Pressemitteilungen der SWU

SWU erhöht Ulmer Donauuferweg auf 1.200 Metern Länge. Ab 3. März Umleitung für Radler und Fußgänger.
01. März 2010

Baustelle reicht vom Metzgerturm bis zum Congress Centrum. Hintergrund: Höherer Wasserspiegel verbessert Stromgewinnung.

Der Wasserspiegel der Donau soll um etwa einen halben Meter angehoben werden. Der Donauuferweg auf der Ulmer Seite muss „mitwachsen“: Ab Mittwoch, 3. März werden Bautrupps den Weg zwischen Metzgerturm und Donauturm beim Congress Centrum auf etwa 1.200 Metern Länge höher legen. Rund vier Monate Bauzeit plant die SWU dafür ein. Bis voraussichtlich Ende Juni wird der genannte Abschnitt für Radler und Fußgänger nicht passierbar sein. Eine Umleitung über die Stadt ist ausgeschildert (Plan im Anhang).

Hintergrund der Maßnahme: Bei höherem Wasserspiegel lässt sich im Wasserkraftwerk Böfinger Halde rund 10 Prozent mehr Strom erzeugen. Um jährlich rund 4,4 Millionen Kilowattstunden wird sich die Stromausbeute erhöhen. Das reicht aus, um zusätzlich 1.250 Haushalte mittlerer Größe ein Jahr lang zu versorgen. Die begleitenden Maßnahmen dienen dem Hochwasserschutz, so auch die Höherlegung des Ulmer Uferwegs. Er soll weiterhin trocken begehbar bleiben. Bis zu 30 Zentimeter werden die Bautrupps den Fuß- und Radweg aufschütten. Der Boden wird zu diesem Zweck zunächst aufgefräst, danach wird eine Schicht aus Schotter und Mineralbeton aufgebracht und mit einer neuen Asphaltdecke überzogen. Wo der Uferweg die Herd- und Gänstorbrücke unterquert, gehen die Bautrupps anders vor. In den Unterführungen wird der Weg sogar etwas abgesenkt, dafür aber zum Wasser hin mit einer 75 Zentimeter hohen und 35 Zentimeter breiten Mauer abgesichert. Durch die Absenkung des Wegs können Rettungsfahrzeuge die Brücken künftig besser unterqueren. Auch Radler fahren sicherer durch. Im Sommer wird ein weiterer, rund 400 Meter langer Abschnitt des Uferwegs beim SSV-Bad höher gelegt. Die Maßnahmen sind durch das Landratsamt Neu-Ulm genehmigt.

Faschingsdienstag: Buslinien 5 und 7 weichen dem Neu-Ulmer Narrenumzug aus.
12. Februar 2010

Wegen des Narrenumzugs in der Neu-Ulmer Innenstadt werden am Faschingsdienstag 16. Februar die Buslinien 5 und 7 vorübergehend umgeleitet.

Einige Haltestellen können zwischen 13.45 Uhr und 14.45 Uhr nicht bedient werden.

Linie 5 (Wissenschaftsstadt - Ludwigsfeld)
Die Linie kann die Haltestellen Herdbruckerstraße, Petrusplatz und Rathaus Neu-Ulm nicht bedienen. Ab Rathaus Ulm fahren die Busse stattdessen über die Haltestellen Haus der Begegnung, Gänsturm, Augsburger Tor und Kasernstraße zum ZUP nach Neu-Ulm. Die Umleitung gilt für beide Fahrtrichtungen.

Linie 7 (Willy-Brandt-Platz - Jungingen über Neu-Ulm)
Von der Umleitung betroffen sind nur Fahrgäste in Richtung Jungingen. Ab ZUP Neu-Ulm fährt die Linie 7 direkt zur Haltestelle Amtsgericht. Die Haltestellen Rathaus Neu-Ulm und Donaucenter können nicht bedient werden. In der Gegenrichtung von Jungingen zum Willy-Brandt-Platz dagegen fahren die Busse auf ihrer üblichen Route durch die Neu-Ulmer Innenstadt.

Informiert auf der ganzen Linie. Fahrgast-TV startet in den SWU-Bussen.
09. Februar 2010

Mit neuem Programm übertragen in neuester Technik startet die SWU Verkehr das Fahrgast-TV.

Es bietet Nachrichten, vorwiegend aus der Region Ulm/Neu-Ulm, in größtmöglicher Aktualität – Eilmeldungen können in kürzester Zeit eingespielt werden. Dazu kommen Meldungen zur Verkehrslage im Linienbetrieb, zum Beispiel über den Einsatz von Zusatzbussen oder Verspätungen. Das Ganze abgerundet durch Werbe-Einblendungen. Zu sehen sein wird das Fahrgast-TV zunächst in 29 SWU-Bussen (von derzeit 61), die mit Doppelbildschirmen ausgestattet sind. Weitere sechs Fahrzeuge werden derzeit für das TV vorbereitet. Auf dem einen Bildschirm werden wie gewohnt die Fahrtroute und die nächsten Haltestellen angezeigt, auf dem zweiten Monitor erscheint das Programm. Etwa acht Minuten dauert eine Sendeschleife, die mindestens drei Mal täglich erneuert wird.

Nachrichten aus der Region bilden den Schwerpunkt

Umgesetzt wird das neue Konzept in Zusammenarbeit mit drei Spezialisten. Die Nachrichten aus Ulm und außerhalb kommen von der Ulmer Südwest Presse, die KWS Verkehrsmittelwerbung GmbH kümmert sich um die Werbung. Für die technische Einspielung der Beiträge ist die Agentur Redlof Media (Ansbach) verantwortlich. „Wir wollen, dass der Fahrgast sich wohl fühlt in unseren Fahrzeugen. Dazu gehört es für immer mehr Menschen, dass sie ihr Informationsbedürfnis befriedigen können“, äußert sich Ingo Wortmann, technischer Geschäftsführer der SWU Verkehr, zu den Zielen. Durchschnittlich neun Minuten dauert eine Fahrt für einen Fahrgast in einem SWU-Fahrzeug. Zeit genug, um die eine oder andere wichtige Neuigkeit mitzunehmen, sozusagen en passant. „Je stärker die Nachricht das direkte Lebensumfeld des Zuschauers berührt, desto größer das Interesse. Daher kommen die Meldungen und Angebote überwiegend aus der Region“, erläutert Johannes Sommer, Leiter digitale Medien bei der Südwest Presse. Der Nachrichtenblock füllt mit drei bis vier Minuten gut die Hälfte der Sendeschleife aus. Die Nachrichten sind bunt gemischt. Themen aus Lokalpolitik, Sport, Kultur und Veranstaltungstipps wechseln sich ab, hinzu kommt die lokale Wetterkarte. Die andere Hälfte des Sendeblocks teilen sich Fahrgast-Informationen und Werbung. Wem das Fahrgast-TV zu viel ist, der kann abschalten: der Monitor zeigt bewegte Bilder, bleibt ansonsten aber stumm.

Fahrgast-TV erreicht rund 700.000 Busfahrgäste pro Monat

„Fahrgast-TV bietet Fahrgästen auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit eine willkommene Abwechslung und verkürzt die Fahrzeit“, sagt Mathias Wolfgang Keim, Geschäftsführer von KWS Verkehrsmittelwerbung GmbH. Die in Stuttgart ansässige Firma hat sich zu einem führenden Unternehmen für Verkehrsmittelwerbung in Deutschland entwickelt und vermarktet seit vielen Jahren die Werbung auf den SWU-Bussen und -Straßenbahnen. „Nun können regionale und überregionale Unternehmen die Busse auch innen zur Werbung nutzen“, ergänzt Keim. Eine wirtschaftliche Chance für SWU Verkehr: Werbeeinnahmen könnten auf lange Sicht noch stärker dazu beitragen, den Ulmer Nahverkehr zu refinanzieren. Dr. Thomas Christian Baumann, Verlagsleiter der Südwest Presse Neue Pressegesellschaft, sieht im Fahrgast-TV „eine gute Ergänzung zu unseren vorhandenen Werbeträgern. Die gezielte Ansprache von Nutzern der öffentlichen Verkehrsmittel erweitert unser Angebot und unterstreicht, in welcher Breite wir dafür die Medien nutzen“. Die Zielgruppe ist groß. Pro Monat erreicht das Fahrgast-TV in Ulm/Neu-Ulm rund 700.000 Busfahrgäste. Dank kurzer Vorlaufzeiten und schneller Aktualisierung können Werbetreibende ihre Botschaften differenziert nach Zeit und Zielgruppe genau steuern. KWS und Südwest Presse bieten die Werbeplätze gemeinsam an.

Fahrgäste geben SWU-Nahverkehr gute Noten. Platz 2 beim bundesweiten ÖPNV-Kundenbarometer.
28. Januar 2010

Die SWU-Nahverkehrskunden sind mit den Leistungen „ihres“ Unternehmens zufrieden wie nie zuvor.

Das geht aus dem ÖPNV-Kundenbarometer 2009 hervor. Was die Globalzufriedenheit angeht, belegt die SWU Verkehr den zweiten Platz, hinter der Bielefelder „moBIEL“ und gleichauf mit der Freiburger Verkehrs AG. Schon bei den vorangegangenen Umfragen konnte sich SWU Verkehr auf den vorderen Plätzen etablieren (2008: Platz 10). Nun also gelang der Vorstoß unter die besten Drei. Nach Meinung der Fahrgäste zeichnet sich der SWU-Nahverkehr durch Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit aus. Das Linien- und Streckennetz wird als gut ausgebaut empfunden. Auch der Service und die Sicherheit erhielten Bestnoten.

Erhoben wird die repräsentative Umfrage seit über zehn Jahren durch das Forschungsinstitut TNS Infratest (Bielefeld). 30 Verkehrsunternehmen und Verbünde haben sich 2009 beteiligt. Das ÖPNV-Kundenbarometer ist als zuverlässige Qualitätskontrolle bei den Unternehmen anerkannt. Sie gewinnen daraus grundlegende Daten, um ihr Fahrtenangebot und ihren Service fortlaufend zu verbessern.

Der SWU-Nahverkehr gilt als pünktlich und schnell

Für die umfassende Beurteilung der Nahverkehrsleistungen telefonierten die Interviewer mit 250 SWU-Verkehr-Kunden. Die Befragten beurteilten 28 Leistungsmerkmale, vornehmlich aus den Bereichen Angebot, der Fahrzeuge, Haltestellen, Tarife, Kundenbeziehung und Sicherheit. Beim Punkt „Globalzufriedenheit“ erhielt die SWU Verkehr mit 2,46 die zweitbeste Note aller Unternehmen. Der Schnitt lag bei 2,78. Die Stärken der SWU Verkehr heißen „Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit“ und „Schnelligkeit der Beförderung“. In diesen Punkten erreichten die SWU-Linien Spitzennoten von 2,37 beziehungsweise 2,39. Überzeugen konnten die Stadtwerke auch mit dem KundenCenter „SWU traffiti“ und bei den Kriterien „Sicherheit an den Haltestellen“ und „Linien- und Streckennetz“. Zumeist mit „gut“ schnitt der Bereich Fahrgast-Information ab. Positiv bewertet wurden insbesondere die Pocketfahrpläne, die Infos an den Haltestellen, in den Fahrzeugen und der Internetauftritt. SWU-Verkehr-Geschäftsführer Ingo Wortmann zeigt sich erfreut über die Ergebnisse des Kundenbarometers, betont aber: „Wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Vielmehr begreifen wir die guten Noten als Auftrag, die Qualität in allen Bereichen weiter zu erhöhen. Den Menschen muss es so einfach wie möglich gemacht werden, vom Auto auf den ÖPNV umzusteigen“.

In vielen Bereichen konnte sich SWU Verkehr verbessern im Vergleich zur Umfrage davor. Das gilt für die Merkmale „Informationen bei Störungen und Verspätungen“, „Preis-Leistungs-Verhältnis“, „Sauberkeit und Gepflegtheit an den Haltestellen und im Fahrzeug“ sowie „Tarifsystem“. „Es ist schön zu sehen, dass Verbesserungen von den Fahrgästen tatsächlich wahrgenommen werden. Ein geläufiges Sprichwort besagt: Der ÖPNV ist besser als sein Ruf“, kommentiert Ingo Wortmann und ergänzt: „Wir müssen individuelle Hemmnisse gegenüber dem öffentlichen Nahverkehr weiter abbauen“. So wird derzeit untersucht, wie durch bessere Beleuchtung der Haltestellen das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste nachts weiter erhöht werden kann.

Wieder sechs neue Busse mit Euro-5-Motor in Dienst gestellt

Erstmals fragten die Interviewer, wie zufrieden die Ulm/Neu-Ulmer Fahrgäste mit den Aktivitäten des Unternehmens zur Schonung der Umwelt sind. Mit der Note 2,62 liegt die SWU Verkehr im oberen Mittelfeld, hat jedoch noch Potenzial nach oben. „Es kommt darauf an, beim Umweltschutz dranzubleiben und Zeichen zu setzen“, unterstreicht Ingo Wortmann. So wurden kurz vor Weihnachten wieder sechs neue Gelenkbusse in Dienst gestellt. Sie sind ausgestattet mit dem Euro-5-Motor und erfüllen damit die derzeit strengste Abgasnorm. 20 der 61 Busse des Fuhrparks sind mittlerweile auf diesem höchsten Umweltstandard. Weitere Maßnahmen sind in Planung. So wird die Anschaffung von Hybridfahrzeugen untersucht, und optimierte Getriebe sollen den Kohlendioxid-Ausstoß der Busse weiter verringern.

Vorsicht, Kunde operiert verdeckt!

So könnte man einen zweiten Test bezeichnen, dem sich die SWU Verkehr 2009 unterzogen hat. „Mystery Shopper“, unerkannte Kunden also, waren im Liniennetz unterwegs. Sie nahmen einzelne Qualitätsmerkmale unter die Lupe: Wie freundlich sind die Fahrer und die Mitarbeiter im KundenCenter? Funktioniert das Beschwerdemanagement? Die „verdeckten Kunden“ begutachteten auch den Zustand und die Sauberkeit von Fahrzeugen und Haltestellen. Gemessen wurde, zu welchem Grad die untersuchten Merkmale erfüllt beziehungsweise nicht erfüllt wurden. Ergebnis: keines der untersuchten Merkmale wurde zu weniger als 50 Prozent erfüllt. Eindeutige Schwächen konnten die „Mystery Shopper“ also nicht finden. „Die Proben aufs Exempel geben uns genaue Hinweise auf die erbrachte und wahrgenommene Qualität. Diese Standortbestimmung spornt uns an, unsere Leistungen ständig den Fahrgast-Bedürfnissen anzupassen“, so Ingo Wortmann.

Narrensprung: Linie 4 fährt vorübergehend durch die Olgastraße
21. Januar 2010

Am Sonntag, 24. Januar übernehmen die Narren für gut drei Stunden in der Ulmer Innenstadt das Kommando auf den Straßen.

Für den Narrensprung wird die Frauenstraße gesperrt. Aus diesem Grund fährt die Linie 4 (Kuhberg Schulzentrum – Böfingen Süd) in der Zeit von 13 Uhr bis 16.30 Uhr nicht wie gewohnt durch die Neue Straße und Frauenstraße, sondern über Hauptbahnhof und Olgastraße. Die Linie 4 bedient auf dieser Ausweichroute die Haltestellen Hauptbahnhof, Theater und Justizgebäude. Die Haltestellen Rosengasse, Hafengasse, Rathaus Ulm und Steinerne Brücke können während des Narrensprungs nicht bedient werden.

Mit der Tageskarte stressfrei das närrische Treiben genießen

Den Zuschauern des närrischen Lindwurms empfiehlt die SWU Verkehr, am Veranstaltungstag öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Die Tageskarte City ermöglicht eine stressfreie und preiswerte An- und Abreise. Für 6,20 Euro können bis zu fünf Erwachsene gemeinsam den ganzen Tag Bus und Straßenbahn fahren. Für Besucher aus der Region empfiehlt sich die Tageskarte Netz zu 13 Euro. Sie gilt im gesamten DING-Verbundgebiet.


 
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