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Neu-Ulmer Uferweg bleibt bis Ende November wegen Sanierungsarbeiten gesperrt

Stadtwerke investieren 600.000 Euro in den Unterhalt der Dämme

In den nächsten Wochen erneuern die Stadtwerke zu beiden Seiten der Donau die Uferbefestigungen. Die Arbeiten beginnen am Montag, den 18. September. Wegen der Bauarbeiten bleibt der Neu-Ulmer Uferweg auf dem etwa 1600 Meter langen Abschnitt zwischen dem Sportplatz Offenhausen und der Wehranlage Böfinger Halde bis Ende November für Spaziergänger und Freizeitsportler gesperrt.

Auch auf der Ulmer Seite kümmern sich die Stadtwerke um den Unterhalt des Ufers. Betroffen ist der Abschnitt von der Gänstorbrücke bis zum Steg Offenhausen. Allerdings sind es in diesem Abschnitt lediglich einzelne Uferbereiche, die neu befestigt werden müssen. Der Durchgang für Passanten und Radler bleibt offen. Fußgänger werden in den Baustellenbereichen auf den Radweg umgeleitet.

Befestigt sind die Böschungen durch ein in Beton verlegtes Uferpflaster. Diesen Verbund haben Kälte und Frost über die Jahrzehnte hinweg gelockert, stellenweise aufgesprengt. „Das zeigt sich vor allem auf der Neu-Ulmer Seite. Es ist dort die erste größere Dammsanierung seit dem Bau des Wasserkraftwerks Böfinger Halde“, sagt Wolfgang Dürr von der Stadtwerketochter SWU Energie. Im ersten Arbeitsschritt wird der Damm aufgebaggert, um spröde gewordenes Material zu entfernen. Anschließend werden neue, frost-resistente Flussbausteine in ein Betonbett eingesetzt. Bagger, Betonmischer und Lkw werden im Einsatz sein.

Umleitungsstrecke über Thalfinger Straße

Daher ist es unumgänglich, den Neu-Ulmer Uferweg während der Arbeiten komplett zu sperren. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert; sie führt über den Offenhausener Steg auf die Ulmer Seite, am Volksfestplatz vorbei und über den Geh- und Radweg entlang der Thalfinger Straße zur Böfinger Halde. Die Stadtwerke investieren insgesamt rund 600.000 Euro in den Dammunterhalt.