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Erweiterte Fahrgastinformation ist auf sehbehinderte Menschen zugeschnitten. SWU investiert rund 700.000 Euro.

SWU-Haltestellen werden erneuert

Erweiterte Fahrgastinformation ist auf sehbehinderte Menschen zugeschnitten. SWU investiert rund 700.000 Euro.

Das Kästchen in glänzendem Gelb kann sprechen. Wer es trotz der auffälligen Farbe nicht sieht, kann es erspüren. Die Fingerkuppen gleiten über eine Zeile in Blindenschrift, darunter befindet sich eine große Taste. Kurz gedrückt und schon ertönt eine Frauenstimme: „In zwei Minuten fährt Linie 6 nach Eselsberg Hasenkopf“. Das sprechende Kästchen ist bei Fachleuten als „text-to-speech“ bekannt. Sehbehinderten Fahrgästen ist es eine wertvolle Orientierungshilfe an der Haltestelle.

Weiße Schrift auf schwarzem Grund

Der Vorlesemodus „text-to-speech“ ist eine mehrerer Neuerungen, die den Fahrgastservice an den Haltestellen verbessern. Bleiben wir zunächst bei der Information über Abfahrtzeiten. Darüber geben die bewährten DFI-Anzeiger (für „dynamische Fahrgastinformation“) Auskunft, eingeführt im Jahr 2006. 61 Stück stehen derzeit an den Bestandshaltestellen. Alle diese Anzeiger sollen bis Juni durch neue ersetzt werden. Die Schrift auf den neuen elektronischen Tafeln ist dann weiß anstatt wie bisher gelb. So zeigen sich seit geraumer Zeit auch die Zielschilder bei den neueren Modellen der SWU-Busse und bei den Straßenbahnen. Die weiße LED-Schrift auf schwarzem Grund bietet stärkeren Kontrast und ist daher besser lesbar. Dies gilt unabhängig vom Wetter: Die am Ulmer Standort des Herstellers LTG (Luminator Technology Group) entwickelten Tafeln passen sich mittels Sensoren selbsttätig an das Tageslicht an. Die Informationen lassen sich zum Beispiel auch unter direkter Sonneneinstrahlung gut ablesen. Uhrzeit und Nachrichten über aktuelle Störungen im Linienbetrieb können aufgespielt werden.

Neue Schilder geben sichere Orientierung

Vollständig ersetzt sind mittlerweile die alten Haltestellenschilder. Die Aktion Alt gegen Neu hatte im November begonnen. Ende März wurde an der Haltestelle Egertweg in Böfingen das letzte von 502 neuen Schildern montiert. Darauf ist neben der Liniennummer nun auch der Steig abzulesen, von dem der Bus oder die Tram abfährt. Jede Linie hat ihre eigene Farbe in einem Piktogramm. Klarere Orientierung heißt eben auch mehr Sicherheit für den Fahrgast. Hersteller des Beschilderungssystems ist das Bruchsaler Unternehmen Ries Fahrgastinformation. Für den Austausch der Beschilderung und die neuen elektronischen Anzeiger investiert die SWU Verkehr rund 700.000 Euro.

Wartehäuschen: teils nagelneu, teils rundumerneuert

Auch an den Wartehäuschen tut sich etwas. Wer häufig auf der Linie 2 unterwegs ist, dem dürfte die neue „Möblierung“ aufgefallen sein. Große, elegant geriffelte Glaswände und breite, ins Dach eingelassene Beleuchtungsbänder machen den Unterstand hell und einladend. Die Wartebänke kombinieren anthrazitfarbenes Metall mit dem warmen Ton der in massivem Holz ausgeführten Sitzfläche; Armlehnen erleichtern das Aufstehen. Die von dem Ulmer Büro Braun und Engels entworfenen Unterstände sollen nach und nach entlang der Linien 1, 4 und 5 aufgestellt werden. Die dort vorhandenen blauen Häuschen kommen aber nicht auf den Schrott, sondern werden runderneuert und wiederverwendet. Sie ersetzen nach der Sanierung die ganz alten Unterstände aus Holz oder werden an Haltestellen platziert, die bislang ohne Wartehäuschen auskommen mussten. „Die Erneuerung der Unterstände ist überfällig, manche stammen aus den 1980er Jahren“, sagt Ralf Gummersbach von der SWU Verkehr. Rund 140 Unterstände sind zur Sanierung vorgesehen. Für die Haltestellen-Erneuerung sind pro Jahr rund 80.000 Euro eingeplant.

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