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Dritter Leistungstrafo sichert Stromversorgung im Ulmer Süden ab

Nächtlicher Schwertransport

Dritter Leistungstrafo sichert Stromversorgung im Ulmer Süden ab

Er ist sechs Meter breit, drei Meter hoch und dreifünfzig tief. Fast siebzig Tonnen Gewicht bringt er auf die Waage und leistet vierzig MVA. Die Rede ist von dem neuen Freiluft-Trafo, der am 13. März frühmorgens im Umspannwerk Süd der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze eingetroffen ist. Am Abend zuvor war der Trafo beim Hersteller SGB in Regensburg auf einen Tieflader gehievt worden. Der Schwertransport mit Überlänge und Überbreite durfte erst um 22 Uhr zu seiner dreihundert Kilometer langen Reise nach Ulm aufbrechen.

„Das Umspannwerk ist jetzt mit einem dritten Leistungstrafo für die Spannungsebene 110/10 kV ausgerüstet“, sagt Wolfgang Rabe, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH. „Der Trafo dient nicht bloß als zusätzliches Standbein, denn er erweitert zugleich die Kapazitäten in unserem Mittelspannungsnetz“, beschreibt Rabe den Nutzen. Über das UW Süd, am Rand des Industriegebiets Donautal gelegen, wird der gesamte Ulmer Süden und Südwesten mit Strom versorgt. Hier hängen viele Industriekunden am Netz, und die gute Konjunktur schlägt sich im Strombedarf nieder. So hat jüngst ein großes Pharmaunternehmen eine signifikante Leistungserhöhung angemeldet. Rund 600.000 Euro lassen sich die Stadtwerke den Trafo einschließlich der Netzeinbindung kosten. Bis Mitte Mai soll der Trafo voll in Betrieb sein. Besonderheit bei der Installation: Die Trafogrube wurde mit einer Spezialfolie ausgekleidet. Sie wird das im Trafo enthaltene Isolieröl vom Erdreich und Grundwasser fernhalten, sollten je einmal Undichtigkeiten auftreten. Über Laufschienen und per Seilwinde wurde der Trafo Zentimeter um Zentimeter auf das Fundament gezogen. Für die Montage diverser Anbauteile wurde ein Autokran eingesetzt.

Die Trafoanschaffung ist die zweite größere Investition im Umspannwerk binnen kurzer Zeit. In der zweiten Jahreshälfte 2018 war dort schon die gesamte Leit- und Schutztechnik auf den neuesten Stand gebracht worden. Dafür haben die Stadtwerke ebenfalls rund 600.000 Euro ausgegeben.

Foto:
Auf Laufschienen und per Seilwinde wurde der 70-Tonnen-Trafo auf seinen Standort gezogen.

 

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