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Pressebild: Gaskraftwerk Leipheim erhält Zuschlag als besonderes netztechnisches Betriebsmittel

SWU übergibt Projektgesellschaft GKL an die LEAG

Gaskraftwerk Leipheim erhält Zuschlag als besonderes netztechnisches Betriebsmittel

SWU übergibt Projektgesellschaft GKL an die LEAG

Die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH schließt erfolgreich die Entwicklung und Genehmigung des 300-MW Gasturbinenkraftwerks am Standort Leipheim ab. Die Projektgesellschaft Gaskraftwerk Leipheim GmbH & Co. KG (GKL) hat am 09. Februar 2021 den Zuschlag im Ausschreibungsverfahren der Amprion GmbH über die Errichtung und den Betrieb eines besonderen netztechnischen Betriebsmittels in Bayerisch-Schwaben erhalten.
 
Das Gaskraftwerk Leipheim wird als bnBm gemäß § 11 Abs. 3 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) im Netzgebiet der Amprion errichtet. Derartige Anlagen sollen überall dort entstehen, wo es die Sicherheit
und Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungsystems erfordert. In Süddeutschland ist dies insbesondere vor dem Hintergrund der bevorstehenden Stilllegung der verbleibenden Kernkraftwerke der Fall.
Über einen Leistungszeitraum von zehn Jahren wird die Anlage ab 2023 ausschließlich zur Netzstabilisierung eingesetzt. Am regulären Strommarkt wird das bnBm in Leipheim nicht teilnehmen.
 
SWU-Geschäftsführer Klaus Eder: „Mit dem Zuschlag für die Umsetzung dieses Projektes schließt sich nach dem Erreichen der vollständigen Genehmigung und der Vollendung der langjährigen Entwicklung des Standorts für die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm ein Kapitel der jüngeren Unternehmensgeschichte“. Verantwortlich für die Sicherstellung der Stromversorgung für die Bürger*innen und Unternehmen in der Region Ulm hat die SWU im Jahr 2011 das Vorsorgeprojekt am Standort Leipheim begonnen. Der erfolgreiche Abschluss markiert somit auch das Ende des öffentlichen Auftrags der SWU in diesem Projekt.
 
Die termingerechte Errichtung und der zuverlässige Betrieb der bnBm-Anlagen hat für die Weiterentwicklung des Stromversorgungsystems eine hohe Bedeutung und erfolgt idealerweise durch erfahrene Kraftwerksbetreiber, die bereits in Systemstabilisierungsprozessen eingebunden sind und über entsprechende Erfahrungen verfügen. Vor diesem Hintergrund hat die SWU die Projektgesellschaft GKL vertrauensvoll an die Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG) übergeben, die den Standort realisieren und betreiben wird. „Ich freue mich für unser Stadtwerk, dass wir einen der größten Kraftwerks- und Systemdienstleister Deutschlands für das Projekt Leipheim gewonnen und von dessen Wichtigkeit und Attraktivität überzeugt haben“, sagt GKL-Geschäftsführer Andreas Ring.
 
Klaus Eder kommentiert: „Als Versorgungsunternehmen der Ulmer Region danken wir zum Abschluss dieses Vorhabens dem entgegengebrachten Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger, die die Entwicklung des Projekts in den letzten Jahren engagiert und konstruktiv begleitet haben“. Oberbürgermeister der Stadt Ulm Gunter Czisch ergänzt: „Mein Dank gilt auch den beteiligten Kommunen und Bürgermeister*innen sowie dem Landkreis Günzburg, die das Projekt bereits seit 2011 begleiten und damit die Grundlage für diesen gemeinsamen Projekterfolg gelegt haben. Gemeinsam hat diese regionale Kooperation Verantwortung für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen übernommen, um die große Zuverlässigkeit unserer Stromversorgung auch zukünftig gewährleisten zu können. Darauf kann unsere Region stolz sein“.

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