Erstmals vereinbart die SWU die Strombelieferung für den Eigenverbrauch eines 13-MW-Batteriespeichers mit 29 MWh Kapazität. Diese Technologie ermöglicht Flexibilität im Energiemanagement: erneuerbare Energie kann gezielt gespeichert und bedarfsgerecht eingesetzt werden. Sie stärkt somit beispielsweise den wirtschaftlichen Einsatz von Photovoltaikstrom und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende.
Die stromsteuerliche Behandlung sowie die Höhe und Anwendbarkeit von Netzentgelten bei Batteriespeichern können von der allgemeinen Regelung abweichen. Dies hängt vom jeweiligen Betriebs- und Messkonzept ab und muss in konkreten Fällen mit dem zuständigen Netzbetreiber beziehungsweise Hauptzollamt abgestimmt werden. Neben diesen regulatorischen Besonderheiten ist auch der Strombedarf für den Betrieb eines Batteriespeichers zu berücksichtigen. Kühlung, Beleuchtung, Brandschutz- und Sicherheitssysteme benötigen Strom und verursachen einen entsprechenden Eigenverbrauch. Um diesen bedarfsgerecht zu decken, setzt ein namhafter Dienstleister nun auf das Produkt SWU Strom Spot der SWU Energie. Es bietet die nötige Flexibilität, um zunächst das Verbrauchsverhalten zu analysieren und eine wirtschaftliche Belieferung sicherzustellen. Weitere Batteriespeicherprojekte befinden sich bereits in der Planung.
Mit diesem Pilotprojekt positioniert sich die SWU für eine langfristige Partnerschaft in der Stromversorgung für künftige Speicherstandorte in ganz Deutschland.