Aktuelle Informationen der SWU

Versuchter Raub am Fahrkartenautomaten in Wiblingen.
28. Juli 2010

SWU erstattet Anzeige gegen Unbekannt.

In der Nacht von 27. auf 28. Juli wurde versucht, den Fahrkartenautomat am Tannenplatz, Wiblingen, aufzubrechen. Es konnte kein Geld entwendet werden, da die Automaten gegen Einbruch zu stark gesichert sind.


Allerdings wurde der Automat dabei schwer beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt ca. 10.000 Euro. Der Automat muss daher abgebaut und zur Reparatur in die SWU-Werkstätten gebracht werden. Bis alle Ersatzteile bestellt und eingebaut sind steht der Automat für ca. 2 Monate nicht zur Verfügung.


Die Kunden in Wiblingen können in dieser Zeit ihre Fahrkarten bei Schreibwaren Wolf in unmittelbarer Nähe erwerben. Wir bitten diesen Umstand zu Entschuldigen.

Augenzeugen dürfen sich gerne direkt bei der SWU Verkehr unter 0731/166-2156 melden.

Bürger testen die Mobilität der Zukunft.
22. Juli 2010

Stadtwerke stellen Elektro-Fahrräder zur Verfügung.

Die Mobilität der Zukunft nutzt Strom. Um dieses Thema Kunden und Bürgern nahe zu bringen, startet die SWU einen Test, bei dem jeder mitmachen kann: Sie heißen eBike, Hybridbike oder Pedelecs und haben kaum noch etwas mit dem guten alten Drahtesel zu tun. Denn neben dem klassischen Antrieb per Pedale verfügen diese Modelle über einen Elektromotor, der per Knopfdruck zugeschaltet werden kann. Diese Motoren erzeugen weder Schadstoffe noch machen sie Lärm. Vier unterschiedliche Modelle solcher Räder stehen vom 22. Juli bis zum 16. August im neuen ServiceCenter Neue Mitte zum Testen bereit. Getestet werden sollen beispielsweise Energieverbrauch, Handhabung der Batterieentnahme und -ladung sowie die Alltagstauglichkeit und natürlich der Fahrspaß. Initiator der Aktion „Elektromobilität“ ist die Stadtwerke-Kooperation Trianel.

Besitzer einer SWU SchwabenCard werden besonders belohnt: Sie erhalten für ihr Testurteil, das am Ende der Fahrt im ServiceCenter Neue Mitte abgegeben wird, einen Bonus in Höhe von fünf Euro als Guthaben auf ihre Karte. Das kleinste elektrische Fahrrad verfügt über einen 250 Watt-Motor, dessen Akku nach drei bis vier Stunden aufgeladen ist. Bei einer Reichweite von bis zu 40 Kilometern erreicht es eine Höchstgeschwindigkeit von 32 km/h. Deutlich größer ist die Reichweite des anderen Modells. Es fährt bis zu 80 Kilometer mit einer Akkuladung. Nach einer Ladezeit von vier bis sechs Stunden kann dann wieder losgeradelt werden – bis zu 27 km/h schnell.

Ladestationen für die Elektroräder gibt es seit Eröffnung des ServiceCenters Neue Mitte. Sie sind an den Fahrradständern angebracht und werden mit SWU NaturStrom beliefert. Nun geht die SWU noch einen Schritt weiter und engagiert sich aktiv für den Ausbau der Elektromobilität in der Ulmer Innenstadt. „Gerade in Verdichtungsräumen, in denen man nur kleine Strecken zurücklegt, bietet die Elektromobilität eine echte Alternative“, erklärt Marc Fuchs, Marketingleiter bei der SWU. „Gemeinsam mit der Stadtwerke-Kooperation Trianel möchten wir als Stromversorgungs-unternehmen Möglichkeiten aufzeigen und Lösungen bieten“, so Fuchs weiter.

So funktioniert der Test

Nach einer Reservierung persönlich im ServiceCenter oder unter der Telefonnummer (07 31) 1 66 67 können die Pedelecs von Montag bis Samstag ab 9 Uhr im Servicecenter abgeholt und bis zum Abend ausgeliehen werden. Um im Anschluss an den Test ausreichend Zeit für die Beurteilung des Rades zu haben, sollten die elektrischen Räder unter der Woche bis spätestens 17.30 Uhr und samstags bis 15.30 Uhr zurückgebracht werden. Selbstverständlich sind alle Radler während der Testfahrten versichert. 

Startschuss für den SWU-Neubau in der Karlstraße.
20. Juli 2010

Abrissarbeiten beginnen voraussichtlich Anfang August. Fertigstellung ist Mitte 2012 geplant.

Mit dem Abriss der Häuser Karlstraße 5, 9, 11 und 17 beginnt voraussichtlich Anfang August der Bau des zweiten Stadtwerke-Verwaltungsgebäudes auf dem Areal zwischen Karlstraße, Neutorstraße und Wilhelmstraße. Mit Abriss und Neubau beauftragt ist das Bad Saulgauer Bauunternehmen Reisch, das sich in der europaweiten Ausschreibung durchgesetzt hatte. „Die Verträge sind unterschrieben, jetzt kann es losgehen“, sagt SWU-Geschäftsführer Matthias Berz. Im Sommer 2012 soll der Bau übergeben werden.

SWU wird Mieterin im Neubau. Erbbaurecht läuft 40 Jahre.

Das beauftragte Unternehmen Reisch hat Erfahrung mit Großbauten. Die Firma hat in Ulm das Münstertor in der Neuen Mitte und die neue Handwerkskammer in der Olgastraße gebaut. Finanziert und betrieben wird das Projekt durch die IVU GmbH & Co. KG in Friedrichshafen, ein Schwesterunternehmen der Fränkel AG, die auch schon das neue Landratsamt in Friedrichshafen gestemmt hat. Erstellt wird der SWU-Neubau im Rahmen des Erbbaurechts. Das bedeutet: Die Finanzierung wird durch die IVU GmbH & Co. KG übernommen, die SWU bleibt Grundstückseigentümerin und mietet den Büroraum auf die Dauer von zunächst zwanzig Jahren. Danach, im Jahr 2032, kann die SWU den Mietvertrag um fünf Jahre verlängern oder das Gebäude erwerben („Heimfall des Erbbaurechts“). Rund 12.000 Quadratmeter Büroraum stehen in dem Neubau zur Verfügung. Davon wird die SWU ungefähr zwei Drittel selbst nutzen, die restlichen Flächen werden vermietet. Der Neubau firmiert unter der Adresse Karlstraße 3.

Fünf Stockwerke hoch

Voraussichtlich Mitte September werden die alten Bauten gegenüber dem SWU-Glashaus komplett verschwunden sein. Zur Neutorstraße und zum Glasbau hin wird dann ein fünfstöckiger Komplex hochgezogen, der aus der Vogelperspektive betrachtet die Form eines Schlüsselbarts annimmt. Unter diesem Gebäude liegt eine Tiefgarage. Der zweite Komplex ist ein 62 Meter langer, gleichfalls fünf Stockwerke hoher Langbau. Dessen Front blickt zur Karlstraße hin und erstreckt sich über die Fläche, auf der zurzeit noch die Häuser Nummer 9, 11 und 17 stehen. Das bebaute Areal umfasst rund 6.300 Quadratmeter. Das künftige Gebäude wird die Standards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen einhalten. Der Neubau wird nach speziellen ökonomischen und ökologischen Kriterien sowie unter besonderer Berücksichtigung der Nutzeranforderungen geplant.

Aushub beginnt im September

Auf dem „Baukalender“ sind bis zum Jahresende folgende Etappen vorgesehen: Im September beginnt der Aushub, anschließend wird der Untergrund durch Bohrpfähle stabilisiert. Die Unterkellerung soll im November mit dem Einziehen der Kellerdecke abgeschlossen werden. Ende 2010 soll auch die Decke über dem Erdgeschoss betoniert sein. Wie schnell die Arbeiter dann vorankommen, hängt von der Frage ab, wie der nächste Winter wird. Die Bauübergabe ist für Sommer 2012 angepeilt.

Ebenerdiger Kreuzungsübergang ersetzt die Karlstraßen-Unterführung

Im Zuge des Neubaus werden die Fußgänger-Überwege an der Kreuzung Karlstraße/Neutorstraße neu geordnet. Die heutige Unterführung wird geschlossen und ersetzt durch ampelgesteuerte Überwege. An der Ecke Karlstraße/Neutorstraße, in Höhe des heutigen Hauses Karlstraße 9, soll ein begrünter Vorplatz den Zugang zu dem neuen SWU-Bau schmücken. Ein Konzept dafür soll in einer Ausschreibung gefunden werden.

Zeitweise Verkehrsbehinderungen - Baustellen-Telefon für Anlieger: (07 31) 1 66 - 22 99

Während der Abriss- und Aushub-Phase ist aufgrund des Baustellenverkehrs teilweise mit Verkehrsbehinderungen auf der Karlstraße und Neutorstraße zu rechnen. Damit die für den Abbruch und Aushub eingesetzten Lkw wie geplant fahren können, muss voraussichtlich zumindest eine Spur der Karlstraße zeitweise gesperrt werden. Speziell für Anlieger im Baustellenbereich haben die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm ein Bautelefon geschaltet. Unter der Nummer (07 31) 1 66 - 22 99 können Anrufer ihr Anliegen zunächst aufs Band sprechen. Ein zuständiger Mitarbeiter ruft dann zurück, um offene Fragen zu beantworten.

Per Tieflader zum „Geburtsort“ nach Baden-Baden: Wagen 16 feiert 100-jähriges Jubiläum. SWU verleiht historische Straßenbahn.
09. Juli 2010

Am Montag, den 12. Juli 2010 begibt sich die historische Straßenbahn der SWU, der legendäre „Wagen 16“, auf eine lange Reise.

Per Tieflader wird das Schmuckstück des Straßenbahndepots nach Baden-Baden transportiert, um dort anlässlich einer großen Jubiläumsfeier ausgestellt zu werden. Denn nicht nur der „Wagen 16“ selbst wird  heuer 100 Jahre alt. Auch der erste „Dienstherr“, die Verkehrsbetriebe Baden-Baden, feiert 100-jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund verleiht die SWU die historische Straßenbahn dem Badener Unternehmen für die Dauer der Feierlichkeiten, womit auch der „Wagen 16“ für kurze Zeit an seine Geburtsstätte zurückkehrt. Am 12. Juli wird die Straßenbahn per Schwerlasttransport die Reise ins Badische antreten. Die Verladung beginnt um 14 Uhr am Straßenbahndepot der SWU auf dem Betriebshof in der Ulmer Weststadt. Am 21.07.2010 wird „Wagen 16“ dann wieder in Ulm eintreffen. An der Ulmer Kulturnacht am 18.09. haben dann auch die Ulmer die Gelegenheit, zusammen mit der SWU das 100-Jahre-Jubiläum der Bahn feiern zu können. An diesem Tag wird die historische Straßenbahn auf der Strecke der Linie 1 zwischen Söflingen und Böfingen verkehren und kostenlos Fahrgäste aufnehmen. Am Abend wird der „Wagen 16“ dann eine der Hauptattraktionen der SWU-Jubiläumsfeier auf der Kulturnacht sein. Dort verkehrt das Fahrzeug zusammen mit einer anderen historischen Straßenbahn zwischen Söflingen und Donauhalle. In den historischen Fahrzeugen ist eine Bewirtung und Rahmenprogramm geplant.  Der Zustieg ist nur an ausgewählten Haltestellen möglich. Zur Mitfahrt ist die Eintrittskarte zur Kulturnacht notwendig.

SWU gratuliert glücklichen Gewinnern im ServiceCenter Neue Mitte.
02. Juli 2010

Zwei Elektroroller und ein Energiecheck des Hauses mithilfe der Wärmebildkamera. Das waren die Hauptpreise, die die Stadtwerke bei verschiedenen Gewinnspielen ausgelobt hatten.

Zur Preisübergabe hatte die SWU jetzt ins neu eröffnete ServiceCenter Neue Mitte eingeladen. Thomas Bassmann aus Heidenheim und Wilhelm Joos aus Ulm gewannen je einen Elektroroller. Ihnen überreichte SWU-Marketingleiter Marc Fuchs den rasanten Gewinn. Der Hauptpreis aus der Verlosung der Energieberatungsausstellung im Loftcube, eine Thermografie des eigenen Zuhauses im Wert von 300 Euro, ging an Max Rehm aus Staig.

Über weitere Preise konnten sich Sebastian Ritz, Tobias Reichard, Lara Kollmann, Frida Füllemann, Natalie Bürk, Sabine Österle, Dana Janusova, Gerhard Gum, Bruno Mücke und Jürgen Konstanzer freuen. Sie gewannen ein Guthaben von je 100 bzw. 200 Euro für die SWU Schwabencard, das sie durch die Teilnahme an verschiedenen Gewinnspielen erhalten haben. Den Betrag können sich die Gewinner auf ihre Energierechnung anrechnen lassen oder in 5 Ulmer Parkhäusern und im öffentlichen Nahverkehr einlösen. Martin Fritsche, Wolfgang Scherer, Jasmin Thierer, Yvonne Graß, Rudi Niederer, Anna Reich, Kurt Herrmann, Charlotte Lieb, Pauline Neuhofer und Raimund Petretto wurden mit dem grünen Schuh ausgestattet. Ein Strommessgerät gewannen Hanna Rehm, Luis Schneider und Erwin Weichwald.

Ulmer Donauuferweg ist ab 3. Juli wieder frei.
30. Juni 2010

Bauarbeiten zur Höherlegung werden termingerecht abgeschlossen.

Ab kommenden Samstag, 3. Juli ist der Ulmer Donauuferweg zwischen Metzgerturm und Donauturm für Fußgänger und Radler wieder frei. Auf dem rund 1.200 Meter langen Abschnitt hatten die Stadtwerke seit Anfang März den Weg aufgeschüttet und dadurch um bis zu 50 Zentimeter höher gelegt. Unter den beiden Brücken war der Weg tiefer gelegt worden und zur Wasserseite hin durch eine kleine Mauer abgesichert worden. „Zweimal mussten wir die Arbeiten im Juni wegen Hochwassers unterbrechen. Dennoch sind wir termingerecht fertig geworden“, freut sich Peter Schmidberger, verantwortlich für den Bereich Stromerzeugung bei der SWU. Ein weiterer kurzer Abschnitt des Uferwegs beim SSV Bad, der ebenfalls erhöht wurde, wird am 8. Juli wieder freigegeben.

Hintergrund der Maßnahmen: Die SWU wird künftig den Donauwasserspiegel vor dem Kraftwerk Böfinger Halde um bis zu einem halben Meter höher stauen, abhängig vom jeweiligen Wasserstand. Das verbessert die Stromgewinnung um rund zehn Prozent oder jährlich rund 4,4 Millionen Kilowattstunden. Das ist der Bedarf von 1.250 Haushalten mittlerer Größe. Durch den Höherstau musste auch der Fuß- und Radweg auf der Ulmer Seite „mitwachsen“. Der Weg wird künftig sogar noch etwas besser gegen Hochwasser geschützt sein. „Sperrungen wegen Überflutungen, zum Beispiel nach längeren Regenfällen, werden nicht mehr so oft nötig sein“, sagt Peter Schmidberger. Ein weiterer Vorteil: Durch die Absenkung des Wegs in den Unterführungen können Rettungsfahrzeuge die Brücken künftig besser unterqueren. Auch Radler fahren sicherer durch. Für die Baumaßnahmen hat die SWU rund 470.000 Euro investiert.

Einige Zahlen zum Bau:
Zur Aufschüttung des Wegs wurden rund 1.000 Tonnen Mineralbeton und Schotter verbaut. 1.000 Tonnen neuer Flussbausteine sichern den Weg zum Wasser hin ab. Für den neuen Belag wurden 4.500 Quadratmeter Asphalt verwendet.

 
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