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Trinkwasserpreis steigt um durchschnittlich 1,8 Prozent

Ab 1. Juli rund sechs Euro Mehrkosten im Jahr für einen typischen Haushalt in Ulm und Neu-Ulm

Trinkwasser wird zum 1. Juli etwas teurer. Ein Einfamilienhaus mit einem Jahresbedarf von 150 Kubikmetern Trinkwasser für vier Personen bezahlt pro Jahr 6,25 Euro oder 1,8 Prozent mehr. Mit der Preisanpassung reagiert die SWU Energie auf die gestiegenen Kosten für die Netzpflege.

Die Anpassung betrifft rund 32.000 Trinkwasserkunden in Ulm und Neu-Ulm. Die Mehrkosten gehen ausschließlich auf das Konto eines leicht er-höhten Grundpreises. Der Preis je verbrauchtem Kubikmeter („Arbeitspreis“) hingegen bleibt unverändert bei 1,82 Euro brutto. Im Grundpreis stecken Unterhalt und Modernisierung von Brunnen, Hochbehältern, Pumpanlagen und Leitungen. „Die Pflege des Netzes und der Transport des Wassers in jedes Haus machen etwa zwei Drittel der Kosten aus. Das ist unabhängig von der verkauften Menge. Daher behalten wir beim Kostenausgleich den Grundpreis besonders im Auge“, erläutert Marcus Deutenberg, Leiter des SWU-Vertriebs. Der Grundpreis richtet sich nach der Anzahl und Leistung der installierten Wasserzähler, ist also von Gebäude zu Gebäude unterschiedlich. Zuletzt hatten die Stadtwerke den Wasserpreis vor einem Jahr erhöht, damals in der Größenordnung von etwa 1 Prozent.

339 Euro pro Jahr: SWU gehört zu den günstigsten Wasserversorgern im Land

Auch nach der Erhöhung bleibt die SWU landesweit einer der günstigsten Wasserversorger. In dem vom Stuttgarter Wirtschaftsministerium im März 2016 aktualisierten Preisvergleich rangiert die SWU erneut im oberen Viertel der günstigsten privatrechtlichen Wasserversorger. Die SWU belegt Rang 14 unter den 80 gelisteten Unternehmen. Bei 150 Kubikmeter Jahresverbrauch lag der Landesschnitt laut Wirtschaftsministerium bei 382 Euro. In Ulm bezahlte der Wasserkunde zuletzt rund 339 Euro. Das entspricht einem Durchschnittspreis von 2,26 Euro je Kubikmeter.