Den Strommarkt besser verstehen und fundiert entscheiden
Die Energiemärkte bleiben von hoher Dynamik geprägt. Geopolitische Risiken, Wetterextreme und schwankende Einspeisungen aus erneuerbaren Energien können die Preisentwicklung von Strom und Gas kurzfristig beeinflussen.
Wer Beschaffungsrisiken frühzeitig erkennen und Marktbewegungen besser deuten möchte, benötigt aktuelle und verständlich aufbereitete Marktdaten.
Genau dafür erhalten Sie unseren wöchentlichen Marktbericht für Geschäftskunden – als Basis für Ihre Einkaufsentscheidungen.
Der SWU Marktbericht – erklärt in 40 Sekunden. Was bewegt den Markt und was bedeutet das für Ihre Beschaffung?
Der SWU Marktbericht zeigt, was die Energiemärkte bewegt und welche Preissignale für Ihre Energiebeschaffung relevant sein können.
- Jeden Dienstag aktuell
Die wichtigsten Entwicklungen an den Energiemärkten direkt im Postfach. - Strommarkt Börse und Energiemärkte im Blick behalten
Marktbewegungen und Trends verständlich aufbereitet. - Für Industrie und Großgewerbe
Marktinformationen speziell für Unternehmen mit professioneller Energiebeschaffung.
Strom · Gas · Rohöl · CO₂ – Marktpreise kompakt und entscheidungsrelevant
Vom kurzfristigen Spotmarkt bis zur längerfristigen Entwicklung am Terminmarkt: Der SWU Marktbericht bündelt wöchentlich wichtige Bewegungen der Energie- und Rohstoffmärkte.
Im Fokus stehen unter anderem Entwicklungen am EPEX-Spotmarkt, bei Phelix-Futures, am Gas-Spot- und Terminmarkt sowie bei Brent-Rohöl und CO₂-Zertifikaten.
SWU: Energiekompetenz, auf die Sie sich verlassen können
Gute Energiebeschaffung braucht neben aktuellen Marktdaten auch einen Partner, der Ihr Unternehmen und Ihre Anforderungen kennt.
Bei der SWU haben Geschäftskunden deshalb feste Ansprechpartner und einen direkten Draht zu unserem Beratungsteam. Wir unterstützen Sie bei Fragen rund um Energiemärkte und Energiebeschaffung – persönlich, nah und mit Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit Industrie und Gewerbe.
Dieses Marktverständnis steckt auch im SWU Marktbericht: Wir bereiten die Entwicklungen auf, die für Ihre Entscheidungen relevant sein können, und geben Ihnen regelmäßig Orientierung im Markt.
Wie entwickelt sich der Strompreis aktuell an der Börse?
Die Strompreise an der Börse können sich von Stunde zu Stunde deutlich verändern. Entscheidend sind unter anderem Stromnachfrage, Wind- und Solarstromerzeugung, Wetterbedingungen, Gas- und CO₂-Preise sowie die Verfügbarkeit konventioneller Kraftwerke. Auch Netzengpässe und kurzfristige Veränderungen im europäischen Strommarkt können die Preise beeinflussen. Unser wöchentlicher Marktbericht fasst die wichtigsten Preisbewegungen zusammen.
Warum steigen oder fallen die Strompreise am Spotmarkt?
Am Spotmarkt treffen kurzfristig Stromangebot und Stromnachfrage aufeinander. Eine hohe Einspeisung aus Wind- und Solaranlagen kann die Preise beispielsweise deutlich senken, während geringe erneuerbare Erzeugung und gleichzeitig hohe Nachfrage zu steigenden Preisen führen können. Zusätzlich wirken sich die Verfügbarkeit von Kraftwerken sowie Gas- und CO₂-Preise auf das Preisniveau aus. Bei sehr hoher erneuerbarer Erzeugung und niedriger Nachfrage können zeitweise sogar negative Strompreise entstehen.
Was beeinflusst die Strompreise für Industrieunternehmen aktuell?
Für Industrieunternehmen ist nicht allein der aktuelle Börsenstrompreis entscheidend. Die tatsächlichen Stromkosten hängen auch von der Beschaffungsstrategie, dem individuellen Lastprofil, den vereinbarten Beschaffungszeitpunkten sowie Netzentgelten, Steuern und Umlagen ab. Unternehmen mit strukturierter oder kurzfristiger Beschaffung können stärker von aktuellen Marktbewegungen betroffen sein als Betriebe, die größere Strommengen frühzeitig abgesichert haben. Deshalb ist neben der Entwicklung der Börsenpreise vor allem entscheidend, wie und wann Strom beschafft wird.
Worin liegt der Unterschied zwischen Spotmarkt und Terminmarkt?
Am Spotmarkt wird Strom kurzfristig gehandelt – etwa für den folgenden Tag oder noch am selben Tag. Die Preise reagieren daher besonders schnell auf aktuelle Faktoren wie Stromnachfrage, Wetter, Einspeisung erneuerbarer Energien oder Kraftwerksverfügbarkeit.Am Terminmarkt wird Strom dagegen für zukünftige Lieferzeiträume gehandelt. Preise können dort bereits Monate oder Jahre im Voraus vereinbart werden. Unternehmen nutzen den Terminmarkt unter anderem, um sich gegen Preisschwankungen abzusichern und ihre Energiekosten besser planbar zu machen.