Pressemitteilungen der SWU

Bauarbeiten beim Theodor-Heuss-Platz
27. August 2015

Am 1. und 2. September wird der Verkehr in Richtung Ehinger Tor über den Söflinger Kreisel umgeleitet.

Am 1. und 2. September erneuern die Stadtwerke beim Theodor-Heuss-Platz in der Ulmer Weststadt einen Schieber an einer Trinkwasserleitung. Gleichzeitig erneuert die Stadt Ulm in diesem Bereich Einlaufschächte für das Regenwasser und den Fahrbahnbelag. Für die Arbeiten muss die in Richtung Ehinger Tor führende Fahrspur der Wagnerstraße auf etwa 80 Metern Länge gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Innenstadt wird daher während der zweitägigen Bauzeit über Söflinger Straße und Söflinger Kreisel umgeleitet.

Stadtwerke senken die Donau bei Ersingen für Reparaturarbeiten ab
18. August 2015

Ufermauern bei den Wehren an Donau und Rot werden bis Ende September saniert

Die Ufermauern am Donauwehr bei Ersingen und am Rotwehr bei Dellmensingen werden in den nächsten vier Wochen saniert. Zu beheben sind Risse und Undichtigkeiten im Beton. Um die Arbeiten ausführen zu können, wird die SWU ab Samstag, 22. August die Donau langsam um etwa 80 Zentimeter absenken. Die Arbeiten und das Absenken sind mit dem Regierungspräsidium Tübingen und den Fischern abgestimmt. Der Ulmer Fischereiverein sorgt durch Abfischen dafür, dass durch das vorübergehende Absenken des Wasserspiegels die Fische keinen Schaden nehmen.

„An den Uferwänden zeigen sich Risse und der Beton weist großflächig Schäden auf“, sagt Bernd Weber von der SWU Energie. Immerhin stammen die Wehranlagen an Donau und Rot aus den 1920er Jahren. Rund 70.000 Euro investieren die Stadtwerke nun in die Sanierung der Uferwände. Beim Wehr Ersingen ist die etwa 30 Meter lange und 2,50 Meter hohe Wand auf der nördlichen Uferseite betroffen. Dort treten die Schäden auch unterhalb der Wasserlinie auf, was das Absenken des Flusses unumgänglich macht. Die Absenkung macht sich auf der Donau zwischen Ersingen und dem Ersinger Wehr, dann im dort abzweigenden Donaukanal bis zum Wasserkraftwerk Donaustetten und schließlich in der Rot bemerkbar. Daher nutzen die Stadtwerke das Absenken, um auch die Uferwände am Rotwehr Dellmensingen zu reparieren. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich am 21. September abgeschlossen sein. Dann wird die Donau wieder auf ihren Normalpegel angehoben. 

Das Wehr Ersingen regelt den Zulauf zum Donaukanal, der an dieser 
Stelle abzweigt und zum SWU-Wasserkraftwerk Donaustetten führt. Das Wehr Dellmensingen regelt den Wasserzufluss der Rot in den Donaukanal.

Hitze lässt Trinkwasserverbrauch ansteigen
12. August 2015

Anstieg um 17 Prozent von Juni auf Juli in Ulm/Neu-Ulm

Die ungewöhnlich vielen Hochsommertage mit Temperaturen jen-seits der 30-Grad-Marke haben zu einem erhöhten Trinkwasserver-brauch in Ulm und Neu-Ulm geführt. Im Juli lieferten das Ulmer und Neu-Ulmer Netz zusammen im Schnitt 38,5 Millionen Liter Wasser am Tag. Das waren rund 17 Prozent mehr gegenüber den Juni-Werten. Man darf davon ausgehen, dass der Anstieg im Wesentli-chen vom Gießwasser herrührt. Hohe Temperaturen und anhaltende Trockenheit setzen vor allem Gärten und Grünanlagen zu.

Generell gilt allerdings: Der Wasserverbrauch ist von der Jahreszeit weniger abhängig, als man denkt. So lag der durchschnittliche Ta-gesverbrauch in Ulm und Neu-Ulm im Januar 2015 bei 30,5 Millionen Litern Trinkwasser und im Mai bei über 31 Millionen Litern. Das zeigt: Die Verbrauchsschwankungen halten sich im Ulm/Neu-Ulmer Was-sernetz in Grenzen.

15-minütiger Stromausfall in allen Elchinger Ortsteilen
28. Juli 2015

Am Dienstag, den 28.7.2015 kam es im Elchinger Stromnetz zwischen 7.32 Uhr und 7.47 Uhr zu einem kompletten Stromausfall. Betroffen waren die Teilorte Oberelchingen, Unterelchingen, Thalfingen und Seligweiler.

Als Grund ist ein Ausfall eines Umspanners von 110.000 Volt auf 20.000 Volt im vorgelagerten Stromnetz der EnBW-ODR zu nennen. Das Elchinger Stromnetz wird über das Stromnetz der ODR versorgt und stabilisiert. Das Schaltwerk der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze war über die gesamten 15 Minuten stromlos. Der Stromausfall hat sich unausweichlich physikalisch auf alle Teilorte Elchingens übertragen.

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen den Störtrupps der ODR und der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze konnte der Stromausfall auf nur 15 Minuten begrenzt werden.

Sanierung Fernwärmenetz Ludwigsfeld: 36 Stunden kein Warmwasser wegen Leitungsarbeiten
27. Juli 2015

Stadtwerke müssen vom 29. bis 30. Juli die Fernwärmeversorgung unterbrechen

Ab Mittwochfrüh, 29. Juli wird es für rund 36 Stunden in Neu-Ulm-Ludwigsfeld kein warmes Wasser geben. In dieser Zeit schließen die Stadtwerke bei der Heizzentrale Breslauer Straße die erneuerte Fernwärme-Hauptleitung an das Netz an. Außerdem werden im Bereich der Grundschule Fernwärme-Schieber ausgetauscht.

Für diese Arbeiten muss die alte Fernwärmeleitung stillgelegt werden. „Um die neue Leitung in Betrieb zu setzen, lässt sich das Abschalten des Warmwassers leider nicht vermeiden“, sagt Martin Engels, Leiter der Abteilung Netzplanung und Netzbau. Davon betroffen sind die etwa 1.200 mit Fernwärme versorgten Haushalte östlich der Memminger Straße. Abgeschaltet wird die Wärmezufuhr am 29. Juli gegen 5.30 Uhr. Je nach der Art der Wärmeinstallation im Haus oder in der Wohnung kann danach das warme Wasser noch für kurze Zeit fließen. Zugeschaltet wird die Wärmeversorgung wieder am späten Donnerstagnachmittag, 30. Juli gegen 18 Uhr. Die Stadtwerke haben die betroffenen Kunden per Postwurfsendung informiert und bitten für die Unannehmlichkeiten um Verständnis. Die Baumaßnahmen stehen im Zusammenhang mit der seit 2014 laufenden Generalsanierung des Ludwigsfelder Fernwärmenetzes.

Leitungsarbeiten im südlichen Teil der Luitpoldstraße dauern bis Ende November
02. Juli 2015

Kreuzung mit Friedensstraße ist für den Durchgangsverkehr gesperrt. Stadtwerke setzen die Fernwärme-Erschließung fort.

Die Stadtwerke erschließen Zug um Zug die Neu-Ulmer Weststadt mit Fernwärme. Nachdem in den vergangenen Wochen der nördliche Teil der Luitpoldstraße fertiggestellt wurde, nehmen sich die Bautrupps ab Diens-tag, 21. Juli den südlichen Straßenabschnitt vor. Gleichzeitig verlegen die Trupps eine neue Trinkwasser-Hauptleitung. Erneuert werden ferner die Stromleitungen sowie die Hausanschlüsse für Gas und Trinkwasser. Die umfangreichen Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November. Bis dahin bleibt der etwa 150 Meter lange Abschnitt zwischen der Schützenstraße und Friedensstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Parkregelungen

Anlieger der südlichen Luitpoldstraße gelangen auch während der Sperrung mit dem Pkw zu den Häusern und Grundstücken. Allerdings sind die straßenseitigen Parkplätze je nach Baufortschritt vorübergehend nicht nutzbar, auch  diejenigen, die üblicherweise von Bewohnern mit Parkausweis belegt werden. Ersatz bietet die Stadt Neu-Ulm an. Bewohner, deren Wohnungen an das abgesperrte Baufeld angrenzen, werden hierzu separat informiert.

Früherer Geschäftsführer Reinhold Kramer ist gestorben
02. Juli 2015

Ein Mann der ersten Stunde der gemeinsamen Ulm/Neu-Ulmer Stadtwerke

Die Stadtwerke Ulm Neu-Ulm trauern um ihren früheren technischen Geschäftsführer Reinhold Kramer. Der Diplom-Ingenieur ist am vergangenen Samstag im Alter von 87 Jahren gestorben. Kramer gestaltete die Gründung der gemeinsamen Ulm/Neu-Ulmer Stadtwerke mit.

Geboren und aufgewachsen in Ulm, machte Reinhold Kramer kurz nach dem Krieg Abitur am Kepler-Gymnasium. Er studierte Elektro-technik in Stuttgart und schloss 1953 mit dem Diplom ab. Schon während des Studiums volontierte Kramer als Werksstudent bei den Ulmer Stadtwerken. Seinen Berufsweg begann er allerdings bei den Siemens-Schuckert-Werken in Erlangen, bevor er im November 1961 zu den Stadtwerken kam. Dort leitete er zuerst die Abteilung Stromerzeugung und Strombezug. 1975 wurde er Werksleiter. 1982, nach der Umgründung der Stadtwerke in eine GmbH, übernahm Kramer die Position des technischen Geschäftsführers, die er bis zu seinem Ruhestand Ende 1989 bekleidete.

Stabübergabe bei den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm: Der neue Geschäftsführer Klaus Eder (2. von rechts) erhält am ersten Arbeitstag die grünen SWU-Schuhe von Vorgänger Matthias Berz (2. von links). Im Bild ganz links Aufsichtsratsvorsitzender Ivo Gönner, rechts Gerold Noerenberg, 1. stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.
Stabübergabe: Klaus Eder übernimmt die Geschäftsführung bei den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm
01. Juli 2015

Vorgänger Matthias Berz verabschiedet sich vor den Mitarbeitern

Zum ersten Arbeitstag gab es ein paar grüne Schuhe. Das Werbesymbol der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm durfte nicht fehlen, als Klaus Eder am 1. Juli seine Funktionen als Geschäftsführer in Ulm übernommen hat. Überreicht hatte ihm die Schuhe Eders Vorgänger Matthias Berz, der sich im Rahmen einer betrieblichen Feier nach 19 Jahren von seinen Mitarbeitern verabschiedet hat.

Willkommen hieß den neuen Geschäftsführer auch SWU-Aufsichtsratsvorsitzender und Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner. Klaus Eder war im vergangenen Dezember vom Aufsichtsrat zum Geschäftsführer bestimmt worden. Zuletzt war der 40 Jahre alte Elektro-Ingenieur einer von zwei Geschäftsführern des Stadtwerks am See mit Sitz in Friedrichhafen und Überlingen. Klaus Eder hatte zuvor schon als Geschäftsführer der Stadtwerke Überlingen fungiert. In dieser Position hat er den Zusammenschluss der beiden Bodensee-Stadtwerke Überlingen und Friedrichshafen mitgestaltet, die im Oktober 2012 zum Stadtwerk am See GmbH geworden sind. „Ich habe nicht gleich am ersten Tag ein fertiges Konzept in der Tasche.

Gewiss aber brauchen wir für die wachsenden Herausforderungen in 
der Energiewirtschaft ein starkes regionales  Netzwerk, innerhalb und außerhalb unserer Branche. Zu überlegen ist ferner, mit welchen Geschäftsfeldern die SWU zusätzlich zu ihren klassischen Aufgaben Geld verdienen kann“, sagte Klaus Eder vor den etwa 600 Anwesenden, darunter zahlreichen Vertretern aus Kommunen und Stadtwerken aus der weiteren Region. Eder dankte seinem Vorgänger Matthias Berz für die „großartige Arbeit, die er in den vergangenen fast zwei Jahrzehnten in Ulm geleistet hat“.

Klaus Eder stammt aus Blaichach im Oberallgäu. Nach einer Lehre 
als Energie-Elektroniker studierte er Elektrotechnik an der Fachhochschule Amberg-Weiden. Zusätzlich erwarb er den Abschluss als MBA (Master of Business Administration). Über die Zwischenstation bei der MVV Energie AG Mannheim war er 2008 zu den Stadtwerken Überlingen gekommen. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Elektronische Unterstützung erhöht die Fahrsicherheit der Straßenbahn
01. Juli 2015

SWU und Siemens haben Feldversuch gestartet

Seit einigen Tagen ist die Straßenbahn „Jörg Syrlin“ mit der Fahrzeugnummer 47 als Versuchsträger für aktive Fahrzeugsicherheitssysteme auf der Ulmer Linie 1 unterwegs. Der Fahrzeughersteller Siemens will in Zusammenarbeit mit der SWU Verkehr GmbH er-proben, inwieweit Komponenten aus dem Automobilbereich sich auch für den Einsatz auf Schienenfahrzeugen eignen. Dazu wurde Tram Nummer 47 mit Sensoren ausgerüstet. Sichtbar sind die Sensoren durch drei Aussparungen an der Fahrzeugfront. Weitere Umbauten am Fahrzeug sind während der mehrmonatigen Testphase nicht vorgesehen.

„Die SWU Verkehr unterstützt Siemens gerne dabei, das System unter realen Betriebsbedingungen zu testen. Ziel des Versuchs ist es, neue Technologien zu entwickeln, die die Straßenbahnen noch sicherer machen und Unfälle vermeiden helfen“, erläutert Ingo Wortmann, Technischer Geschäftsführer der SWU Verkehr. Fahrerassistenzsysteme nehmen mit Hilfe von Sensoren das Fahrzeugumfeld wahr und interpretieren es. So können gefährliche Situationen in Verbindung mit Radfahrern, Autos oder umgestürzten Bäumen frühzeitig erkannt werden. Der Fahrer erhält dann, wie beim Pkw, einen Warnton.

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