie den Weg zu stetig weniger Emissionen und letztlicher Treibhausgasneutralität (THG-Neutralität). „Die Strategie haben wir nach nachvollziehbaren Kriterien aufgestellt. Dass diese eingehalten wurden, hat die ASEW, die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung, geprüft und bestätigt“, so Klaus Eder, der auch als Vorsitzender der VKU-Landesgruppe Baden-Württemberg agiert. Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm sind Mitglied sowohl bei der ASEW wie auch in der von dieser betreuten Stadtwerke-Initiative Klimaschutz.

974.000 Tonnen CO2-Äquivalente: So hoch ist der Anteil der Stadtwerke jedes Jahr an den deutschen Treibhausgas-Gesamtemissionen von (2021) rund 760 Millionen Tonnen. Ziel der Dekarbonisierungsstrategie ist, die direkten Emissionen komplett zu vermeiden. Das heißt, alle vermeidbaren THG-Emissionen werden nach und nach komplett reduziert. Eine vollständige THG-Neutralität ist unter heutigen Bedingungen nicht möglich. Die nicht zu vermeidenden Emissionen werden kompensiert bzw. den vergleichbaren Betrag in regionale nachhaltige Projekte investiert.  „Der wichtigste Schritt im kommunalen Klimaschutz beginnt mit einer Strategie und einem klaren Ziel“, sagt Goldy Raimann, Projektmanagerin Nachhaltigkeit bei der ASEW und Projektverantwortliche der Stadtwerke-Initiative Klimaschutz. „Die Treibhausgasneutralität ist eine große Herausforderung. Dass die Stadtwerke sich dieser stellen, zeigt, dass hier Klimaschutz mehr als ein schönes Wort ist.“

Seit 2022 sind die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Teil der Stadtwerke-Initiative Klimaschutz. Diese, von der ASEW koordiniert, unterstützt die Stadtwerkewelt dabei, gemeinsam den Weg hin zu einer treibhausgasneutralen Wirtschaft zu beschreiten. Dabei soll die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Stadtwerk gestärkt werden, um generationengerechte Ziele vor Ort verwirklichen zu können und die regionale Wertschöpfung zu steigern.

Weitere Details zur THG-Bilanz und der Dekarbonisierungsstrategie der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm finden Sie unter www.swu.de/umweltschutz

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