Aktuelle Ausgabe

Wanted: quicklebendige SWU-Azubis

Ausgabe 02/10 • Sie sprühen vor Energie, die 15 bis 20 jungen Menschen, die jeden Herbst die Ausbildung bei der SWU beginnen. Und mit genauso viel Energie stehen ihnen die Ausbilder des Unternehmens zur Seite.

„Wir legen größten Wert auf eine qualifizierte Ausbildung“, betont Ausbildungsleiterin Manuela Poleschner. „Schließlich sind wir bestrebt, so viele von unseren Auszubildenden wie möglich zu übernehmen - da ist es natürlich im Sinne des Unternehmens und vor allem im Sinne unserer Kunden, wenn wir kompetente Fachkräfte ins Berufsleben entlassen.“ Zwischen 50 und 60 junge Nachwuchskräfte in 2 kaufmännischen und 7 gewerblich-technischen Ausbildungsberufen lernen kontinuierlich bei der SWU. Die Vermittlung des beruflichen Know-hows ist dabei nur ein Schwerpunkt. „Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt“, hebt Manuela Poleschner hervor. „Das heißt, dass wir neben der fachlichen Ausbildung auch soziale Kompetenzen vermitteln. So ist die ‚soziale Woche‘, auf der sich unsere Azubis für andere Menschen engagieren, ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung.“ Sicheres, freundliches und kompetentes Auftreten - das A und O für den Umgang mit den Kunden - erlernen die jungen Menschen gleich zu Beginn ihrer Ausbildung in einem Einführungsseminar. Und da Menschen, die mit Freude bei der Sache sind, besser lernen, ergänzen Ausflüge und Exkursionen die Ausbildung. Diese sind kein bloßer „Spaßfaktor“, sondern tragen nachhaltig dazu bei, den Teamgeist und das soziale Miteinander der Auszubildenden zu fördern. In kompetenten Händen: Was für die Kunden der SWU gilt, gilt für die Auszubildenden nicht minder.

0128
Zwei Angebote - ein Ziel

Ausgabe 02/10 • Die SWU SchwabenCard und das Ulmer -City Marketing tragen beide dazu bei, dass Ulm als buntes und vielfältiges Handels- und Einkaufszentrum stets an Attraktivität gewinnt.

Erst wenige Monate ist es her, dass sie ihr „Outfit“ geändert und ihre Service-Möglichkeiten optimiert hat: Die neue SWU SchwabenCard überzeugte viele Kunden von Anfang an mit ihren ansprechenden Funktionen. Denn sie ist „alles in einem“: Parkschein, DING-Ticket und Erdgas-Tankkarte für die Tankstelle am Hindenburgring in Ulm. Ob beim Verlassen des Parkhauses oder beim Fahren- im Netzgebiet des Donau-Iller-Nahverkehrsbundes: Für SWU SchwabenCard-Besitzer- gehören das Kramen nach Kleingeld und Schlangestehen am Kassen-automaten der Vergangenheit an. Sie bezahlen ganz einfach bargeldlos mit der SWU SchwabenCard.

Die Gebühren für das Parken werden vom Mobilitätskonto abgebucht. Wer die Servicekarte als DING-Ticket nutzen möchte, lässt sich im ServiceCenter Neue Mitte bei SWU traffiti oder am Fahrscheinautomaten den gewünschten Betrag auf den Chip seiner SWU SchwabenCard umbuchen. Und schon ist man bargeldlos mit Bus und Bahn unterwegs.

Den Mobilitätsbonus bekommt der Karten-Inhaber jedes Mal gutgeschrieben, wenn er bei einer der SWU SchwabenCard-Partnerfirmen einkauft. Denn die Treue der Kunden zu ihren Lieblingsgeschäften soll sich auszahlen: Für jeden Einkauf, der eine bestimmte Höhe überschreitet, werden mindestens 50 Cent als Dankeschön auf dem Konto gutgeschrieben. Die neue SWU SchwabenCard begeistert mit ihrem Mobilitätsbonus nicht nur die Kunden - auch die Zahl der Partnerunternehmen wächst, sodass die Servicekarte ständig an Attraktivität gewinnt.

Überzeugender Mehrwert
Auch Anna-Maria Dietz, Citymanagerin des Ulmer City Marketing e. V., ist von der neuen Karte überzeugt: „Die neue Gestaltung finde ich sehr gelungen“, lobt sie. „Auch die Parkfunktion, der Mobilitätsbonus und die Funk-tionen zur Nutzung des ÖPNV sind sehr kundenfreundlich und bieten einen deutlichen Mehrwert. Sehr ansprechend ist auch die Auswahl und Anzahl der Partnerfirmen - kurzum: ein gelungenes Konzept!“ Diese positive Rückmeldung freut die SWU umso mehr als dass die Marketing-Expertin -die SWU SchwabenCard mit dem differenzierten Blick der Fachfrau beurteilt. Seit mittlerweile 5 Jahren ist Dietz als Citymanagerin für das Ulmer City Marketing tätig. Der eingetragene Verein betreibt für seine Mitglieder ein Stadtmarketing mit dem Ziel, die Attraktivität Ulms als Einkaufs-, Dienstleistungs- und Gewerbestandort zu fördern. Dies geschieht unter anderem über Events wie die Übertragung der Fußballweltmeisterschaft auf einer Großleinwand. Von der Konzeption über die Werbung bis hin zur Durchführung: Citymanagerin Anna-Maria Dietz hält bei diesen Veranstaltungen die Fäden in der Hand. Mitglieder des Vereins sind mittlerweile über 250 Ulmer Handels-, Dienstleistungs-, Gewerbe- und Gastronomiebetriebe. Vor 5 Jahren waren es erst 146 -- die Entwicklung der Mitgliedszahlen ist, so Dietz, ein Indikator für die Erfolgsbilanz des Ulmer City Marketings.

Die SWU SchwabenCard und das Ulmer City Marketing - beide leisten ihren -Beitrag dazu, dass die Einkaufsstadt Ulm mit ihrer bunten -Mischung aus Handel, Gastronomie, Dienstleistungen, Kultur und Freizeit immer attraktiver wird. Beantragen Sie jetzt Ihre neue SWU SchwabenCard; Antrag und Infos finden Sie unter www.swu.de. Ihre Fragen rund um die Servicekarte beantwortet das SWU SchwabenCard-Team -unter Telefon 0731/166-8810.

Unter www.ulmercity-ev.de präsentiert das Ulmer City Marketing seine Aktivitäten und Veranstaltungen.
Ulmer City Marketing,
Radgasse 15, 89073 Ulm,
Telefon: 0731/22181,
E-Mail: info@ulmercity-ev.de

0311
Service über den Wolken

Ausgabe 02/10 • Freundlicher und kompetenter Service, umfassende Dienstleistungen, kurze Wege - das ServiceCenter Neue Mitte punktet mit einer ganzen Reihe von Vorteilen. Nur eines gibt es nicht - die Antwort: „Gibt’s nicht.“

„Wir finden es toll, dass man jetzt Dienstleistungen der SWU und der Stadt an einem Ort und vor allem mitten in der City bekommt. Das ist ein deutlicher Vorteil!“, freuten sich -Hildegard und August Scherer. So positiv wie Scherers äußerten sich am 17. April, dem Eröffnungstag des ServiceCenters Neue Mitte, zahlreiche Besucher. Den Bürgern steht nun in der Neuen Straße 79 eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung, in der sie alle Angelegenheiten rund um die -Lebenslage Umzug erledigen können. Die SWU und die Stadt Ulm machen hier im besten Sinne des Wortes „gemeinsame Sache“:- „Spartenübergreifende Dienstleistungen der kurzen Wege - mit dieser auch baulich konsequent umgesetzten Ausrichtung ist Ulm bundesweit Vorreiter“, ist SWU-Geschäftsführer Matthias Berz überzeugt. Die vertikal gegliederte Klinkerfassade des ServiceCenters ist ein Blickfang. In seinem „eleganten Nadelstreifen-Look“ stellt das Gebäude ein verbindendes Element zwischen Münster und Rathaus dar. Auch die Umweltbilanz kann sich sehen lassen: Die Gesamtenergieeffizienz unterschreitet die Anforderungen der Ener-gie-einsparverordnung um über 30 Prozent.

Den grünen Teppich ausgerollt
Die Stadtwerke hatten anlässlich der Eröffnung keinen roten, sondern einen grünen Teppich für ihre Besucher ausgerollt. Wer das ServiceCenter betritt, dem fällt als Erstes auf, wie hell und lichtdurchflutet die hohen Räume sind. Dem beauftragten Architekturbüro ist es gelungen, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, in der sich die Kunden willkommen fühlen. „Hell, ansprechend und modern sind die Räume“, lobte auch Besucher Martin Unseld. Dies verdanken sie auch der weißen „Wolke“ - einem geschossübergreifenden Lichtvolumen, das das Erdgeschoss mit dem ersten Stock verbindet: Es setzt einen ganz besonderen Akzent in der Strukturierung des Raumes und symbolisiert die Elemente Licht und Luft. Nachts erstrahlt die Wolke in Blautönen - Nachtschwärmer sollten auf jeden Fall einmal einen Blick riskieren! Auch wenn die Wolke Leichtigkeit und Schwerelosigkeit vermittelt - wer ins ServiceCenter kommt, kann gewiss sein, mit ganz bodenständigen und handfesten Informationen bedient zu werden: Im Eingangsbereich, in dem auch das SWU traffiti zu Hause ist, werden die Kunden am Startpunkt von Mitarbeitern der Stadt Ulm empfangen; hier bringt der Kunde sein Anliegen vor. Die Mitarbeiter klären im Gespräch, ob er alle nötigen Unterlagen dabeihat und prüfen, ob ein Termin frei ist. Ist dies der Fall, wird der Kunde- vom zuständigen Mitarbeiter in Empfang genommen. Steht der nächste freie Termin erst nach einer Wartezeit zur Verfügung, hat der Kunde mehrere Möglichkeiten: Er kann beim Internet-Terminal im 1. Stock in den Dienstleis-tungsangeboten der SWU stöbern, im Wartebereich einen Kaffee trinken oder er nutzt die verbleibende Zeit für andere Erledigungen - ganz in Ruhe, denn an seinen Termin im ServiceCenter braucht er nicht mehr zu denken. Darum kümmern sich die Mitarbeiter der Stadt für ihn: Auf Wunsch erinnern sie den Kunden per SMS eine Stunde oder auch 10 Minuten im Voraus - ganz wie er möchte, damit er ohne Hektik wieder im ServiceCenter „landet“.

Kulturschock?
Nicht nur dieser Service per SMS stellt eine Neuheit bei der SWU und der Stadt dar, auch die Öffnungszeiten des ServiceCenters wurden deutlich verlängert: „Ich hoffe, dass die Bürgerinnen und Bürger jetzt keinen Kulturschock bekommen, weil ihnen im ServiceCenter Neue Mitte an -52 Stunden in der Woche Dienstleistungen angeboten werden ...“, scherzte Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner anlässlich der Eröffnung. Und auch für alle, die neu in der Stadt sind, haben die Stadt und die SWU einen tollen Service: Mit der sogenannten Neubürger-box bekommen die Zugezogenen wichtige Informationen in gebündelter Form.

Nicht geschockt, sondern angenehm überrascht waren übrigens die Kunden, die beim Testbetrieb des ServiceCenters Mitte April teilgenommen hatten. Kritik und Verbesserungsvorschläge waren dabei absolut erwünscht - was die Teilnehmer positiv kommentierten: „Unsere Kritik wurde ernst genommen und ist auf offene Ohren gestoßen, das hat uns sehr gefreut“, betonte einer der Teilnehmer. Dass die SWU die ersten Anregungen und Vorschläge auch umgesetzt hatte, zeigte sich schon am Tag der Eröffnung: Fehlende Beschilderungen, auf die die Testpersonen hingewiesen hatten, waren zu diesem Zeitpunkt schon ergänzt worden. Einen weiteren Kritikpunkt stellte die teils als störend empfundene Geräuschkulisse dar, auch hier wird in naher Zukunft nachgebessert. Allen Teilnehmern an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für ihr Engagement!

Für Abwechslung sorgte am Eröffnungstag ein buntes und informatives Unterhaltungsprogramm auf dem Hans-und-Sophie-Scholl-Platz. Bei einem Gewinnspiel konnte man unter anderem einen Elektroroller, bei einem Quiz Eintrittskarten für die Ulmer Musik-nacht gewinnen.

Viele Interessierte zog auch die Ausstellung von Elektrofahrzeugen an. ServiceCenter Neue Mitte
Neue Straße 79
89073 Ulm

Öffnungszeiten: montags bis freitags
9 bis 18 Uhr, samstags 9 bis 16 Uhr

0327
Regenerativ ist Pflicht!

Ausgabe 02/10 • Im Sinne des Klimaschutzes werden die erneuerbaren Energien -gefördert durch die Wärmegesetzgebung auf Bundes- und  in Baden-Württemberg - auf Landesebene (EEWärmeG / EWärmeG BW). Für Häuslebauer und bei Sanierung ergeben sich daraus Pflichten, aber auch finanzielle Anreize.

Ein beträchtlicher Teil aller klimaschädlichen CO2-Emissionen geht auf das Konto von Heizungen und Warmwasserbereitung in Gebäuden. In Baden-Württemberg ist deshalb seit 1. Januar 2008 das sogenannte Landeswärmegesetz (EWärmeG BW) gültig. Im Gegensatz zum Bundeswärmegesetz (EEWärmeG, gültig seit Anfang 2009), das ausschließlich Neubauten berücksichtigt, regelt die Landesgesetzgebung die Heizungssanierung in bereits bestehenden Wohngebäuden.

„Musterländle“ auch bei der Wärme ...
Baden-Württemberg ist übrigens das einzige Bundesland mit eigenem Wärmegesetz und zugleich das einzige, in dem auch für den Sanierungsbereich von bestehenden Wohngebäuden überhaupt eine Gesetzesgrundlage zum Einsatz der erneuerbaren Energien existiert. Ziele der Wärmegesetzgebung auf Landes- wie auf Bundesebene sind der Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung, die auf einen zunehmend geringeren Anteil an fossilen Energiereserven wie Öl und Gas und einen wachsenden Anteil an Energien aus regenerativen Quellen setzt, und der damit verbundene Klimaschutz durch Reduzierung der Treibhausgase.

10 Prozent bei Heizungserneuerung
Was Sie als Häuslebauer beziehungsweise mit Blick auf die Sanierung Ihres Altbaus in diesem Kontext wissen sollten: Neubauten, auch in Baden-Württemberg, fallen schon seit 1. Januar 2009 unter die Pflichtregelungen des Bundesgesetzes und müssen mindestens 20 Prozent des Wärmeenergie-Bedarfs aus regenerativen Quellen decken. Für bestehende Gebäude hingegen sieht das Landesgesetz EWärmeG BW mit Wirkung vom 1. Januar dieses Jahres vor, dass bei Erneuerung der zentralen Heizungsanlage (Etagenheizungen sind davon nicht betroffen) 10 Prozent der benötigten Wärmeenergie regenerativ abgedeckt sein müssen.

Regenerativ und komfortabel: Biogas
Geeignet sind hierbei Energieformen wie Solarthermie, Nutzung der Umweltwärme durch Wärmepumpen oder die Verwendung von Biomasse (Holz beziehungsweise Pellets, Bioöl, Biogas). Eine komfortable Möglichkeit zur Erfüllung der gesetzlichen Auflagen, die sich ohne anlagentechnische Investitionen umsetzen lässt, ist der Einsatz von Erdgas, das einen garantierten Anteil von zehn Prozent an Biogas enthält. Die SWU wird ihren Kunden hierzu künftig einen attraktiven Gastarif anbieten - entsprechende Informationen erhalten unsere Leserinnen und Leser in der nächsten Ausgabe unseres SWU Journals.

Wo der Einsatz der genannten Energieformen beziehungsweise Technologien aus baulichen oder technischen Gründen nicht möglich ist oder etwaige Rechtsvorschriften entgegenstehen, erfüllen ersatzweise folgende Maßnahmen die Gesetzespflicht: optimierter Wärmeschutz (Energieeinsparverordnung abzüglich 30 Prozent), die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung, der Anschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz oder Photovoltaik.

Vorsicht, Nachweispflicht!
Die Einhaltung der wärmegesetzlichen Auf-lagen in Bund und Land erfolgt durch Sachverständige - den Schornsteinfeger, einen Handwerksbetrieb oder geprüften Energieberater im Handwerk zum Beispiel - und die Baurechtsbehörden, an die eine entsprechende Bestätigung fristgerecht zu übermitteln ist. Aus dieser Bestätigung des Sachkundigen muss hervorgehen, ob und wie der Pflichtanteil an erneuerbaren Energien erfüllt wurde, ob eine Ausnahmeregelung zutrifft oder eine ersatzweise erfüllende Maßnahme getroffen wurde. Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße geahndet werden. Als Bauherr oder Eigentümer haben Sie übrigens auch einen Anspruch darauf, auf Möglichkeiten und Pflichten von Ihrem zuständigen Sachkundigen rechtzeitig hingewiesen zu werden.

Förderprogramme von Bund und Land
Das Bundesamt für Wirtschaft und -Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Rahmen des Marktanreizprogramms. Die damit verbundenen Technologien - beispielsweise Solarkollektor- oder Biomasse-Anlagen sowie Wärmepumpen und besonders innovative Technologien zur Wärme und Kälte-erzeugung aus erneuerbaren Energien - sollen durch lnvestitionsanreize in ihrem Absatz gestärkt beziehungsweise in ihrer Wirtschaftlichkeit verbessert werden.
Darüber hinaus beinhaltet das Marktanreizprogramm auch ein Bonussystem, mit dem sich die Förderung unter Umständen noch einmal ordentlich erhöhen lässt - so bei Kombination verschiedener Technologien oder wenn erneuerbare Energien besonders energieeffizient eingesetzt werden. Weitere Infos und eine detaillierte Liste zu den förderfähigen Anlagen finden Sie im Internet unter: www.bafa.de, unter „Erneuerbare -Energien“.

Allerdings wurde am 3. Mai vom Bundesumweltministerium mitgeteilt, dass aufgrund der Haushaltssperre im Bundeshaushalt 2010 keine Investitionszuschüsse im Rahmen  des Marktanreizprogramms mehr gewährt werden. Das Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg „Wohnen mit Zukunft: Erneuerbare Energien“ wurde zum 1. April 2010 neu aufgelegt. Förderfähig ist der Einbau von heiztechnischen Anlagen auf Basis regenerativer Energien in Wohnimmobilien mit bis zu 3 Wohneinheiten. Baden-Württemberg will damit die Umsetzung seines Landeswärmegesetzes mit Zinsverbilligungen unterstützen.

Weitere Anreize bei Sanierung
Für die energetische Verbesserung von Wohngebäuden gibt es Darlehen mit günstigen Zinsen oder Zuschüsse von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Auch das Land gewährt zinsverbilligte Förderkredite für den Einsatz erneuerbarer Energien in bestehenden Wohngebäuden. Ein Antrag hierfür muss bei der Hausbank gestellt werden.

„Regenerativ“ unsere Kompetenz!
Noch eine gute Nachricht zum Schluss: In allen Fragen rund um die regenerativen Energien sind Sie bei der SWU gut beraten. Wie der Weg zum energetisch sanierten Eigenheim - Schritt für Schritt - aussehen kann, zeigt das Beispiel unserer EnergieSparfamilie, die wir seit Anfang 2009 in unserem SWU Journal begleiten. Bei Bedarf stehen unsere SWU EnergieBerater auch für Sie bereit.

0364
Unter Strom

Ausgabe 02/10 • Das Elektromobil als Kultobjekt: Vom Tesla Roadster zum Anfassen bis zum -Segway zum Ausprobieren präsentierte die SWU den klima-freundlichen Trend von seiner spannendsten Seite.

Elektroautos sind eine tolle Sache - zum Träumen laden sie eingefleischte Autofans trotzdem selten ein. Da aber Begeisterung ein wichtiger Schritt zur Überzeugung ist, entschloss sich die SWU, bei ihrer Elektromobil-Ausstellung anlässlich der Eröffnung ihres ServiceCenters Neue Mitte einmal nicht die alltagstauglichen Modelle vorzustellen. Stattdessen wurde mit dem Tesla-Roadster in Leuchtend-Orange ein echter Hingucker auf dem Hans-und-Sophie-Scholl-Platz geparkt. Entwickelt wurde er von Ingenieuren aus dem Silicon Valley und vom britischen Sportwagenbauer Lotus, das erste Exemplar kaufte Hollywood-Star George Clooney. An Glamour mangelt es dem Elektro-Roadster also sicher nicht. Dazu kommen eine Beschleunigung von null auf hundert in 4,2 Sekunden und eine Reichweite von 400 Kilometern - Rekord für ein mit Strom betriebenes Fahrzeug. Ein besseres Exponat, um das Interesse von Autofans am Thema Elektromobilität zu wecken, hätte die SWU kaum finden können. Und wer sich angesichts des Preises - rund 120.000 Euro - dann doch vom Tesla-Flitzer abwendete, der konnte sich rasch mit den übrigen Ausstellungsstücken trösten. So lud ein Elektrofahrrad zur Begutachtung ein. Auch das war für eine Überraschung gut: Es handelte sich nämlich nicht um das bekannte Fahrrad mit Hilfsmotor, sondern um ein Turbo-Modell, das es auf gute 80 Stundenkilometer bringt. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie es sich anfühlt, auf einem Segway zu stehen, konnte dies beim Segway-Parcours erfahren. Die Hightechroller liegen nicht nur im Trend, sie werden auch umweltschonend mit Strom betrieben. Ihr Erfinder Dean Kamen verfolgte ein ernsthaftes Ziel: Er wollte verstopfte Innenstädte vom Verkehrschaos befreien. Tatsächlich nutzt die SWU Segways für dienstliche Fahrten innerhalb von Ulm und Neu-Ulm - dafür haben die pfiffigen Zweiräder eine Verkehrszulassung.

SWU NaturStrom tanken
Schließlich präsentierte die SWU noch 2 Exponate in eigener Sache: Der EcoCharger ist eine Stromtanksäule für Elektromobile. Drei „Zapfsäulen“ kleinerer Art befinden sich an den Fahrradständern am ServiceCenter Neue Mitte. Besitzer von Elektrofahrrädern können dort in Zukunft Station machen und ihr Zweirad mit klimaneutral erzeugtem SWU NaturStrom betanken. Dass sie auch im eigenen Fuhrpark auf innovative Antriebsmethoden setzt, zeigte die SWU mit ihrem Messwagen. Damit werden Messungen am Stromnetz ausgeführt, für die Stromversorgung der Messgeräte sorgen Brennstoffzellen der Ulmer Brennstoffzellen Manufaktur (UBzM GmbH), an der die SWU zu 50 Prozent beteiligt ist. 

Die SWU wird sich in Zukunft verstärkt für den Ausbau der Elektromobilität in Ulm engagieren. Mit dieser Elektromobilitäts-Ausstellung ist ihr ein vielversprechender Start geglückt.

0365
Energiequelle Sonne

Ausgabe 02/10 • Unsere EnergieSparfamilie spart nicht nur viel Energie - mit einer Photovoltaikanlage erzeugen Nicole und Tobias Katai auch selbst Strom aus der Einstrahlung der Sonne. Die EnergieSparfamilie Katai hat sich dafür entschieden, auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installieren zu lassen.

Photovoltaikanlagen sind heute ein vertrauter Anblick auf Neubauten, aber auch auf älteren Gebäuden. Ein Prozent des deutschen Stromverbrauchs wurde im letzten Jahr durch Photovoltaik gedeckt - für das Jahr 2020 werden rund 6 Prozent prognostiziert. Da lag es nahe, dass sich auch Nicole und Tobias Katai mit dem Thema Stromerzeugung aus Sonnenenergie beschäftigten. „Die Möglichkeit, durch die Einspeisevergütung für Solarstrom langfristig zu investieren und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, war für uns sehr interessant“, bekräftigt Tobias Katai. Auf Wunsch der Katais überprüfte SWU EnergieBerater Marco Koch zunächst die örtlichen Gegebenheiten für eine- Photovoltaikanlage auf deren Hausdach. Zwei Punkte waren dabei zunächst zu klären: Das Dach des Hauses ist nicht nach Süden, sondern nach Südwesten ausgerichtet. Ein perfekt ausgerichtetes Dach ist bei Bestandsgebäuden aber selten anzutreffen und nicht unbedingt eine Voraussetzung für den effi-zienten Betrieb einer Solaranlage - selbst Ost- oder Westdächer kommen heute als Standorte für moderne Anlagen infrage. Schwerer wog die zweite Beeinträchtigung: die Verschattung des Standorts durch einen Dachständer für den Stromanschluss. Schatten mindern die Leistung einer Solarstromanlage generell stark, denn bei in Reihe verschalteten Photovoltaikmodulen liefert der gesamte Modulstrang nur so viel Strom wie das am schwächsten beschienene Modul. Die Auswirkung der Verschattung ist dabei umso kritischer, je näher sich das Schatten werfende Objekt befindet. Schornsteine, Antennen oder Dachaufbauten wirken sich also stärker aus als ein weiter entferntes hohes Gebäude. Um die zu erwartenden Energieverluste genauer einordnen zu können, erstellte Marco Koch eine Verschattungsanalyse,- die in die Kosten-Nutzen-Rechnung der geplanten Anlage einfloss. Unterm Strich ergab sich trotz der beiden Wermutstropfen - Südwest-Ausrichtung und Schattenwurf - ein positives Bild. Denn die Preise für Solarmodule sind momentan sehr niedrig - einer leicht eingeschränkten Anlageneffizienz stehen also sehr vorteilhafte Investitionsbedingungen gegenüber. Marco Koch ermittelte, dass sich die Anlage in 12 bis 15 Jahren amortisieren wird - bei optimalem Standort ist das bereits nach 10 bis 12 Jahren der Fall. Da die Einspeisevergütung auf 20 Jahre festgeschrieben ist und die Lebensdauer einer hochwertigen Photovoltaikanlage über 30 Jahre beträgt, können die Katais nach der Amortisation trotzdem noch lange von ihrer Anlage profitieren.

Alles spricht für Sonnenstrom
Die günstige Prognose des SWU EnergieBeraters bestärkte die Katais in ihrem Entschluss, eine Photovoltaikanlage zu installieren. Im nächsten Schritt holten sie sich Angebote von verschiedenen Solarfirmen ein und überprüften diese gemeinsam mit Marco Koch. „Eine Firma aus dem Raum Ulm hat sich hier durch ein ausführliches und detailliertes Angebot von den anderen Marktpartnern abgehoben“, erläutert Marco Koch. Da über 60 Prozent der Investitionskosten einer Solarstromanlage auf die Photovoltaikmodule entfallen, lag auf der Qualität und Langlebigkeit dieser Module ein besonderes Augenmerk. Aber auch die anderen Komponenten, wie der Wechselrichter oder die Unterkonstruktion, sollten von der Qualität und Auslegung her zum Modul passen. „Wichtig ist, bei der Überprüfung des Angebots darauf zu achten, von welchem Großhändler die Module eingekauft werden und wie im Fall der Fälle die Garantiekonditionen sind. Der Anbieter zeigte sich hier sehr offen und teilte uns mit, dass es sich beim Großhändler um die Firma IBC Solar handelt, die sich durch ein besonders kompetentes Qualitätsmanagement auszeichnet“, so der Fachmann. Dass es sich bei den Modulen der Wahl um Produkte aus China handelt, ist heute kein Manko mehr: „Der Photovoltaik-Markt arbeitet zu rund 80 Prozent mit chinesischen Modulen, die in Sachen Preis, aber auch Qualität mittlerweile konkurrenzfähig sind“, meint Marco Koch. „Worauf jeder Käufer aber achten sollte, ist, dass ihm alle Datenblätter und die sogenannten Flasherlisten der Module ausgehändigt werden.“ Bei den Flasherlisten handelt es sich um die Messdaten des jeweiligen Moduls, die ermittelt werden, wenn dieses aus der Produktion kommt. Das Modul wird kurz mit Normeinstrahlungswerten unter Standard-Test-Bedingungen angeblitzt und gemessen. So werden die exakte Leistung und damit die Qualität des Moduls bestimmt, die dann zusammen mit seiner Seriennummer auf der Flasherliste festgehalten werden. „Das ist ganz wichtig, wenn später Garantieansprüche geltend gemacht werden müssen. Außerdem kann die Fachfirma so beim Einbau der Module darauf achten, dass die - natürlich immer im Rahmen der vereinbarten Leistungstoleranz - schwächeren Module in eine Reihe geschaltet werden. Das schwächste Modul bestimmt die Leistung des Modulstrangs - werden schwächere und stärkere Module zusammengeschaltet, ergeben sich deshalb Verluste, die beim fachgerechten Einbau vermieden werden können.“ Neben der Qualität der Module und des Wechselrichters sollte bei der Überprüfung eines Angebots auch darauf geachtet werden, dass alle Rahmenbedingungen berücksichtigt sind. „Wenn zum Beispiel für die Montage ein Gerüst oder ein Kran benötigt wird oder vorhandene Stromleitungen über das Dach für die Arbeiten isoliert werden müssen, so muss das mit berücksichtigt und im Angebot enthalten sein - andernfalls kann es bei der Endabrechnung zu unangenehmen Überraschungen kommen“, gibt der SWU EnergieBerater zu bedenken.

Klimaneutral und kostengünstig
Nachdem Nicole und Tobias Katai sich mit der Unterstützung von Marco Koch für das Angebot der Fachfirma entschieden hatten, gingen die eigentlichen Montagearbeiten zügig vonstatten. Auf dem Dach wurden die Photovoltaikmodule installiert, die unter Sonnenbestrahlung Gleichstrom erzeugen. Dieser wird in einem Wechselrichter, der sich im Keller des Hauses befindet, in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt und ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Ein Zähler misst die erzeugte Strommenge, die im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vergütet wird. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach der Größe der Anlage und dem Jahr der Inbetriebnahme - im Falle der Familie Katai wird sie 39,14 Cent pro Kilowattstunde betragen.

Um von der ersten Kilowattstunde an in den Genuss der Vergütung zu kommen, wurde die Anlagenleistung vorab beim zuständigen Netzbetreiber, der SWU Netze GmbH, angemeldet. Dieser prüft, ob der Solarstrom auch vom Netz aufgenommen werden kann oder ob Erweiterungsmaßnahmen im Stromnetz nötig sind. Zudem mussten die Katais Standort und Leistung ihrer neuen Anlage rechtzeitig mit der Inbetriebnahme an die Bundesnetzagentur melden. „Die Montagezeit der gesamten Anlage betrug insgesamt 4 Tage. Wichtig war uns, dass wir nach der erfolgreichen Installation eine gründliche Einweisung in die Anlage erhielten. Außerdem übergab uns ein Mitarbeiter der ausführenden Firma sämtliche Unterlagen - Datenblätter, Schaltpläne, Garantien und Handbücher. So haben wir eine exakte Dokumentation unserer Anlage und können unabhängig agieren, sollten später einmal Reparaturen oder Umbauten nötig werden“, so Tobias Katai.  

Cirka 9.400 Kilowattstunden Strom wird die Anlage der Katais im Schnitt jährlich liefern. Würde dieselbe Menge Strom auf konventionelle Weise erzeugt, würden rund 3,5 Tonnen Kohlendioxid entstehen. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit den SWU EnergieBeratern diese Anlage realisieren konnten und so über Jahrzehnte hinweg einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten“, fasst Tobias- Katai zusammen.

0489
Ja, Sie können das!

Ausgabe 02/10 • Für alle, die sich fragen, was sie zum Klimaschutz beitragen können, hat die SWU eine einfache und überzeugende Antwort: Wechseln Sie
zu SWU NaturStrom!

„Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“ Dieses afrikanische Sprichwort bringt auf den Punkt, warum jeder, der sich für SWU NaturStrom entscheidet, einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Dass dies immer mehr Ulmer und Neu-Ulmer tun, zeigt die ständig wachsende Zahl an Privat- und Geschäftskunden. Sie alle machen mit ihrer Entscheidung deutlich, dass sie Klimaschutz ernst nehmen und sich aktiv dafür einsetzen möchten.

SWU NaturStrom wird zu 100 Prozent regenerativ erzeugt. Er besteht zu einem hohen Anteil aus regionaler Wasserkraft, der vor allem im Donau-Wasserkraftwerk Böfinger Halde erzeugt wird. Jahr für Jahr werden hier bis zu 50 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom in das Netz der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH eingespeist. Wasserkraft aus der Schweiz ergänzt das Naturstrom-Angebot der SWU; 60 bis 70 Millionen kWh bezieht das Unternehmen jährlich aus dem Nachbarland. Ab Ende nächsten Jahres wird auch im Biomasse-Heizkraftwerk in Senden umweltschonende Energie für die Kunden der SWU erzeugt (siehe nebenstehender Artikel). Zudem sollen künftig Windkraft-Anlagen an der Nord- und Ostsee sowie ein Photovoltaik-Park zusätzlich für regenerativen Strom der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm  GmbH sorgen.

Die SWU ist zuversichtlich, dass es ihr mit der Realisierung dieser Projekte gelingen wird, ihre Ziele zu verwirklichen, die sie in der „Ulmer Energie-Effizienz-Offensive“ beschreibt: Bis zum Jahr 2020 sollen alle Haushaltskunden in der Region mit SWU NaturStrom versorgt werden können. Und wer sich heute für diesen Strom entscheidet, trägt dazu bei, dass immer mehr Strom in unserer Region aus regenerativen Quellen stammt. So hat der Anteil der Erneuerbaren am SWU-Strommix die 30-Prozent-Hürde bereits überstiegen: 31 Prozent des SWU-Gesamtstroms wurden 2008 - im Vergleich zu 25 Prozent im Jahr 2007 - aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Leisten auch Sie Ihren Beitrag!

Wer wechseln möchte, füllt einfach einen Antrag aus und sendet ihn an die SWU - um die Kündigung beim bisherigen Anbieter kümmern sich die Stadtwerke. Die Mitarbeiter des ServiceCenters schicken den Antrag auf Wunsch auch gerne zu. Sie erreichen sie telefonisch unter der Nummer 0731/166-64.

0509
Was, wo und wann?

Ausgabe 02/10 • Sie meinen, es gibt auch noch etwas anderes im Leben außer Fußball? Das finden wir auch - und wünschen Ihnen viel Spaß und gute Unterhaltung mit unseren Sommer-Tipps

Donau-Cup 2010
Auch in diesem Jahr werden die Ruderregatta und der Drachen-Cup wieder jede Menge Zuschauer an das Donauufer zwischen Fußgängersteg Offenhausen und Ulmer Volksfestplatz locken. Die Drachenboote sind an Bug und Heck mit einem Drachenkopf verziert. 16 Sportler sitzen im Boot und paddeln im Takt des Trommlers. Aber nicht nur Geschick und Kraft verhelfen zum Sieg, sondern auch Takt und Rhythmusgefühl - und der lauteste Schlachtruf. Ab 19 Uhr steigt die große Donau-Cup-Party. Wo: Volksfestplatz, Ulmer Friedrichsau Wann: 27. Juni, ab 8 Uhr Eintritt: frei Kontakt: Ulmer Ruderclub Donau e. V., Bootshausstraße 7, 89231 Neu-Ulm, www.ulmer-ruderclub.de

Südafrikanische Fotografie 1950 bis 2010
Die Ausstellung „Apartheid - Struggle - Democracy“ bietet einen Einblick in die Fotokunstszene und Fotogeschichte des Landes. Dem europäischen Betrachter präsentieren sich die Bilder mal vertraut, dann wieder rätselhaft und fern. Zeitgenössische Künstler zeichnen das Bild eines Landes, das den Spagat zwischen Moderne und Tradition wagt. Wo: Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, 89073 Ulm Wann: 19. Juni bis 5. September, Mo bis Sa 9 bis 18 Uhr, Do 9 bis 20 Uhr, So und feiertags 11 bis 18 Uhr Eintritt: frei


Wer hat Kaufmann Rinkelmanns Geldkatze geklaut?
Ulm hat Geschichte und Geschichte macht Spaß: Unter diesem Motto steht die Führung, bei der sich Kinder zwischen 8 und 12 Jahren mit der Gästeführerin auf die Suche nach einer „Katze“ machen - der Geldkatze eines Kaufmanns. Wo: Treffpunkt Tourist-Information (Stadthaus), Münsterplatz 50, 89073 Ulm Wann: 1. September, 14.30 Uhr Anmeldung und Kartenvorverkauf: Tourist-Information Ulm/Neu-Ulm im Stadthaus, Telefon 0731/161-2830 oder -2832, info@tourismus.ulm.de (auch für geschlossene Gruppen buchbar) Kosten: 5 Euro

Nabucco - Freikarten zu gewinnen!
Nabucco - die sogenannte Freiheitsoper - zählt zu den größten Erfolgen von Giuseppe Verdi. 1842 wurde sie in Mailand uraufgeführt und traf den Nerv der Zeit: Der Freiheitschor „Va pensiero, sull’ali dorate“ avancierte zur heimlichen Nationalhymne, mit der die Italiener gegen politische Willkür protestierten. In 4 Akten erzählt die Oper die Geschichte der Zerstörung des ersten jüdischen Tempels durch König Nabucco und der anschließenden Verschleppung des Volkes ins babylonische Exil. Die Aufführung in italienischer Originalsprache beeindruckt durch ein aufwendig dekoriertes Bühnenbild und zeitgenössische Kostüme. Mit großem Chor, traditionsreichem Orchester und überzeugenden Solisten lassen die rund 100 Mitwirkenden das Spiel um Freiheit, Macht und Liebe zu einem einmaligen Erlebnis werden. Die SWU verlosen 3 mal 2 Freikarten für das Opernereignis: Füllen Sie einfach die angehängte Postkarte hinten im Magazin aus und schon nehmen Sie an der Verlosung teil.
Wo: Kloster Wiblingen, Schlossstraße 38, 89079 Ulm Wann: 1. August, 20 Uhr Eintritt: 33,15 bis 55,15 Euro, Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhalten 25 Prozent Rabatt.

7. Internationales Donaufest 2010
Das Internationale Donaufest 2010 lockt am Ulmer und Neu-Ulmer Ufer vom 27. August bis 5. September 2010 mit einem Markt der Kunsthandwerker und Speisen aus den Donauländern, einem Weindorf und mehreren Live-Bühnen. Auf Letzteren wird ein buntes Programm von Pop bis zu authentischer Folklore geboten. Zu den musikalischen Höhepunkten werden sicher die Konzerte von Goran Bregovic, Get Well Soon, Miss Platnum, Corvus Corax oder des Didnu Schneeberger Trios gehören. Einzigartig sind zudem die Balkan Brass Night oder die feurige Akkordeon-Nacht, die Green Danube Stage mit musikalischen Newcomern aus den Donauländern, das Feuerwerk zum Abschluss des Donaufestes und das Festival der Folklore.
Wo: Donauufer Ulm und Neu-Ulm Wann: 27. August bis 5. September
Informationen: www.donaufest.de

10. Kulturnacht Ulm/Neu-Ulm
Auch bei der 10. Kulturnacht wird dem Publikum ein vielseitiges Programm geboten. Lassen Sie sich an zahlreichen Schauplätzen in Ulm und Neu-Ulm in den Bann der schönen Künste ziehen und sich von Premieren, Experimenten, Traditionellem und Außergewöhnlichem faszinieren. Die Kulturnacht findet in Kooperation mit dem Einstein-Marathon und dem Aktionstag „Ohne Auto - Mobil“ im Rahmen des Aktionswochenendes unter dem Motto „Kultur - Sport - Mobilität“ statt. Wo: Veranstaltungsorte in Ulm und Neu-Ulm Wann: 18. September Karten: 9 Euro, Kinder bis 12 Jahre und Behinderte frei, ermäßigter Eintritt:
6 Euro für Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, Hartz-IV-Empfänger und Einstein-Marathon-Teilnehmer (Ermäßigte Karten nur an der Abendkasse am Münsterplatz erhältlich.)

Saint Lu im Ulmer Zelt
Saint Lu hält Janis Joplin für eine der größten Musikerinnen aller Zeiten - und wird selbst als die Rückkehr der Rockröhre gehandelt. Die Kritik schwärmte von „einer Performance, die das Flair von Love & Peace, Räucherstäbchen und Rock 'n' Roll versprüht“. Wo: Ulmer Zelt Wann: 3. Juli, 20 Uhr Kartenverkauf: Buchhandlung Herwig, Münsterplatz 18, Kartenwagen am Ulmer Zelt, an Veranstaltungstagen von 19 bis 20.30 Uhr, bis 28. Juni unter Telefon 0700/96859685 oder www.ulmerzelt.de Kosten: Vorverkauf 16 Euro, Abendkasse 19 Euro

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