Entspannt umsteigen
Ausgabe 04/09
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Ab 13. Dezember sorgt der Fahrplanwechsel dafür, dass Fahrgäste der SWU Verkehr an den Hauptknotenpunkten im Liniennetz Ulm/Neu-Ulm den Anschluss nicht verlieren.

Eilende und um ihren Anschluss bangende Fahrgäste, fröstelnde Nahverkehrskunden, die an der Haltestelle lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen – ab dem 13. Dezem­ber gehören diese Bilder der Vergangenheit an. Denn im Zuge des neuen Umsteigekonzepts werden im Linien­netz der SWU Verkehr zahlreiche Fahrplanänderungen vorgenommen, die für mehr Komfort im Nahverkehr sorgen. Die SWU reagiert damit auf vielfach geäußerte Kundenwünsche. So waren in der Vergangenheit viele Kunden mit dem Rendezvous-Konzept der Linien 1, 3 und 4 nicht zufrieden, die sich am Ehinger Tor, dem wichtigsten Knotenpunkt im Liniennetz, alle zehn Minuten zeitgleich trafen. Gerade in Stoßzeiten war ein direkter Übergang zwischen den Linien nur möglich, wenn die Fahrgäste an den Haltestellen ein sportliches Tempo vorlegten. Auf Kritik stieß auch die verhältnismäßig  lange Wartezeit von acht Minuten, die Fahrgäste betraf, die am Willy-Brandt-Platz aus Richtung Böfingen in Richtung Stadtmitte oder umgekehrt umsteigen wollten.

Umsteigeströme analysiert
Um für möglichst viele Fahrgäste Verbesserungen zu erzielen, untersuchte die SWU Verkehr  die Umsteigeströme im Netz mithilfe einer speziellen Verkehrsplanungssoftware. Auf diese Weise wurde zum Beispiel ersichtlich, dass am Ehinger Tor die meisten Fahrgäste der Linie 1 aus Söflingen in die Linie 4 in Richtung Neue Mitte umsteigen. Diese Umsteigebeziehung bekam bei der Neustrukturierung deshalb höchste Priorität. Fahrgäste werden nun vier Minuten Zeit haben, stressfrei umzusteigen. Der Anschluss am Ehinger Tor wurde während des Zehn-Minuten-Taktes, also an Wochentagen von 6 bis 19 Uhr und samstags von 11 bis 16 Uhr, entzerrt. Jeder Eingriff in den Fahrplan muss gut durchdacht sein: Denn durch die Veränderungen am Ehinger Tor ergeben sich für alle anderen Knotenpunkte im Netz ebenfalls veränderte Umsteigezeiten. Am Willy-Brandt-Platz wurde die Wartezeit für den stark genutzten Anschluss von der Linie 1 an die Linie 4 auf fünf Minuten reduziert.

Zusätzliche Fahrten
Häufiger befahren wird die beliebte E-Bus-Linie vom Willy-Brandt-Platz über Böfingen/Egertweg zur Wissenschaftsstadt. Zu den je drei Fahr­ten am Vor- und Nachmittag wochentags, von denen eine zeitlich verlegt wird, kommt am Samstag und Sonntag früh je eine Fahrt hinzu. Ein zeitraubender Umweg über die Innen­stadt bleibt so den meisten Fahrgästen erspart. Zusätzliche Fahrten wird es auch auf der Linie 3 zwischen Ehinger Tor und Science Park II in Ulm geben. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage setzt die SWU Verkehr nun auf ihren Fahrten der Linie 7 Gelenkbusse ein. Im Bereich Jungingen wurde die Reihenfolge der Haltestellen, die von der Linie N3 bedient werden, geändert.

Fahrpläne für die Brieftasche
Erstmals gibt die SWU Verkehr einen Stadtplan heraus, auf dem alle Linien des Stadt- und Regionalverkehrs abgebildet sind. Praktisch sind auch die Pocketfahrpläne der einzelnen SWU-Linien im Brieftaschenformat. Alle Pläne sind erhältlich im Kundencenter SWU traffiti und in den Verkaufsstellen. Informationen zu allen Linien- und Fahrplanänderungen finden Sie auch im Internet unter www.swu.de – oder folgen Sie einfach dem Quicklink auf dieser Seite.

Richtigstellung
Der Preis des Semestertickets für Studenten liegt nicht, wie irrtümlich in Ausgabe 3-09 des SWU Journals angegeben, bei 81 Euro, sondern kostet seit dem 1.8.2009 85 Euro. Das Ticket ist in den Vorverkaufsstellen der Hochschule und im Kundencenter SWU traffiti erhältlich.

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