Pressemitteilungen der SWU

Sicher zur Schule – SWU verteilt kostenlos Warnwesten an Grundschüler
Sicher zur Schule – SWU verteilt kostenlos Warnwesten an Grundschüler
25. August 2016

Die Tage werden wieder kürzer. Ungünstige Lichtverhältnisse auf dem Schulweg gebieten daher besondere Vorsicht. Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm empfehlen daher das Tragen von reflektierenden Warnwesten in auffälligen Farben. Schulkindern verschaffen diese Hilfsmittel zu einer hohen Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Vom 29. August bis zum 25. September 2016 gibt die SWU deshalb an Grundschüler kostenlos Warnwesten mit stark reflektierender Oberfläche aus. Die Westen können die Kinder am Startpunkt des ServiceCenters Neue Mitte (Neue Straße 79, Ulm) abholen. An jedes Schulkind wird nur eine Weste abgegeben – so lange der Vorrat reicht. Das ServiceCenter ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 14 Uhr geöffnet.

Stadtwerke verzichten auf den Bau des Pumpspeicherkraftwerks Blautal
06. Juli 2016

Fehlende Perspektive in der Stromvermarktung zwingt zur Aufgabe des Vorhabens. Ein rentabler Betrieb ist nicht abzusehen.

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm werden das Vorhaben, im Blautal westlich Ulms ein Pumpspeicherkraftwerk (PSW) zu errichten, aufgeben. Das hat der SWU-Aufsichtsrat am 5. Juli 2016 beschlossen. Der Verzicht ist mit dem Partnerunternehmen Eduard Merkle GmbH und Co. KG (Blaubeuren) abgestimmt.

Der Partner hätte seinen Steinbruch in Blaubeuren-Gerhausen in das Vorhaben eingebracht; der Steinbruch war als Unterbecken für das Pumpspeicherkraftwerk vorgesehen. Merkle wird den Steinbruch weiter zum Kalksteinabbau nutzen. „Das Geschäftsmodell PSW wurde von der negativen Entwicklung auf dem Stromerzeugungsmarkt überholt“, begründet SWU-Geschäftsführer Klaus Eder den Projektausstieg. Die anhaltend niedrigen Erlöse für erzeugten Strom ließen nicht erwarten, dass das PSW Blautal die Baukosten wieder hereinspiele und sich die Anlage tragen könne. Die Stadtwerke hatten das Vorhaben im Blautal zuletzt einer intensiven Neubewertung unterzogen.

Wichtige Zwischenetappen erreicht

In den rund zehn Projektjahren – der offizielle Start war 2004 – wurden wichtige Etappenziele erreicht. Die raumordnerische Beurteilung und die Gutachten zur Geologie und zum Grundwasserhaushalt liegen
vor, ebenso die ökologische Kartierung für das komplette Projektgebiet zwischen Blaubeuren-Gerhausen und Markbronn-Dietingen (Gemarkung Blaustein), dem Standort des Oberbeckens. Die Planung für den Genehmigungsantrag ist fertig. Von Beginn an betrieben die Stadtwerke eine aktive Informationspolitik. Der erste
Infoabend für Anwohner und Bürger fand im Juni 2005 in Markbronn-Dietingen statt. Seit Herbst 2011 begleitete das Freiburger Öko-Institut den Bürgerdialog. Es ging darum, dass eine neutrale Instanz den Austausch zwischen Vorhabenträgern, Kommunen und betroffenen Bürgern moderiert und die komplexen fachlichen Fragen für den Laien lesbar macht.

„Schade um ein sinnvolles Vorhaben“

„Wir sind weit gekommen. Insofern ist es schade um das Vorhaben, zumal es grundsätzlich sinnvoll bleibt, regionale Speicher für Strom aus erneuerbaren Energien bereitzustellen“, ist Geschäftsführer Eder überzeugt. Überschüssigen Strom speichern, um ihn bei geringem Stromangebot in Minutenschnelle ans Netz zu bringen, wird gerade
bei dem ständig steigenden Anteil der erneuerbaren, aber wetterabhängigen Energieträger Sonne und Wind unverzichtbar werden.

Landesturnfest: SWU Verkehr fährt Sonder-schichten
06. Juli 2016

10.000 Kilometer Extrafahrten abgespult

Landesturnfest heißt Bewegung. Viel Bewegung war an den vier Tagen auch außerhalb der Schauplätze zu beobachten. Besonders dann, wenn viele Hundert Teilnehmer zwischen den Schauplätzen pendelten. „Bei der SWU Verkehr hatten wir Großeinsatz“, sagt Fahrbetriebsleiter Bernd Strohm.

An jedem der vier Tage waren bis zu zwölf zusätzliche Busse gleichzeitig auf Strecke. Am meisten gefragt waren die Verbindungen ab dem Ehinger Tor, hinauf auf den Kuhberg etwa oder runter zum Messegelände. Um den Andrang zu bewältigen, waren pro Tag bis zu 22 Mitarbeiter – Fahrer und Aufsichtspersonal – zusätzlich im Einsatz. „Wenn es richtig hoch her ging, mussten kurzfristig sogar die Reservebusse plus Fahrer ran“, so Bernd Strohm. „Insgesamt haben unsere Busse fast zehntausend Kilometer zusätzlich abgespult“, macht er eine erstaunliche Bilanz auf. Dabei blieb der Fahr-gaststrom zumeist flüssig, die Wartezeiten hielten sich in engen Grenzen.

Zwischenfälle gab es keine. Dafür Erlebnisse der heiteren Art. Eine Damen-Handtasche war im Bus liegengeblieben. Ohne komplizierte Sucherei nahm die überglückliche Besitzerin ihr gutes Stück schon kurze Zeit später am Ehinger Tor wieder in Empfang. Mitunter brachten Fahrgäste Ungewöhnliches mit in den Bus. Zum Beispiel eine rollende Bar. Sie war von jugendlichen Turnfest-Teilnehmern aus einem Schrank zusammengebaut und mit einer Jukebox bestückt worden.

Trinkwasserpreis steigt um durchschnittlich 1,8 Prozent
13. Juni 2016

Ab 1. Juli rund sechs Euro Mehrkosten im Jahr für einen typischen Haushalt in Ulm und Neu-Ulm

Trinkwasser wird zum 1. Juli etwas teurer. Ein Einfamilienhaus mit einem Jahresbedarf von 150 Kubikmetern Trinkwasser für vier Personen bezahlt pro Jahr 6,25 Euro oder 1,8 Prozent mehr. Mit der Preisanpassung reagiert die SWU Energie auf die gestiegenen Kosten für die Netzpflege.

Die Anpassung betrifft rund 32.000 Trinkwasserkunden in Ulm und Neu-Ulm. Die Mehrkosten gehen ausschließlich auf das Konto eines leicht er-höhten Grundpreises. Der Preis je verbrauchtem Kubikmeter („Arbeitspreis“) hingegen bleibt unverändert bei 1,82 Euro brutto. Im Grundpreis stecken Unterhalt und Modernisierung von Brunnen, Hochbehältern, Pumpanlagen und Leitungen. „Die Pflege des Netzes und der Transport des Wassers in jedes Haus machen etwa zwei Drittel der Kosten aus. Das ist unabhängig von der verkauften Menge. Daher behalten wir beim Kostenausgleich den Grundpreis besonders im Auge“, erläutert Marcus Deutenberg, Leiter des SWU-Vertriebs. Der Grundpreis richtet sich nach der Anzahl und Leistung der installierten Wasserzähler, ist also von Gebäude zu Gebäude unterschiedlich. Zuletzt hatten die Stadtwerke den Wasserpreis vor einem Jahr erhöht, damals in der Größenordnung von etwa 1 Prozent.

339 Euro pro Jahr: SWU gehört zu den günstigsten Wasserversorgern im Land

Auch nach der Erhöhung bleibt die SWU landesweit einer der günstigsten Wasserversorger. In dem vom Stuttgarter Wirtschaftsministerium im März 2016 aktualisierten Preisvergleich rangiert die SWU erneut im oberen Viertel der günstigsten privatrechtlichen Wasserversorger. Die SWU belegt Rang 14 unter den 80 gelisteten Unternehmen. Bei 150 Kubikmeter Jahresverbrauch lag der Landesschnitt laut Wirtschaftsministerium bei 382 Euro. In Ulm bezahlte der Wasserkunde zuletzt rund 339 Euro. Das entspricht einem Durchschnittspreis von 2,26 Euro je Kubikmeter.

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