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Fernwärme für Donaustetten

Hocheffizientes Wärmenetz "Beim Brückle" - Leider kein Ausbau im Bestandsgebiet möglich!

Bereits vor einigen Jahren wurde eine erste Interessensabfrage zur möglichen Erweiterung des Nahwärmenetzes „Beim Brückle“ in das angrenzende Bestandsgebiet durchgeführt. Damals zeigte sich, dass ausreichend Interesse vorhanden war, um einen schrittweisen Fernwärmeausbau konkret planen zu können. 

Um den nun geplanten Fernwärmeausbau im Jahr 2026 beginnen zu können, hat die SWU dieses Jahr für einen ersten Teilabschnitt verbindliches Interesse an einem Fernwärmeanschluss abgefragt und individuelle Angebote erstellt. Trotz vieler Gespräche mit Bürgern und Bürgerinnen und der hierauf eingegangenen Angebotsbeauftragungen ist die Zahl der verbindlichen Anschlusszusagen leider zu gering, um den Ausbau für alle Beteiligten tragfähig und wirtschaftlich umzusetzen. Ein Ausbau unter diesen Bedingungen würde zu unverhältnismäßig hohen Anschluss- und Wärmepreisen führen und daher ist im Bestandsgebiet nun kein Fernwärmeausbau realisierbar.

Innovatives Wärmeerzeugungskonzept mit cleverer Nutzung des Lärmschutzwall

Die fast vollständig im Lärmschutzwall integrierte Energiezentrale, kombiniert Solarthermie, einen Pufferspeicher und ein hocheffizientes Kraft-Wärme-Kopplungssystem (KWK).

  • 800 m² Solarthermie auf Lärmschutzwand sparen gegenüber konventioneller Wärmeerzeugung jährlich 72 Tonnen CO₂ ein
  • 100 m³ Pufferspeicher im Lärmschutzwall speichert nicht direkt genutzte Wärme
  • Heizzentrale mit hocheffizientem KWK-System und redundantem Spitzenlastkessel im Lärmschutzwall integriert

Wir prüfen derzeit weitere alternative Konzepte, um den Anteil aus erneuerbarer Energie noch weiter zu erhöhen.

Was Sie zur Übergabestation Fernwärme wissen sollten

Die Übergabestation fungiert als hydraulische Trennung zwischen dem vorgelagerten Wärmenetz und der Hauszentrale der Kundin bzw. des Kunden:

  • Bereitstellung von Raumwärme- und Trink-Warmwasser
  • Kompakte, platzsparende Bauweise, langlebig (20–30 Jahre)
  • wartungsarm

Der bestehende Erdgas- oder Heizölkessel kann entfernt werden. Die Warmwasserbereitung, Verteiler und Leitungen innerhalb des Hauses können bestehen bleiben und müssen nicht erneuert werden.

Vorhandene Heizöl-Vorräte kann die SWU zu Marktpreisen ggf. kaufen.

Preisbestandteile bei Fernwärme

Investitionskosten für den Anschluss

  • Baukostenzuschuss: Kosten für die Erstellung der Verteilanlagen werden anteilig an den Anschlussnehmer weitergegeben
  • Grundbetrag: Einmalige Pauschale für den Anschluss an die Hauptleitung
  • Trasse auf Privatgrund: die Kosten für die Leitung auf dem Privatgrund trägt der Anschlussnehmer

Die aktuellen Fernwärmepreise finden Sie hier.

Vorteile Fernwärme im Überblick

  • Geringer Platzbedarf, denn Heizkessel, Brennstofflagerung oder Kamin werden nicht benötigt
  • Keine Bevorratung von Brennstoffen (z. B. Heizöl) nötig
  • Geringe Investitions- und Betriebskosten, da Neuanschluss ans Fernwärmenetz fast immer günstiger ist, als eine Neuanschaffung oder Modernisierung von Heizungsanlagen
  • Wartungs- und Reparaturbedarf der Anlagen ist sehr gering. Die Kaminreinigung entfällt komplett
  • Hohe Versorgungssicherheit
  • Umwelt- und klimaschonend
Ulrich Reuter
Fernwärme - Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH
Telefon: 0731 166 - 1647