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160 Jahre Ulmer Gas

Aufnahme vom 1. Ulmer Gaswerk

Die 1. Ulmer Gasfabrik 1957 entstand in der Absicht eine sichere Straßenbeleuchtung mit Gaslaternen zu schaffen. Seitdem hat sich der Energieträger Gas zum Multitalent gewandelt.

Planung der Gasfabrik (Tuschezeichnung)

Ein Gaswerk für Ulm sollte es sein – dies beschloss der Ulmer Stadtrat in einer Sitzung im Februar 1856.1

In einer Tuschezeichnung für die Planung des Gaswerks (links) wurde der Platz an der Ecke der, zu dieser Zeit nur geplanten, Karl- und Neutorstraße vorgesehen. In anderer Gebäude-Anordnung als hier zu sehen, wurde das Gaswerk dann umgesetzt: mit Retortenhaus, zwei Gasbehältern mit je 500 Kubikmeter Fassungsvermögen, Reinigerhaus und kleinem Wohn- und Verwaltungsgebäude.

Für die Städtische Beleuchtung wurden in ganz Ulm Gasleitungen gelegt und auch Privathäuser konnten sich für eine  ́Einrichtung zur Gasbeleuchtung ́ anmelden. Anschlusswilligen Bürgern wurden dabei 10 Fuß Anschlussleitung kostenlos ins Haus verlegt, wenn sie sich nur rechtzeitig anmeldeten. Die Gaslieferung sollte damals noch nicht, wie heute gewohnt, 24 Stunden täglich zur Verfügung stehen, sondern von beginnender Dunkelheit bis zum Beginn der Tageshelle erfolgen – eben nur zum Zwecke der Beleuchtung.1

Produktbild: SWU NaturGas mit 10% Bioerdgas

In den vergangenen 160 Jahren hat sich Einsatz und Produktion von Gas stark gewandelt!

Gas wird schon lange nicht mehr wie damals „fabriziert“, zuerst aus der Verbrennung von Holz und später von Kohle oder wie zuletzt, in den sechziger Jahren, in Kohlewassergas-Anlagen. Stadtgas wurde in Ulm 1968 abgelöst durch Erdgas. Als Produzenten fossilen Erdgases treten dabei Erdgas-Förderländer wie Norwegen oder Russland auf und der Brennstoff wird über große Entfernungen in Pipelines transportiert. Mit Naturgas aus Biogasanlagen kam in den letzten Jahren nachhaltig erzeugtes Gas hinzu.

Die Anwendungen des Energieträgers Gas reichen heute weit: ob für den Einsatz in der Industrie, zur privaten Nutzung von Erdgas beim Heizen, für Warmwasser oder den Herd per hauseigenen Erdgasanschluss, bis zum Fahren mit Erdgas.

1 Informationen aus der Festschrift des Autors Albert Haug 150 Jahre Ulmer Gas, Retorten, Gasometer, Exhaustoren, Herausgeber SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH.

 

Mehr Informationen zum Thema Heizen mit Gas und Netzanschluss Erdgas:

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