Aktuelle Informationen der SWU

Neu-Ulm: Bauarbeiten in der Donaustraße. Zufahrt in Höhe der Apotheke ist ab 20. September für vier Wochen gesperrt.
03. September 2010

Am Montag 6. September beginnen die Stadtwerke in der Neu-Ulmer Donaustraße mit dem Bau eines Brunnens zur Regulierung des Grundwasserpegels.

Für den Durchgangsverkehr ergeben sich verschiedene Einschränkungen. Die wichtigste: Ab Montag, 20. September können Pkw nicht mehr in Höhe der Apotheke „A 4“ von der Augsburger Straße in die Donaustraße einbiegen. Dies gilt für etwa vier Wochen bis zum 15. Oktober. Während dieser Zeit ist die Zufahrt nur über die Marienstraße und die Straße „An der kleinen Donau“ möglich. Um den Umleitungsverkehr flüssig zu halten, herrscht in der Straße „An der kleinen Donau“ tagsüber absolutes Halteverbot. Die SWU hat die Anwohner per Anschreiben informiert.

Die Baumaßnahmen in dem etwa hundert Meter langen Abschnitt der Donaustraße ziehen sich bis in den November hinein. Der Bau des Entwässerungsbrunnens steht im Zusammenhang mit der künftigen Anhebung des Donauspiegels um etwa einen halben Meter. Dadurch erhöht sich die Stromerzeugung im Wasserkraftwerk Böfinger Halde um rund zehn Prozent. Der Entwässerungsbrunnen  liegt etwa 9 Meter tief unter dem Asphalt. Zwei weitere solche Brunnen befinden sich in der Maximilianstraße und Krankenhausstraße.

100 Jahre Illerkanalverband. Ausstellung und Festakt im Kulturzentrum Wolfgang-Eychmüller-Haus in Vöhringen
03. September 2010

In diesem Jahr begeht der Illerkanalverband (IKV) sein 100-jähriges
Jubiläum. Aus diesem Anlass lädt der IKV am Freitag, 10. September 2010 ab 10.00 Uhr zu einer kleinen Feier ins Kulturzentrum Wolfgang-Eychmüller-Haus (Großer Saal).

Als Ehrengast wird die bayerische Staatsministerin der Justiz, Dr. Beate Merk, erwartet. Darüber hinaus präsentiert der IKV im Kulturzentrum vom 7. bis 19. September eine Ausstellung zur Geschichte des Illerkanals.
 
Festakt ab 10.30 Uhr
Offiziell beginnt der Festakt um 10.30 Uhr mit einem Grußwort des IKV-Vorsitzenden Peter Schmidberger. Danach folgen die Ansprachen von Karl Janson, Bürgermeister der Stadt Vöhringen, Dr. Beate Merk, bayerische Staatsministerin der Justiz, Erich Josef Geßner, Landrat Kreis Neu-Ulm und Ivo Gönner, Oberbürgermeister der Stadt Ulm.
 
Fachvorträge
Im Anschluss an die Reden geht das Programm weiter mit zwei Fachvorträgen zu den Themen „Fischerei und Wasserkraft“, Referent Franz Josef Schick, Schwäbischer Fischereiverband, sowie „Einfluss des Illerkanals auf die Industrialisierung“, Referent Ulrich Altstetter, Werksleiter Vöhringen, Wieland-Werke AG.
 
Buchpräsentation „Kulturlandschaft Illerkanal“
Danach stellt der Autor Prof. Dr. Albert Haug sein Buch „Kulturlandschaft Illerkanal“ vor. Darin dokumentiert er die Entstehung des Illerkanals und beleuchtet seine Bedeutung für die Region im Wandel der Zeiten – von der Industrialisierung bis heute. Das Buch ist im Vöhringer Rathaus erhältlich oder bei der SWU.
 
Ausstellung „100 Jahre Illerkanalverband“
Bereits ab 7. September ist im Kulturzentrum die Ausstellung „100 Jahre Illerkanalverband“ zu sehen. Diese vermittelt anhand von historischen Exponaten und Auszügen aus dem Buch „Kulturlandschaft Illerkanal“ einen Überblick über die Geschichte des Illerkanals und die Anfänge des IKV.
 
Illerkanalverband 1910 - 2010
Bis zum Gründungsjahr des IKV 1910 wurden acht Wasserkraftwerke zwischen Illertissen und Neu-Ulm gebaut. Seither vertritt der Verband die Interessen der Kraftwerksbetreiber und hat somit maßgeblich zur Industrialisierung des unteren Illertals im 19. Jahrhundert beigetragen. Den Vorsitz des Verbandes hatten mehrfach die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH sowie die Wieland-Werke AG inne. Beide Unternehmen unterhalten jeweils zwei Wasserkraftwerke an der Iller: Die SWU in Neu-Ulm und Ludwigsfeld, Wieland im Raum Vöhringen, eines davon auf dem eigenen Betriebsgelände. Seit 2001 ist Peter Schmidberger Vorsitzender des IKV (SWU), vertreten wird er von Christoph Gaus (Wieland-Werke AG)

 

SWU-Gaspreise steigen um bis zu 4,8 Prozent. Haushalte bezahlen ab Oktober fünf Euro mehr pro Monat
19. August 2010

Gaseinkauf hat sich erneut verteuert

Zum Oktober erhöhen die Stadtwerke die Preise für ihre rund 25.000 Erdgaskunden. Die Anhebung betrifft sowohl die preisvariablen Verträge wie zum Beispiel "SWU SchwabenGas Vario" als auch das Festpreis-Angebot "SWU SchwabenGas Fix", das zwölf Monate Gültigkeit hat. Die Kilowattstunde erhöht sich in allen Vertragsarten um 0,3 Cent brutto. Die Grundpreise bleiben unverändert. Ein Musterhaushalt – drei bis vier Personen und 20.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch – bezahlt ab 1. Oktober rund fünf Euro mehr im Monat. Das entspricht je nach Vertragsart einer Anhebung von 4,4 bis 4,8 Prozent (siehe beigefügte Tabelle).

Über den Winter hinweg keine weitere Erhöhung

"Die Preise an den Beschaffungsmärkten ziehen schon seit Monaten an. Der Gaseinkauf ist für uns deutlich teurer geworden", so begründet Thomas Deyerberg, Geschäftsführer der Stadtwerke-Vertriebsgesellschaft, die Preisanpassung. Die gestiegenen Beschaffungskosten hätten erstmals im April und dann wieder im Juli zu Buche geschlagen. Die SWU-Lieferanten können ihre Preise zu jedem Quartalsbeginn anpassen. Gleichwohl habe die SWU erst einmal die weitere Entwicklung abgewartet und die Abgabepreise zunächst nicht angepasst. "Darum kommen wir zum Oktober aber nicht mehr herum", bedauert Deyerberg. Immerhin: Die SWU wird die neuen Preise in den preisvariablen Verträgen über den Winter hinweg stabil halten. "Bis mindestens 31. März 2011. Das können wir garantieren, obwohl auch nach dem Oktober ein Anstieg der Großhandelspreise vorhergesagt ist", wie Deyerberg ausführt. Das Festpreis-Angebot bleibt vertragsgemäß bis 30. September 2011 unverändert.

Preisbildend für Gas sind die Notierungen für Rohöl beziehungsweise leichtes Heizöl. Gemäß den geltenden Mechanismen wirken sich Bewegungen auf dem Ölmarkt zeitversetzt auf die Preise aus, die Großlieferanten von Stadtwerken verlangen. Konkret: Der SWU-Gasbezugspreis zum Oktober 2010 errechnet sich aus einem Durchschnittspreis, den der Heizöl-Großhandel in den sechs Monaten März bis August verlangt hat. "Die SWU erhöht ihre Endkundenpreise höchstens in dem Umfang, wie ihre Gasbezugspreise gestiegen sind", versichert Thomas Deyerberg. 

Zweigleisiger Gaseinkauf

Wie kauft die SWU ihr Gas ein? Zum einen über Lieferverträge mit ölpreisgebundenen Klauseln bei der kommunalen Beschaffungsgesellschaft Bayerngas. Zum Kauf von Gasmengen für Kunden mit Festpreis hingegen nutzen die Stadtwerke auch den kurzfristigen Spotmarkt. Die Haupt-Einkaufsmenge muss lange im Voraus beschafft werden und richtet sich am Bedarf der rund 15.000 SWU-Kunden mit preisvariablen Verträgen aus. Da auf den Spotmarkt zu setzen und auf den günstigen Augenblick zu hoffen, wäre zu riskant. "Die Spotpreise schwanken stark, und wir müssten das kurzfristige Auf und Ab auf unsere Kunden abwälzen. Wir setzen lieber auf Preisgleitklauseln, die die Preisbewegungen gleichmäßig machen", bekräftigt Deyerberg. Anders dagegen der Einkauf für die rund 11.000 Festpreis-Kunden. Garantiert abgenommene Mengen lassen sich beschaffen, wenn der Zeitpunkt günstig erscheint. Zum Beispiel dann, wenn auf dem Spotmarkt Übermengen Käufer suchen. "Die zweigleisige Einkaufsstrategie hat vor allem den Effekt: Unsere Preise sind soweit wie möglich beständig. Davon profitieren unsere Kunden langfristig mehr als von einem Glücksspiel mit Einkaufszeitpunkten", betont Deyerberg.

Gas ist billiger als vor drei Jahren

Trotz der Preiserhöhung wird Heizenergie für die SWU-Gaskunden immer noch deutlich günstiger sein als vor drei Jahren. Der erwähnte Musterhaushalt im Vertrag "SWU SchwabenGas Bonus" kommt ab Oktober 2010 bei einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden auf eine Jahresrechnung von 1.322 Euro. Im Januar 2008, unmittelbar vor der damals einsetzenden Energie-Teuerungswelle, bezahlte derselbe Haushalt 1.412 Euro. 

Vertragsart

kWh
netto
in Cent

kWh
brutto
in Cent

Grundpreis
brutto/Jahr
in EUR

20.000 kWh,
Jahresendpreis
in EUR

Veränderung in
EUR und in %

Grundversorgung Tarif II
(ab 5.789 kWh/Jahr)

5,50

6,55

127,77

1.437,77

+ 60,00 EUR
+ 4,4 %

SchwabenGas Vario

4,99

5,94

182,07

1.370,07

+ 60,00 EUR
+ 4,6 %

SchwabenGas Bonus

4,79

5,70

182,07

1.322,07

+ 60,00 EUR
+ 4,8 %

SchwabenGas Fix
Festpreis, garantiert vom 01.10. 2010
bis 30.09.2011

4,78

5,69

182,07

1.320,07

+ 60,00 EUR
+ 4,8 %


„SWU SchwabenGas Fix“ läuft grundsätzlich bis 30. September eines jeden Jahres und kann sechs Wochen vor Vertragsende gekündigt werden.

Der Vertrag "Grundversorgung" ist mit vierwöchiger Frist zum Monatsende kündbar, "SWU SchwabenGas Vario" kann zum Monatsende mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. "SWU Schwaben Gas Bonus" hat ein Jahr Vertragsbindung und kann sechs Wochen vor Vertragsablauf gekündigt werden. 

Bürger können Elektroräder noch bis September testen
18. August 2010

Stadtwerke verlängern die Testphase aufgrund der hohen Nachfrage

Noch bis 23. September können Bürger im ServiceCenter Neue Mitte Elektroräder kostenlos zum Test ausleihen. Die Stadtwerke verlängern damit die Testphase, die ursprünglich am 16. August zu Ende gehen sollte. „Wir sind von der Nachfrage selbst etwas überrascht. Binnen zwei Tagen waren alle Räder bis zum Ende des Testzeitraums ausgebucht“, berichtet Tobias Sailer vom Service Center Neue Mitte.

Wegen des großen Interesses erhöhen die Stadtwerke auch die Anzahl der Leihräder. Ab 25. August stehen sieben anstatt bisher vier Räder zur Verfügung. Testpersonen können unter verschiedenen Modellen wählen. Das kleinste Rad wird durch einen 250 Watt-Motor angetrieben, dessen Akku nach drei bis vier Stunden aufgeladen ist. Bei einer Reichweite von bis zu 40 Kilometern erreicht es eine Höchstgeschwindigkeit von 32 km/h. Ein zweites Modell erreicht mit einer Akkuladung einen Radius von maximal 80 Kilometern. Nach einer Ladezeit von vier bis sechs Stunden kann dann wieder losgeradelt werden – bis zu 27 km/h schnell. 

Ladestationen für die Elektroräder gibt es am ServiceCenter Neue Mitte. Sie sind an den Fahrradständern angebracht und werden mit SWU NaturStrom beliefert. Aufgeladen werden können Elektroräder aber auch an jeder häuslichen Steckdose. „Gerade in Verdichtungsräumen, in denen überwiegend kurze Strecken zurückzulegen sind, bieten E-Bikes eine kluge und dazu umweltgerechte Alternative“, erklärt SWU-Marketingleiter Marc Fuchs. Elektroräder machen im doppelten Sinn mobil, „denn sie vergrößern die Auswahl der richtigen Verkehrsmittel für den jeweils richtigen Zweck“. Mit Elektrorädern gelangt der Bürger auch im bergigen Ulm bequem dahin, wo der Radius der öffentlichen Verkehrsmittel oder des eigenen Pkw endet. 

Den Test unterstützt die Stadtwerke-Kooperation Trianel, an der die SWU beteiligt ist. Per Fragebogen beurteilen die Tester beispielsweise den Energieverbrauch, die Handhabung der Batterieentnahme und -ladung sowie die Alltagstauglichkeit und natürlich den Fahrspaß. Inhaber der SWU SchwabenCard werden besonders belohnt: Sie erhalten für den ausgefüllten Fragebogen einen Bonus in Höhe von fünf Euro als Guthaben auf ihre Karte. 

So funktioniert der Test

Nach einer Reservierung unter der Telefonnummer (07 31) 1 66 67 können die E-Bikes von Montag bis Samstag ab 9 Uhr im Service-Center abgeholt und bis zum Abend ausgeliehen werden. Die Räder müssen unter der Woche bis spätestens 17.30 Uhr und samstags bis 15.30 Uhr zurückgebracht werden. Testpersonen müssen mindestens 18 Jahre alt sein und für die Ausleihe ihren Personalaus-weis vorzeigen. Vor der Testfahrt erhält der Nutzer eine kurze Einweisung. 

TÜV Süd erteilt Herkunftssiegel für SWU NaturStrom
16. August 2010

Nachweise für ökologische Erzeugung erbracht

Das Ökostromangebot der Stadtwerke, SWU NaturStrom, hat jetzt das Qualitätssiegel des TÜV Süd erhalten. Das bedeutet: Der Kunde kann sich darauf verlassen, dass SWU NaturStrom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Um das Siegel zu erhalten, musste die SWU nachweisen, dass nicht mehr grüner Strom verkauft als selbst produziert oder beschafft wird. Dieser Nachweis, dass nicht mit Strom anderer Herkunft „nachgeholfen“ wird, muss lückenlos und im Viertelstunden-Takt nachvollziehbar erbracht werden. Die Erlöse aus dem Verkauf von SWU NaturStrom werden zum Teil in den Ausbau regenerativer Erzeugungsanlagen gesteckt. Auch diesen Nachweis musste die SWU führen, um das TÜV-Gütesiegel zu erlangen.

Schon in der Vergangenheit hatten Wirtschaftsprüfer bescheinigt, dass SWU NaturStrom aus rein regenerativer Erzeugung stammt. „Dem Kunden ist es aber wichtig, dass der Ökostrom ein weithin bekanntes Qualitätssiegel trägt. Deshalb hat sich die SWU zu der Zertifizierung durch den TÜV entschlossen“, sagt Marcus Deutenberg, verantwortlich für den SWU-Vertrieb.

Bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen spielt das SWU-Donau-Wasserkraftwerk Böfinger Halde eine tragende Rolle. Pro Jahr werden dort rund 50 Millionen Kilowattstunden grüner Strom erzeugt. Bald wird sich diese Menge noch erhöhen, wenn die laufenden Maßnahmen zur Erhöhung des Stauspiegels abgeschlossen sind. Dafür investiert die SWU rund drei Millionen Euro. Zusätzlich kauft die SWU grünen Strom bei einem Erzeuger in der Schweiz ein, der sich ebenfalls auf Wasserkraft stützt und zertifiziert ist. 

Den „grünen Strom“ bietet die SWU seit 2008 an. Derzeit beziehen über 9.000 Stadtwerkekunden SWU NaturStrom. Darunter sind nicht nur Privathaushalte, sondern auch eine Reihe von Gewerbe- und Industriekunden. „Wer sich für grünen Strom entscheidet, tut etwas für den nötigen Umbau der Energieerzeugung. Die SWU investiert dafür, wie die in jüngster Zeit vollendeten oder begonnenen Kraftwerksprojekte zeigen“, ergänzt Marcus Deutenberg.

Falsche Fahrschein-Kontrolleure unterwegs. Fahrgäste sollen immer den Dienstausweis verlangen.
06. August 2010

Die SWU Verkehr warnt ihre Fahrgäste vor Personen, die sich als Fahrscheinprüfer ausgeben.

Aus gegebenem Anlass: Mindestens zweimal innerhalb einer Woche sind in einem Linienbus zwei Frauen aufgetreten und verlangten die Fahrscheine zu prüfen. Aufmerksame Fahrgäste, die Verdacht schöpften, beschreiben die beiden Frauen als südländischen Typ im Alter von 18 bis 25 Jahren. Die Frauen treten zusammen oder getrennt auf und wurden im Bereich Ehinger Tor beobachtet.

Echte Fahrscheinprüfer auf den SWU-Linien zeigen unaufgefordert ihren Dienstausweis vor und prüfen niemals allein. Sollte ein Prüfer keinen Ausweis vorlegen, so braucht der Fahrgast seine Fahrkarte nicht vorzuzeigen. Die SWU Verkehr bittet ihre Fahrgäste um Mithilfe. Sollte ein Kontrolleur oder eine Kontrolleurin keinen Prüferausweis vorzeigen können oder wollen, melden Sie dies bitte umgehend beim SWU-Personal. Hinweise nehmen die Stadtwerke auch telefonisch unter (07 31) 1 66 - 21 01 oder per Mail unter verkehr@swu.de entgegen.

Versuchter Raub am Fahrkartenautomaten in Wiblingen.
28. Juli 2010

SWU erstattet Anzeige gegen Unbekannt.

In der Nacht von 27. auf 28. Juli wurde versucht, den Fahrkartenautomat am Tannenplatz, Wiblingen, aufzubrechen. Es konnte kein Geld entwendet werden, da die Automaten gegen Einbruch zu stark gesichert sind.


Allerdings wurde der Automat dabei schwer beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt ca. 10.000 Euro. Der Automat muss daher abgebaut und zur Reparatur in die SWU-Werkstätten gebracht werden. Bis alle Ersatzteile bestellt und eingebaut sind steht der Automat für ca. 2 Monate nicht zur Verfügung.


Die Kunden in Wiblingen können in dieser Zeit ihre Fahrkarten bei Schreibwaren Wolf in unmittelbarer Nähe erwerben. Wir bitten diesen Umstand zu Entschuldigen.

Augenzeugen dürfen sich gerne direkt bei der SWU Verkehr unter 0731/166-2156 melden.

Bürger testen die Mobilität der Zukunft.
22. Juli 2010

Stadtwerke stellen Elektro-Fahrräder zur Verfügung.

Die Mobilität der Zukunft nutzt Strom. Um dieses Thema Kunden und Bürgern nahe zu bringen, startet die SWU einen Test, bei dem jeder mitmachen kann: Sie heißen eBike, Hybridbike oder Pedelecs und haben kaum noch etwas mit dem guten alten Drahtesel zu tun. Denn neben dem klassischen Antrieb per Pedale verfügen diese Modelle über einen Elektromotor, der per Knopfdruck zugeschaltet werden kann. Diese Motoren erzeugen weder Schadstoffe noch machen sie Lärm. Vier unterschiedliche Modelle solcher Räder stehen vom 22. Juli bis zum 16. August im neuen ServiceCenter Neue Mitte zum Testen bereit. Getestet werden sollen beispielsweise Energieverbrauch, Handhabung der Batterieentnahme und -ladung sowie die Alltagstauglichkeit und natürlich der Fahrspaß. Initiator der Aktion „Elektromobilität“ ist die Stadtwerke-Kooperation Trianel.

Besitzer einer SWU SchwabenCard werden besonders belohnt: Sie erhalten für ihr Testurteil, das am Ende der Fahrt im ServiceCenter Neue Mitte abgegeben wird, einen Bonus in Höhe von fünf Euro als Guthaben auf ihre Karte. Das kleinste elektrische Fahrrad verfügt über einen 250 Watt-Motor, dessen Akku nach drei bis vier Stunden aufgeladen ist. Bei einer Reichweite von bis zu 40 Kilometern erreicht es eine Höchstgeschwindigkeit von 32 km/h. Deutlich größer ist die Reichweite des anderen Modells. Es fährt bis zu 80 Kilometer mit einer Akkuladung. Nach einer Ladezeit von vier bis sechs Stunden kann dann wieder losgeradelt werden – bis zu 27 km/h schnell.

Ladestationen für die Elektroräder gibt es seit Eröffnung des ServiceCenters Neue Mitte. Sie sind an den Fahrradständern angebracht und werden mit SWU NaturStrom beliefert. Nun geht die SWU noch einen Schritt weiter und engagiert sich aktiv für den Ausbau der Elektromobilität in der Ulmer Innenstadt. „Gerade in Verdichtungsräumen, in denen man nur kleine Strecken zurücklegt, bietet die Elektromobilität eine echte Alternative“, erklärt Marc Fuchs, Marketingleiter bei der SWU. „Gemeinsam mit der Stadtwerke-Kooperation Trianel möchten wir als Stromversorgungs-unternehmen Möglichkeiten aufzeigen und Lösungen bieten“, so Fuchs weiter.

So funktioniert der Test

Nach einer Reservierung persönlich im ServiceCenter oder unter der Telefonnummer (07 31) 1 66 67 können die Pedelecs von Montag bis Samstag ab 9 Uhr im Servicecenter abgeholt und bis zum Abend ausgeliehen werden. Um im Anschluss an den Test ausreichend Zeit für die Beurteilung des Rades zu haben, sollten die elektrischen Räder unter der Woche bis spätestens 17.30 Uhr und samstags bis 15.30 Uhr zurückgebracht werden. Selbstverständlich sind alle Radler während der Testfahrten versichert. 

 
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