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Modellregion grüner Wasserstoff Baden-Württemberg

SWU-Projekt H2-Factory

Informationsveranstaltung

Energiewende in der Region Ulm: Welche Rolle spielt Wasserstoff?

Erfahren Sie in spannenden Impulsvorträgen Wissenswertes über Wasserstoff und dessen Bedeutung für die Energiewende. Das Projekt “H2-Wandel” macht Wasserstoff als Energieträger in der Region Mittlere Alb-Donau mit vier Leuchtturmprojekten greifbar. Die Vorträge geben einen Überblick über die Wasserstoffprojekte in Ulm.
Sie erfahren, welche konkreten Anwendungsmöglichkeiten Wasserstoff bietet und welche Chancen sich für die Region Ulm ergeben. Im Anschluss an die Vorträge beantworten die Experten der SWU und ihrer Partner gerne Ihre ganz persönlichen Fragen.

Zeit

Mittwoch, 6. März 2024, 18:00 Uhr

Ort

SWU BüroCenter K3, Aula, Karlstraße 3, 89073 Ulm

Teilnahme

Die Teilnahme ist kostenlos. Es wird um Anmeldung bis zum 26. Februar gebeten.

Anmeldung

Programm

18:00 Uhr Einlass
18:30 Uhr Begrüßung
18:40 Uhr

„Wasserstoff – die Chemie der Energiewende“

Prof. Dr. Markus Hölzle (Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung)

19:00 Uhr

„H2-Wandel – eine Modellregion für Wasserstoff – wir sind mittendrin
und mit dabei“

Michael Bächler (H2-Wandel – Modellregion Grüner Wasserstoff e.V.)

19:15 Uhr

„Wasserstoff bei den Stadtwerken: Chancen und Herausforderungen“

Pascale Müller (SWU Energie GmbH)

David Langer (Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH)

19:55 Uhr

"H2-Grid und H2-ToGo: Wasserstoff mal praktisch

Prof. Dr. Schlick (Technische Hochschule Ulm)

ab 20:15 Uhr Zeit für Fragen und offener Austausch

Für Verpflegung (Kaltgetränke, Snacks) ist gesorgt.

Worum geht es im Projekt?

Das Projekt „H2-WANDEL Modellregion Mittlere Alb – Donau – Ostwürttemberg“ macht mit vier Leuchtturmprojekten Wasserstoff als Energieträger in der Region Mittlere Alb-Donau praktisch erfahrbar.

Ziel ist es, die gesamte Wertschöpfungskette von grünem Wasserstoff zu demonstrieren: Wasserstoff-Erzeugung, Speicherung, Transport sowie verschiedene Wasserstoff-Anwendungen. Das Projekt wird von der EU und vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Die SWU (SWU Energie GmbH) trägt mit dem Leuchtturmprojekt „H2-Factory - Grüner Wasserstoff für existierende Verbraucher“ zur Modellregion bei. Dabei plant die SWU den Bau zweier Elektrolyseanlagen um die Chancen der dezentrale Wasserstoffproduktion zu beleuchten. Der erste Standort soll in der Wissenschaftsstadt in Ulm am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung entstehen, der zweite Standort an einem strategisch wichtigen Standort in Ulm.

Weitere Informationen zur Modellregion finden Sie unter h2-wandel.de.

Steckbrief

H2-Factory am ZSW

Status: Konzeption & Ausschreibung der Hauptkomponenten
Projektrealisierung: 2022–2025
Investitionsvolumen / Förderbedarf: 7,9 Mio. Euro / 3,6 Mio. Euro

H2-Bridge

Status: Vorplanung & Fördermittelakquise
Projektrealisierung: 2023 – 2027
Investitionsvolumen / Förderbedarf: 25 Mio. Euro / 12 Mio. Euro

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung führt in Ulm Brennstoffzellentests durch. Da die Brennstoffzellen mit Wasserstoff betrieben werden, hat das ZSW einen stetig wachsenden Wasserstoffbedarf. Bisher wird der Wasserstoff per LkW geliefert.
Um zukünftig mehr Testkapazitäten zu ermöglichen und gleichzeitig zur Dekarbonisierung beizutragen, möchte das ZSW zukünftig den Großteil des Wasserstoffs regional und aus erneuerbaren Energien beziehen.
Um dieses Ziel zu realisieren plant die SWU eine Elektrolyseanlage neben dem Grundstück des ZSWs zu errichten. Diese Anlage soll zukünftig das ZSW via Direktleitung mit grünem Wasserstoff versorgen.

H2-Factory

Projektbeschreibung

  • 3 MW Elektrolyseleistung
  • Wasserstoff-Gewinnung auf Basis von regionaler Wasserkraft oder anderen erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Windkraft)
  • Strompreisgeführter Betrieb zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit
  • Versorgung des ZSW (Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung) in Ulm mit grünem Wasserstoff
Elektrolyseur(e)
Tip schließen Elektrolyseur(e)

3 MW Elektrolyseleistung zur Erzeugung von bis zu 150t Wasserstoff im Jahr

Nebenanlagen
Tip schließen Nebenanlagen

Trafostation, um die Elektrolyse mit der nötigen Spannung zu versorgen. Die Möglichkeit einer Wärmeauskopplung zur Abwärme-Nutzung wird untersucht

Speicher
Tip schließen Speicher

3 Niederdruckspeicher mit jeweils ca. 100m³ Speicherkapazität

Wieso grüner Wasserstoff?

  • Viele verschiedene Wasserstoff-“Farben“
  • Bspw. grauer Wasserstoff: wird mittels Dampfreformierung aus Erdgas gewonnen, verursacht hohe CO2-Emmisionen
  • Grüner Wasserstoff wird mit der Nutzung von erneuerbarer Energie mittels Elektrolyse erzeugt
  • Elektrolyse beschreibt die Spaltung von Wasser (H2O) in Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) durch die Zufuhr von elektrischer Energie

FAQ: Projekt H2-Factory

Auf der folgenden Seite haben wir häufige Fragen zum Thema Wasserstoff und dem SWU-Projekt "H2-Factory" für Sie zusammengefasst.

Häufige Fragen

Strompreisbasierte Fahrweise

  • Die Fahrweise der Elektrolyse kann mithilfe von Prognosen auf möglichst niedrige Strompreise eingestellt werden, dadurch werden auch die Wasserstoffkosten minimiert
  • Durch Zu- oder Abschalten der Last können Elektrolyseure außerdem zur Stabilität der Netzfrequenz beitragen

Fördergeber

Das Projekt „Modellregion grüner Wasserstoff BW“ wird gefördert durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung und das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Unternehmen in BW: Meldung des Bedarfs an Wasserstoff ist wichtig

Um den notwenigen H2-Netzausbau voranzutreiben, sind alle Unternehmen in Baden-Württemberg aufgerufen, ihren Wasserstoffbedarf dem Transportnetzbetreiber terranets bw zu melden. Die Ergebnisse der stetigen H2-Umfrage werden ein zentraler Baustein bei der Trassenplanung des H2-Backbones (Wasserstoff-Pipeline-Netz) sein. Regionen mit hoher Wasserstoffnachfrage werden bei der Trassenplanung höher priorisiert, daher ist die Erhebung der H2-Bedarfe der Unternehmen unserer Region sehr wichtig.

Hier können Unternehmen in Baden-Württemberg ihren H2-Bedarf direkt an terranets bw melden:

Meldung Wasserstoffbedarf

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