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SWU-Berater Tobias Sailer, Tobias Mahler und Vertriebsleiter Marcus Deutenberg
Basketball: SWU-Schal war bei Firmenkunden sehr beliebt
22. April 2016

SWU-Sponsorsday beim Basketballspiel Ulm gegen Giessen: Unsere Geschäftskundenberater verteilten im Businessbereich Geschenke an die Besucher. Der SWU-Fanschal fand reißenden Absatz und war sehr beliebt. „So konnten wir unsere Heimmannschaft ratiopharm ulm stark sichtbar unterstützten“, freut sich SWU-Vertriebsleiter Marcus Deutenberg. Und das erfolgreich, denn Ulm hat Giessen an diesem Tag besiegt und die Chancen auf den Play-off-Einzug weiter gestärkt.


Verordnung regelt Verfahren für reduzierte EEG-Umlage neu
01. März 2016

Stromintensive Unternehmen können auf Grundlage der „Besonderen Ausgleichsregelung“ eine reduzierte EEG-Umlage beantragen. Neben dem Vorhandensein eines zertifizierten Energiemanagements ist es zusätzlich Voraussetzung, dass ein Unternehmen vorgegebene Werte der Stromkostenintensität (Verhältnis der Stromkosten zur Bruttowertschöpfung) überschreitet. Diese Berechnung wurde jetzt durch eine Verordnung neu geregelt, was für einige Unternehmen erhebliche Auswirkungen haben kann.

Am 24. Februar 2016 trat die Verordnung zur Berechnung der durchschnittlichen Strompreise für die Besondere Ausgleichsregelung (DSPV) nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft. Die neue Verordnung passt die Berechnung der maßgeblichen Stromkosten für die Beantragung einer reduzierten EEG-Umlage an die Vorgaben der Europäischen Kommission an. Die Berechnung wird hiermit auf Durchschnittspreise für verschiedene Vergleichsgruppen umgestellt und so auf eine objektive Basis gestellt. Die Verwendung von Durchschnittspreisen kann allerdings für einige Unternehmen bedeuten, dass sie aus der „Besonderen Ausgleichsregelung“ herausfallen bzw. neu hineinkommen.

Lesen Sie mehr in unserem Infoblatt DSPV. Weitere Informationen sowie die Veröffentlichung der Durchschnittspreise finden Sie unter www.bafa.de.


Änderungen der gesetzlichen Strompreisbestandteile 2016
28. Oktober 2015

Zum Jahreswechsel ändern sich eine Reihe von gesetzlichen Strompreisbestandteilen. Neben der EEG-Umlage, die auf 6,354 Cent pro Kilowattstunde steigt, erhöhen sich auch der KWK-Zuschlag, die § 19-Umlage sowie die Offshore-Haftungsumlage leicht. Die Umlage für abschaltbare Lasten wird ab 2016 nicht mehr erhoben. Sollte die geplante Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWK-G) zum 1. Januar 2016 in Kraft treten, werden sich der KWK-Zuschlag und die Offshore-Haftungsumlage noch ändern. Hierzu informieren wir Sie rechtzeitig.

Eine Übersicht über die nach heutigem Stand ab dem 1. Januar 2016 geltenden Umlagen und Steuern mit Erläuterungen finden Sie hier.

Neu: Bilanzierungsumlage Gas
01. Oktober 2015

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2015 hat die Bundesnetzagentur die Festlegung zum Grundmodell für Ausgleichsleistungen und Bilanzierungsregeln im Gassektor geändert. Die bisherige „Regelenergieumlage“ wird jetzt „Bilanzierungsumlage“ genannt und für leistungsgemessene und nicht-leistungsgemessene Standorte getrennt ausgewiesen.

Die Bilanzierungsumlage wird für die Regelung der Ein- und Ausspeisung (Bilanzierung, Beschaffung für Regelenergie, etc.) von den Marktgebietsverantwortlichen erhoben und für alle Gaskunden fällig. Die vorwiegende Anzahl der Gaskunden der SWU liegen im Marktgebiet der NetConnect Germany. Hier wird die Bilanzierungsumlage ab dem 1. Oktober 2015 für leistungsgemessene und nicht-leistungsgemessene Standorte auf 0 Euro pro Megawattstunde gesenkt (vorher 0,4 €/MWh). 

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Marktgebietsverantwortlichen NetConnect Germany und GASPOOL. Oder wenden Sie sich an Ihren SWU-Ansprechpartner.

Die SWU informiert zum Energieaudit
21. Mai 2015

Bei der Informationsveranstaltung „Energieaudit & Energiemanagement“ am 19. Mai 2015 stellte die SWU interessierten Geschäftskunden die neuen gesetzlichen Vorgaben für Unternehmen im Rahmen der Teilumsetzung der Energieeffizienzrichtlinie (EDL-G) vor. Hierdurch sind alle Großunternehmen (Nicht-KMUs gemäß EU-Definition) verpflichtet, bis zum 5. Dezember 2015 und danach alle 4 Jahre Energieaudits durchzuführen.

Louis Kienle, Berater Energiedienstleistungen bei der SWU, und Christian Matt, Leiter des Kompetenzzentrum Energieeffizient beim TÜV SÜD, informierten über aktuelle Rahmenbedingungen und die nötigen Schritte, die Unternehmen angehen sollten.

Sie haben Interesse an diesem Thema? Weitere Informationen finden Sie in unserem Infoblatt oder wenden Sie sich an Ihren SWU-Ansprechpartner.


Geschäftskundenumfrage startet Anfang Mai
15. April 2015

„Die Meinung unserer Kunden ist uns sehr wichtig. Unsere Kunden geben uns wichtige Hinweise, wo wir in der Optimierung von Service und Produktgestaltung ansetzen müssen“, so Hannes Rösch, Leiter des Geschäftskundenvertriebes. Daher startet Anfang Mai die nächste Geschäftskundenumfrage der SWU. Die Befragung erfolgt anonym durch die ovummarken strategieberatung GmbH. Geschäftskunden erhalten die Fragebögen per Post, haben aber auch die Wahl, ihre Rückmeldung online abzugeben. Die SWU freut sich auf eine rege Teilnahme.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Ihren SWU-Ansprechpartner


Tarif Garant: Neuer Gewerbetarif mit langer Laufzeit
01. März 2015

Mit dem neuen Tarif Garant bietet die SWU Gewerbekunden im Strom- und Gasbereich ein reines Energiepreis-modell an. Den Tarif Garant gibt es sowohl beim Produkt SWU SchwabenStrom als auch bei SWU SchwabenGas. Unternehmen profitieren mit dem Tarif Garant von einer langen Erstlaufzeit von bis zu 18 Monaten und einer Preisgarantie auf den reinen Energiepreis, die sich über die gesamte Laufzeit erstreckt. Die weiteren Preisbestandteile, wie Netznutzungsentgelte, Steuern, Abgaben und Umlagen werden entsprechend in der jeweils gültigen Höhe weitergegeben und auf der Rechnung getrennt ausgewiesen - das bietet Transparenz. Somit können jetzt auch Gewerbekunden den Strom- und Gaseinkauf wie große Industriekunden gestalten.

Weitere Informationen zum Tarif Garant finden Sie hier.

Interessierte können sich über die Angebote für Gewerbekunden auch gerne am SWU-Stand beim UnternehmerTAG in Ulm informieren.


Überreichung der Urkunden an die Teilnehmer des ÖKOPROFITs 2014
ÖKOPROFIT 2014 erfolgreich abgeschlossen
01. Dezember 2014

Die Kosten zu senken und gleichzeitig den Umweltstandard im Unternehmen zu verbessern – das Projekt ÖKOPROFIT macht es möglich. Gemeinsam mit der IHK Ulm, der IHK Bodensee-Oberschwaben, der Stadt Lindau und der IWU-Privates Institut für Wirtschaft und Umwelt GmbH unterstützte die SWU  auch 2014 Unternehmen bei diesem Projekt. Zwölf Betriebe von Ulm bis zum Bodensee haben sich beteiligt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Die zum Projektabschluss identifizierten Einsparungen belaufen sich auf über 400.000 Euro jährlich. Zudem werden 400 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

Weitere Informationen zu ÖKOPROFIT


VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck
Interview mit VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck
11. November 2014

Herr Reck, wie beurteilen Sie die derzeitige Situation auf dem deutschen Gasmarkt – gerade in Bezug auf den Ukraine-Russland-Konflikt?

Ich verstehe die Sorge vieler Menschen. In der gegenwärtigen Situation in der Ukraine sehe ich aber keine direkte Gefahr für Lieferunterbrechungen.  Selbst während des kalten Krieges waren die Gaslieferungen nie unterbrochen.  Viele kommunale Unternehmen haben außerdem mit Gasspeichern vorgesorgt. Nichts desto trotz bedarf es weiterer Anstrengungen, die Importabhängigkeit der EU von Gas zu verringern. Nach Angaben der EU-Kommission werden derzeit mehr als 50 Prozent des Energiebedarfs in der EU durch ausländische Lieferanten gedeckt. Der Ukraine-Russland-Konflikt macht mehr als deutlich, dass Versorgungssicherheit gemeinsame Herausforderung der EU ist!

Sollte Russland den Gashahn wirklich zudrehen, welche Konsequenzen für Deutschland wären mit einem solchen Embargo verbunden?

Zur Gewährleistung der Gasversorgungssicherheit gibt es wirksame Notfall- und Präventionspläne durch die deutschen Behörden für den Krisenfall. Deutschland hat außerdem die größten Erdgasspeicher der EU, mit ca. 24 Milliarden Kubikmetern, um Krisen zu überstehen.

Langfristig betrachtet muss die Abhängigkeit von Energieimporten in Europa reduziert werden, um die Versorgungssituation krisenfester zu machen. Ich sehe hier vor allem zwei Stellschrauben: Die Steigerung der Energieeffizienz und die Energieerzeugung. In Bezug auf die Energieerzeugung braucht es einen für alle Mitgliedstaaten verbindlichen europäischen Ausbaupfad – wir brauchen  positive Signale für mehr Investitionen in erneuerbare Energiequellen in Deutschland und Europa! Zur Steigerung der Energieeffizienz muss der Energiedienstleistungsmarkt weiter ausgebaut werden. Unter anderem müssen dafür die bestehenden Rahmenbedingungen geändert werden. Wir benötigen hier gleiche Ausgangsvoraussetzungen für alle, ein sogenanntes Level-Playing-Field. Das bedeutet, dass es auch den kommunalen Energieversorgungsunternehmen möglich ist, sich entsprechend ihrer Stärken im Energiedienstleistungsmarkt zu entfalten. Das ist heute nicht der Fall. So werden zum Beispiel kommunale Energieversorgungsunternehmen von einer Reihe von Förderprogrammen ausgeschlossen. Ebenfalls muss der bestehende Instrumentenmix durch neue Instrumente ergänzt werden. Der VKU schlägt unter anderem vor, den bestehenden Energiedienstleistungsmarkt um ein wettbewerbliches, dezentrales Ausschreibungsmodell zu ergänzen.

Europaweite Versorgungssicherheit schließt auch den Netzausbau ein. Um die erneuerbaren Energien erfolgreich ins Netz einspeisen zu können, muss der Aus- und Umbau der Energieinfrastruktur stärker forciert werden. Insbesondere auf der Verteilnetzebene, wo derzeit der Großteil der EE-Anlagen einspeist. Aber auch der Ausbau der grenzüberschreitenden Energienetze ist eine wichtige Voraussetzung, um grenzüberschreitende Strom- und Gasflüsse zu erhöhen.

Sind Befürchtungen eines kompletten Gasausfalls durch einen russischen Importstopp also berechtigt?

Nein, ich halte solche Szenarien für unrealistisch.

Gerade mittelständische Betriebe sind auf eine stabile und sichere Versorgung – auch bei Strom - angewiesen. Müssen sich diese Unternehmen auf Veränderungen einstellen?

Die Energieversorgungssicherheit ist die Basis für Wirtschaft und Gesellschaft. Menschen und Unternehmen müssen unabhängig von politischen Verhältnissen darauf vertrauen können, zuverlässig mit Energie versorgt zu werden. Die Versorgungssicherheit sehe ich momentan nicht gefährdet. Wir brauchen aber Reformen in einigen Bereichen, um sie auch künftig zu sichern. Ich erinnere hier nur an die Situation von hochmodernen, konventionellen Kraftwerken, die auch dann Strom liefern, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Sie stehen momentan vor großen wirtschaftlichen Problemen. Hier muss es Veränderungen geben, wie zum Beispiel die Einführung eines Kapazitätsmarktes.


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