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Unternehmen

Landesturnfest: SWU Verkehr fährt Sonderschichten

10.000 Kilometer Extrafahrten abgespult

Landesturnfest heißt Bewegung. Viel Bewegung war an den vier Tagen auch außerhalb der Schauplätze zu beobachten. Besonders dann, wenn viele Hundert Teilnehmer zwischen den Schauplätzen pendelten. „Bei der SWU Verkehr hatten wir Großeinsatz“, sagt Fahrbetriebsleiter Bernd Strohm.

An jedem der vier Tage waren bis zu zwölf zusätzliche Busse gleichzeitig auf Strecke. Am meisten gefragt waren die Verbindungen ab dem Ehinger Tor, hinauf auf den Kuhberg etwa oder runter zum Messegelände. Um den Andrang zu bewältigen, waren pro Tag bis zu 22 Mitarbeiter – Fahrer und Aufsichtspersonal – zusätzlich im Einsatz. „Wenn es richtig hoch her ging, mussten kurzfristig sogar die Reservebusse plus Fahrer ran“, so Bernd Strohm. „Insgesamt haben unsere Busse fast zehntausend Kilometer zusätzlich abgespult“, macht er eine erstaunliche Bilanz auf. Dabei blieb der Fahrgaststrom zumeist flüssig, die Wartezeiten hielten sich in engen Grenzen.

Zwischenfälle gab es keine. Dafür Erlebnisse der heiteren Art. Eine Damen-Handtasche war im Bus liegengeblieben. Ohne komplizierte Sucherei nahm die überglückliche Besitzerin ihr gutes Stück schon kurze Zeit später am Ehinger Tor wieder in Empfang. Mitunter brachten Fahrgäste Ungewöhnliches mit in den Bus. Zum Beispiel eine rollende Bar. Sie war von jugendlichen Turnfest-Teilnehmern aus einem Schrank zusammengebaut und mit einer Jukebox bestückt worden.