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SWU News: EEN – Interview Herr Eder

SWU-Geschäftsführer Eder erläutert die Effekte einer Neuauflage des Energieeffizienz-Netzwerks (EEN) für den Standort und die regionale Wirtschaft.

Effizienz lebt von Ideen

SWU-Geschäftsführer Eder erläutert die Effekte einer Neuauflage des Energieeffizienz-Netzwerks (EEN) für den Standort und die regionale Wirtschaft.

Herr Eder, Sie haben unlängst den Vorschlag gemacht, das Energieeffizienz-Netzwerk wieder aufleben zu lassen. Was steckt dahinter? 

Eder: Zunächst geht es darum, dass im Zuge des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) in fast allen Branchen und Unternehmen neuer Handlungsbedarf entsteht. Ganz unabhängig vom einzelnen Unternehmen sind daher Ideen und Konzepte gefragt, wie sich auf diese Herausforderungen antworten lässt. Wir haben in der Vergangenheit gelernt, dass sich in solchen Fällen ein Netzwerk bewährt, das zum Austausch von Wissen und Erfahrungen beiträgt.

„In der Vergangenheit“ bedeutet?

Eder: Vor zwei Jahren hatten sich namhafte Ulmer Unternehmen darauf verständigt, gemeinsam daran zu arbeiten, dass Energiesparen und effiziente Energienutzung Wirklichkeit werden. Die IHK Ulm sowie die SWU, die das Netzwerk initiierten und begleiteten, konnten das Projekt nach der vorgegebenen Laufzeit von zwei Jahren im November 2019 erfolgreich abschließen.

Haben Sie Zahlen?

Eder: Das Ergebnis kann sich in der Tat sehen lassen:  So wurde ein Einsparziel von 1,45 Million Kilowattstunden erreicht. Dies entspricht einer CO2-Senkung um 462 Tonnen.

Und daran wollen Sie jetzt anknüpfen?

Eder: Die Perspektiven, die sich aus dem BEHG ergeben, machen deutlich, dass die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen weiterhin stark von der Energieeffizienz beeinflusst wird. Das wird alle betreffen – also bietet es sich an, dass hier auch wieder viele ihre Kräfte bündeln. Die bisherigen Erfahrungen jedenfalls zeigen, dass mit Netzwerken enorme Effizienzpotenziale in Unternehmen erschlossen werden können.

Welchen Nutzen haben die Beteiligten konkret?

Eder: Die Netzwerk-Teilnehmer reden nicht nur über Nachhaltigkeit, sie arbeiten nachweislich daran. Das ist ein starkes Signal nach außen und nach innen. Dazu kommt, dass die Mitarbeit an einem Energieeffizienz-Netzwerk Synergieeffekte und eine Steigerung von Energiepotenzialen mit sich bringt. Außerdem: Die freiwillige Teilnahme an einem EEN trägt dazu bei, dass Reglementierungen über Gesetze und Verordnungen eingedämmt werden. Die Unternehmen sichern sich also auch ihre Handlungsfähigkeit.

Das gilt ja auch für die SWU. Sie sind also auch wieder dabei?

Eder: Wir haben Fachwissen und Zeit in das zurückliegende EEN investiert und werden auch an einem neuen EEN wieder teilnehmen. Schließlich gilt es, die Zeit bis 2026 produktiv zu nutzen, wenn das BEHG in vollem Umfang greift. Wir laden daher alle interessierten Unternehmen ein, ebenfalls teilzunehmen.

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