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Eisenbahninfrastruktur

Alles rund um unsere Eisenbahnanlagen

Unterwegs auf den Schienen der SWU Verkehr

Foto: Bernhard Jüstel

Aktuelle Informationen

Aktuell sind keine Baumaßnahmen mit Betriebseinschränkungen geplant.

 

Allgemeine Fahrplanabweichungen und - auskünfte erhalten Sie beim zuständigen Verkehrsunternehmen: Fahrplanauskunft DB

Als SWU Verkehr unterstützen und betreuen wir Machbarkeitsstudien, Planungen, den Bau und Betrieb von Gleisanlagen sowie zugehöriger Infrastruktur und sind dabei unter anderem Projektpartner der Regio-S-Bahn Donau-Iller.

Hier finden Sie alle Informationen rund um unsere Projekte und Anlagen im Bereich Eisenbahninfrastruktur auf einen Blick:

Daten und Fakten zu unseren Gleisanlagen

Die Infrastrukturabteilung der SWU Verkehr betreibt rund 65 km Gleise mit 84 zugehörigen Bahnsteigen. Darunter fallen 24,2 Kilometer Eisenbahnstrecken und vier Bahnstationen.

Im Eisenbahnbereich fanden pro Jahr zuletzt (2019) über 14.500 Zugfahrten statt und rund 7.000 Waggons wurden über unsere Industriegleise zugestellt.

Memminger Halte

Im Zuge des Projektes Regio-S-Bahn Donau-Iller planen der Freistaat Bayern, BEG sowie die Region die Einrichtung von sechs neuen S-Bahnstationen entlang der Illertalbahn sowie der Bahnstrecke Memmingen-Leutkirch.
Dabei handelt es sich um folgende Stationen:

  • Haltepunkt Pleß
  • Haltepunkt Fellheim
  • Bahnhof Heimertingen
  • Haltepunkt Memmingen-Amendingen
  • Haltepunkt Memmingen-Berufsbildungszentrum
  • Bahnhof Buxheim

Die SWU Verkehr wurde von der Regio-S-Bahn Donau-Iller mit den Leistungsphasen 1+2 (Grundlagenermittlung & Vorplanung) beauftragt. Als zuständiges Ingenieurbüro konnte die SWECO GmbH mit ihrer Niederlassung in Augsburg gewonnen werden.

In Pleß, Fellheim, Memmingen-Amendingen sowie Memmingen- Berufsbildungszentrum ist die Einrichtung je eines Seitenbahnsteiges vorgesehen. In Heimertingen und Buxheim sind jeweils zwei Außenbahnsteige geplant. Neben den eigentlichen Bahnsteigen umfasst das Projekt den Neubau einer Personenunterführung in Heimertingen, die Errichtung eines mit Oberleitung ausgestatten Stumpfgleises in Buxheim sowie Maßnahmen der Leit- und Sicherungstechnik. Teil des Projektes ist die Realisierung eines elektronischen Stellwerkes (ESTW-A) im Bahnhof Buxheim.

Im Jahr 2021 wurde die Grundlagenermittlung inklusive der Vermessung und Baugrunduntersuchung abgeschlossen. An einigen Standorten erfolgte in den letzten Monaten darüber hinaus eine Prüfung verschiedener Standorte für die neuen Bahnhalte, auch diese Untersuchung ist inzwischen abgeschlossen. Mit Ausnahme der Bahnhöfe Heimertingen und Buxheim sind die Vorplanungen nun im Wesentlichen vollendet, so dass die Zusammenstellung der Unterlagen zur Prüfung durch die DB derzeit vorbereitet wird. Die Inbetriebnahme ist derzeit ab Dezember 2025 vorgesehen.

Staudenbahn

Im Landkreis Augsburg soll der ca. 13 km lange Abschnitt zwischen Gessertshausen und Langenneufnach der 42 km langen Staudenbahn reaktiviert werden, um das ÖV-Angebot deutlich zu verbessern und den KFZ-Anteil im Ballungsraum Augsburg zu reduzieren.

Die SWU Verkehr ist seit Ende 2019 im Auftrag der Region tätig. Bisher wurde im Zuge einer sogenannten Projektvalidierung die Maßnahme auf alle Belange hin untersucht sowie die notwendigen Ausbauten, Instandsetzungsarbeiten und deren Kosten- und Zeitbedarf bestimmt. Im Zuge dessen hat sich herausgestellt, dass eine Reaktivierung nur mit Landes- und Bundesfördermittel umgesetzt werden kann. 

Bis Anfang April 2022 wurde eine Abschätzung des volkswirtschaftlichen Nutzen für das Reaktivierungsprojekt durchgeführt.

Im Auftrag des Landkreises Augsburg wurde die Nutzen-Kosten-Untersuchung durchgeführt und abgeschlossen. Das Ergebnis bescheinigt die grundsätzliche Förderfähigkeit der Maßnahme nach Bundes-Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Region und Freistaat haben darüber hinaus beschlossen, dass die 13 km lange Strecke im Zuge der Reaktivierung zukunftsweisend auch gleich elektrifiziert werden soll.

Zusammen mit den Projektpartnern vor Ort wurde die Maßnahme nun für das Bundes-GVFG angemeldet und die Fortführung des Projektes vorbereitet.

Elektrifizierung Senden-Weißenhorn

Die Bahnstrecke Senden-Weißenhorn wurde 2013 durch die SWU Verkehr übernommen und reaktiviert. Seitdem entwickelt sich der Personenverkehr sehr gut. Im Zuge des Projektes Regio-S-Bahn Donau-Iller soll die auf dieser Strecke verkehrende RS 71 ab Dezember 2023 in der Hauptverkehrszeit auf einen Halbstundentakt verdichtet werden.

Um darüber hinaus weitere Verbesserungen umsetzen
zu können plant der Freistaat Bayern mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft die Illertalbahn (DB-Strecke Neu-Ulm – Kempten (Allgäu) Hbf) abschnittsweise auszubauen und zu elektrifizieren. Die Bahnstrecke Senden-Weißenhorn soll als Nebenstrecke der Illertalbahn ebenfalls elektrifiziert werden.

Die SWU Verkehr wurde für die Elektrifizierung vom Freistaat Bayern mit der Durchführung der Leistungsphasen 1+2 (Grundlagenermittlung & Vorplanung) beauftragt.

In 2021 erfolgte die interne Erarbeitung der künftigen Strecken- und Planungsanforderungen sowie die Ausschreibung der Planungsleistungen. Als Ingenieurbüro konnte sich die Sweco GmbH (Niederlassung Berlin) durchsetzen. Seit Dezember 2021 läuft die Grundlagenermittlung und Vorplanung, die in 2022 abgeschlossen werden soll. Die Abfolge der weiteren Planungsphasen sowie die Aufnahme des elektrischen Betriebes hängt von der Entwicklung der DB-Strecke Neu-Ulm – Senden ab.

Neue Bahnsteiganzeiger

Um den Fahrgästen möglichst optimale Voraussetzungen für ihre Reise anzubieten ist eine hochwertige und aussagekräftige Fahrgastinformation von besonderer Bedeutung. Seit einigen Jahren baut die SWU Verkehr die Fahrgastinformation umfangreich aus. Neben Anwendungen auf digitalen Endgeräten wurde nun die dynamische Fahrgastinformation vor Ort verbessert.

Die SWU Verkehr tauschte hierzu bis zum Frühjahr 2022 über das Bundesförderprogramm „Digitalisierung Kommunaler Verkehrssysteme“ in Zusammenarbeit mit dem DING (Donau-Iller-Nahverkehrsverbund) sowie mit finanzieller Unterstützung der anliegenden Kommunen Senden & Weißenhorn die digitalen Bahnsteiganzeiger an den vier Stationen der Strecke Senden-Weißenhorn aus. 

Die neuen Bahnsteiganzeiger stellen neben den Echtzeit-Abfahrten der Regio S-Bahnlinie RS 71 auch die Anschlüsse des Busverkehrs dar. Darüber hinaus ist eine verbesserte Fahrgastinformation über Lauftexte, größere Schrift und mehr Inhalte möglich. Durch einen hohen Kontrast sowie mit Hilfe von Ansagen durch die Funktion Text-to-Speech ist erstmals entlang der Strecke für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen eine Fahrgastinformation möglich.

Abgeschlossene Projekte

  • Bis 2013 hat die SWU Verkehr die rund neun
    Kilometer lange Nebenbahn zwischen Senden und Weißenhorn von der Deutschen Bahn übernommen und reaktiviert. Im Zuge dessen erfolgte eine Grunderneuerung der Strecke. Unter anderem wurden alle Bahnübergänge erneuert und technisch gesichert, vier neue barrierefreie Stationen gebaut sowie die Leit- und Sicherungstechnik optimiert. Das neue Bahnangebot wurde von den BürgerInnen sehr gut angenommen, so dass bereits nach kurzer Zeit die Erwartungen an die Fahrgastzahlen übertroffen wurden.

  • In den Jahren 2015/2016 erstellte die SWU Verkehr im Auftrag des Landkreises Ansbach ein Gutachten zur Reaktivierung der Hesselbergbahn im Abschnitt Dinkelsbühl – Dombühl.

  • Anschließend war die SWU Verkehr ebenfalls
    als Berater und Gutachter für die Reaktivierung der Nebenbahn Gunzenhausen-Wassertrüdingen tätig.

Schienennetz-Nutzungsbedingungen

Nutzungsbedingungen des Betreibers der Schienenwege und Serviceeinrichtungen gemäß §19 ERegG

Entgelte

Entgelte des Betreibers der Schienenwege und Serviceeinrichtungen gemäß §19 ERegG

Beratung Eisenbahninfrastruktur

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