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Stromzähler zeigen den Verbrauch korrekt an

Elektronische Stromzähler sollen falsch anzeigen? Das behaupten verschiedene Meldungen der letzten Tagen. Nein, sagen dazu die Stadtwerke.

Die von den Stadtwerken seit 2009 eingesetzten elektronischen Messgeräte sind schon aufgrund ihres Messprinzips nicht durch die Störszenarien beeinflussbar, von denen die Studie der Uni Twente in den Niederlanden ausgeht. Stadtwerke-Kunden können sich auf einfache Weise vergewissern, dass ihr Zähler richtig anzeigt: Wird ein Stromverbraucher im Haus abgeschaltet, zum Beispiel eine 25-Watt-Leuchte, verringert sich der Leistungswert in der Anzeige. Der Messwert stimmt auch dann, wenn die Leuchte gedimmt wird oder LED-Lampen im Einsatz sind.

Tatsächlich sind in Deutschland 2007 elektronische Zähler aufgefallen, die in bestimmten Betriebssituationen messtechnische Probleme zeigten. Die Eichbehörden haben damals sofort reagiert. Zusammen mit den Zählerherstellern wurden Gegenmaßnahmen entwickelt. Diese sind seit 2010 vollständig umgesetzt – und zeigen Wirkung. Die Marktüberwachungsbehörden verfolgen das Thema aufmerksam. Fazit: Damit sollten die gesetzlich vorgegebenen Verkehrsfehlergrenzen der elektronischen Stromzähler, die in Deutschland verbaut sind, während eines Abrechnungszeitraums nicht überschritten werden.

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