Zum Inhalt der Seite springen
Produkte & Leistungen
Unternehmen
Wasserkraftwerk Böfinger Halde

Wasserkraftwerk Böfinger Halde

Steg am Kraftwerk Böfinger Halde bleibt für Sanierungsarbeiten bis Oktober gesperrt

Stadtwerke investieren rund 450.000 Euro. Arbeiten beginnen am 2. Mai.

Wind und Wetter setzen auch dem Donau-Wasserkraftwerk Böfinger Halde zu. Jetzt muss der Übergang des 1953 errichteten Kraftwerksgebäudes saniert werden. Die Arbeiten beginnen am 2. Mai und werden voraussichtlich im Oktober abgeschlossen. Während der Sanierungszeit ist der Übergang für die Öffentlichkeit komplett gesperrt. Spaziergänger und Radler benutzen ersatzweise die nahegelegenen Donauübergänge in der Friedrichsau oder in Thalfingen. Am Offenhausener Steg sowie an der Talfinger Uferstraße weisen Tafeln auf die Sperrung und die Ausweichrouten hin.

Der 120 Meter lange Kraftwerkssteg benötigt eine Rundum-Sanierung. „Die tragenden Brückenteile sind zwar noch gut in Schuss, doch müssen die Beläge dringend erneuert werden“, sagt Projektleiter Wolfgang Dürr von der SWU Energie. Das betrifft den aus Stahl gefertigten Hauptteil des Stegs. Dort fallen die lichten Stellen im Belag ins Auge. Die Stahlplatten werden entfernt, ausgetauscht und erhalten eine Schutzdecke aus Gussasphalt. Ganz abgebrochen und neu gebaut werden muss dagegen der Brückenabschnitt unmittelbar hinter dem Kraftwerkshaus am nördlichen Ufer. Dieser Brückenteil aus Beton weist tiefergehende Schäden auf.

„Das Schadensbild und der genaue Umfang sämtlicher Arbeiten sind erst dann genau zu bestimmen, wenn alle alten Beläge weg sind“, begründet Wolfgang Dürr die angenommene Bauzeit von einem halben Jahr. „Außerdem wissen wir nicht, wie viel Wasser die Donau herunterkommen wird. Der zügige Fortgang der Arbeiten ist auf niedrige Wasserstände angewiesen“. Die Stadtwerke wenden für die Sanierung rund 450.000 Euro auf.