Pressemitteilungen der SWU

Linie 1: SWU Verkehr saniert die Gleise
07. August 2014

Die Linie 1 wird vom 11. bis 30. August 2014, wegen den alljährlichen Gleissanierungsarbeiten entlang der Straßenbahnstrecke, ersatzweise mit Bussen gefahren. Die Haltestelle Alfred-Delp-Weg kann während der Bauarbeiten vom Ersatzverkehr nicht bedient werden. Die SWU Verkehr empfiehlt ihren Kunden, auf die Halte-stelle Egertweg auszuweichen.

Hauptsächlich werden in den 20 Tagen die Gleise am Theodor-Heuss-Platz (ehem. Westplatz) und bei der Unterführung in der Nähe des Ehinger Tors komplett ersetzt. Durch den Einsatz von schweren Maschinen, ist Baulärm nicht zu vermeiden. Allerdings wird ausschließlich zwischen 7 und 18 Uhr gearbeitet, um die Nachtruhe zu wahren. Am Theodor-Heuss-Platz muss der aus Westen kommende Verkehr umgeleitet und die Ampelschaltung ent-sprechend angepasst werden. Kleinere Behinderungen lassen sich dabei nicht ausschließen.
Generell wird die Zeit während des Schienenersatzverkehrs intensiv genutzt, um die Behinderungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die SWU führt neben der Gleiserneuerung auch Schweißarbeiten an den Schienen, Gleisstopfarbeiten und eine Überprüfung der Fahrleitungen durch. Im Gleisbereich liegende Kanäle werden parallel von der EBU gereinigt. Die städtische Abteilung Grünflächen widmet sich hingegen dem Zurückschneiden der Streckenbepflanzung zwischen Donauhalle und Donaustadion. Jörg Zeeb, zuständig für die Gleisanlagen bei der SWU Verkehr, bittet um Verständnis: „Um die Betriebssicherheit der Straßenbahn zu gewährleisten, müssen wir jedes Jahr schadhaft gewordene und abgenutzte Streckenabschnitte reparieren oder erneuern. Wir sind bemüht, die Arbeiten möglichst zügig durchzuführen und bitten Anwohner, Fahrgäste und Verkehrsteilnehmer eventuelle Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.“

Während aller Arbeiten gelten in bestimmten Zeitabschnitten zusätzlich folgende Sonderregelungen:

11. bis 16.08.2014: Die Haltestellen Wohnpark Friedrichsau und Donauhalle können jeweils in Richtung Böfingen nicht angefahren werden. Ersatzhaltestellen sind an der Gleistrasse vor der Einfahrt zum VfL-Parkplatz hinter dem Gefängnis und an der Haltestelle des Regionalverkehrs (Linie 59) vor dem Parkplatz Donauhalle auf der Böfinger Straße eingerichtet.

11. bis 22.08.2014: Die Haltestelle Theodor-Heuss-Platz kann in Richtung Böfingen nicht bedient werden. Der Schienenersatzver-kehr hält an der Haltestelle des Regionalverkehrs (Linie 20) in der Söflinger Straße.

22. bis 25.08.2014: Die Haltestelle Willy-Brandt-Platz in Richtung Söflingen / Kuhberg / Grimmelfingen wird um ungefähr 100 Meter zurück verlegt.

Service-Tipp:
Über kurzfristige Ausfälle, Störungen oder Fahrplanänderungen informieren die Stadtwerke generell online auf www.swu.de (Nahverkehr aktuell), durch QR-Codes an den Haltestellenfahrplänen und in den sozialen Medien (Facebook: www.facebook.com/swu.de, Twitter: @SWUStadtwerke).

Evangelische Gesamtkirchengemeinde Ulm tritt mit SWU NaturStrom für Nachhaltigkeit ein.
04. August 2014

Seit dem 13. Juni 2014 bezieht die Evangelische Gesamtkirchenge-meinde Ulm mit rund 39 Abnahmestellen den zu hundert Prozent regenerativ erzeugten SWU NaturStrom. Damit werden nun unter anderem diverse Pfarr- und Gemeindehäuser, das Haus der Begegnung oder das Ulmer Münster mitsamt der Münsterbauhütte versorgt. Insgesamt wird sich die jährliche Stromabnahmemenge auf gut 510.000 kWh pro Jahr belaufen.

Dekan der Evangelischen Kirchengemeinde Ulm Ernst-Wilhelm Gohl unterstreicht anlässlich der Verleihung des NaturStrom-Zertifikats: „Wir sind uns unserer Vorbildfunktion und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Mit dem Bezug dieses umweltfreundlichen und regionalen Stromproduktes möchten wir ein Zeichen für die Nachhaltigkeit der Region setzen. Denn bei der Wahl des Stromes, sollte der Preis nicht alleiniges Entscheidungskriterium sein. Der regionale Bezug und eine möglichst umweltschonende Erzeugung ist mindestens ebenso wichtig.“

Die Übergabe des SWU NaturStrom-Zertifikats fand am 1. August 2014 passend vor dem Ulmer Münster statt. Von Seiten der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde nahm daran Dekan Ernst-Wilhelm Gohl und Kirchenpfleger Klaus-Peter Baur teil. Die SWU wurde vom Leiter Privatkundenvertrieb Tobias Mahler, Beraterin Gewerbekunden Anja Kress und Berater Geschäftskunden Sven Hoffmann vertreten.

Fördergeld für neue Heizungspumpe
29. Juli 2014

Eine alte Heizungspumpe kann im Vergleich zu einer Hocheffizienzpumpe bis zu 150 Euro mehr an Strom- und Heizkosten verursachen. Ein Heizungspumpentausch spart also nicht nur Geld, sondern schützt durch einen verringerten Kohlendioxidausstoß die Umwelt. Bis zum 31. Dezember 2014 fördert die Stadt Ulm jede neue Heizungspumpe mit 100 Euro. Voraussetzung ist eine Heizungspumpe der Energieeffizi-enzklasse A und eine Immobilie in Ulm oder in Ulmer Ortsteilen.

Den Antrag auf Förderung erhalten Interessierte bei den Energiebera-tern der SWU im ServiceCenter Neue-Mitte (Neue Straße 79, Ulm), bei der Regionalen Energieagentur (Olgastraße 95, Ulm) und online unter www.swu.de/privatkunden/energie-wasser/swu-energieberater.

Schienenersatzverkehr für die Linie 1 am 28. und 29. Juli 2014
25. Juli 2014

Die Linie 1 verkehrt am 28. und 29. Juli 2014, jeweils von ca. 20 Uhr bis Betriebsschluss um 1.40 Uhr, als Bus. Grund dafür sind Baumaßnahmen an den Gleisen der Straßenbahnlinie in Böfingen. Die Haltestelle Alfred-Delp-Weg kann an beiden Tagen vom Ersatzverkehr nicht bedient werden. Die SWU Verkehr empfiehlt ihren Kunden daher, auf die Haltestelle Egertweg auszuweichen. Ansonsten müssen die Fahrgäste mit keinen weiteren Einschränkungen rech-nen. Die Zeiten des Fahrplans können ohne Verzögerungen eingehalten werden.

Vor zwei Jahren wurde im Auftrag der Stadt Ulm beim Böfinger Baugebiet „Lettenwald“ ein Bahnübergang eingerichtet. Der Gleisschotter vor und nach der Gleisquerung muss nun mit einem Bagger nachverdichtet werden. In dieser Zeit kann die Linie 1 nur durch Busse gefahren werden. Für Anwohner entsteht durch die Baggerarbeiten lediglich eine geringfügige Lärmbelastung. Die SWU Verkehr bittet dafür um Verständnis.

Über kurzfristige Ausfälle, Störungen oder Fahrplanänderungen informieren die Stadtwerke generell online auf www.swu.de (Nahverkehr aktuell), durch QR-Codes an den Haltestellenfahrplänen und in den sozialen Medien (Facebook: www.facebook.com/swu.de, Twitter: @SWUStadtwerke).

Linie 2: Aufsichtsrat bestimmt Siemens als Lieferanten für neue Straßenbahnwagen
18. Juli 2014

Typ „Avenio M“ liegt bei der europaweiten Ausschreibung vorn. 12 neue Fahrzeuge kosten rund 31 Millionen Euro.

Die Firma Siemens soll für die Lieferung der nächsten Generation der Ulmer Straßenbahnwagen zum Zuge kommen. Benötigt werden die Fahrzeuge für den Betrieb der geplanten Straßenbahnlinie 2. Nach Auswertung der Angebote aus einer europaweiten Ausschreibung lag der deutsche Hersteller mit Sitz in Berlin an erster Stelle. Der Aufsichtsrat der SWU Verkehr beschloss nun, Siemens zu beauftragen. Die Lieferung von zwölf Fahrzeugen des Typs Avenio M hat ein Volumen von rund 31 Millionen Euro.

Die SWU Verkehr wird die Fahrzeuge allerdings erst bestellen, wenn der Ulmer Gemeinderat den Bau der geplanten Straßenbahnlinie 2 beschlossen haben wird. Für den Gemeinderatsentscheid stehen noch der Planfeststellungsbeschluss und der Förderbescheid aus. Die Lieferzeit für das erste Fahrzeug beträgt 24 Monate, die übrigen Wagen können dann im 4-Wochen-Rhythmus in Ulm eintreffen.

Bewährtes auf dem neuesten Stand der Technik

Die neuen Fahrzeuge sind in der Bauweise weitgehend mit den der-zeit in Ulm eingesetzten Combinos identisch, in der Fahrzeugtechnik freilich fortentwickelt. „Die Qualität des Angebots überzeugt uns sehr, zudem passt es in unseren kalkulierten Kostenrahmen“, zeigt sich Ingo Wortmann, technischer Geschäftsführer der SWU Verkehr, sehr zufrieden. „Das ist für Siemens die erste Beauftragung für eine Multigelenk-Straßenbahn der neuesten Generation. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir uns in nahezu allen Belangen durchsetzen konnten“, freut sich Sandra Gott-Karlbauer, die Leiterin des weltweiten Geschäfts mit Nahverkehrsfahrzeugen bei Siemens.

Avenio M („M“ steht für Multigelenk) ist die Nachfolge-Generation der ebenfalls aus dem Haus Siemens stammenden Combino-Baureihe. Wagen der Avenio-Baureihe sind zum Beispiel bei den Verkehrsbetrieben München im Zulassungsprozess und sollen noch in diesem Jahr fahren. Das für Ulm vorgesehene Modell besteht aus fünf Wagenteilen und sechs Achsen. Die 31,50 Meter langen Wagen leisten 400 Kilowatt (oder 548 PS) und bieten 175 Passagieren Platz, so viel wie heute der Combino. Zum größeren Komfort der Fahrgäste bietet der Avenio M unter anderem einen auf 78 Zentimeter verbreiterten Durchgang zwischen den Sitzreihen. Im Erscheinungsbild unterscheidet sich der Avenio vor allem in der Front- und Heckgestaltung vom Combino.

Ulmer Stadtarchiv unterstützt bei der Namenssuche für die Wagen

Eingesetzt werden sollen die Avenios nicht nur auf der Neubaustrecke. „Avenio und Combino sollen im gesamten Tramnetz unterwegs sein“, sagt Jürgen Späth, Projektleiter der Fahrzeugbeschaffung bei der SWU Verkehr. Die neuen Wagen sollen ebenfalls Namen bekommen. „Wir wollen die 2003 begonnen Tradition gerne fortsetzen“, so Ingo Wortmann. In Zusammenarbeit mit dem Ulmer Stadtarchiv werden Namen von Ulmer Persönlichkeiten, Frauen und Männern, gesucht. Eine der neuen Trams könnte zum Beispiel nach der in Ulm geborenen Chansonnette und Schauspielerin Hildegard Knef benannt werden.

Acht Unternehmen beteiligten sich am Bieter-Wettbewerb

Die SWU Verkehr hatte die europaweite Ausschreibung im Juni 2012 lanciert. An dem Teilnahme-Wettbewerb haben sich acht Hersteller aus vier Ländern beteiligt. Vier Bieter gelangten ins Hauptverfahren. Für die Angebotsabgabe hatten diese ein Lastenheft zu erfüllen, das rund 2.000 Anforderungspunkte umfasst. Entsprechend aufwendig war die Auswertung der Angebote, „jeweils fünf Aktenordner waren es je Angebot“, so Jürgen Späth. Den Ausschlag für die Bewertung gaben hauptsächlich der Preis, der Fahrgastkomfort und die Fahrzeugtechnik.

PSW Blautal: Antrag auf Verlängerung der raumordnerischen Beurteilung gestellt.
03. Juli 2014

Die SWU Energie GmbH hat beim Regierungspräsidium Tübingen die Verlängerung der raumordnerischen Beurteilung für das geplante Pumpspeicherkraftwerk Blautal vom 30.04.2009 für fünf weitere Jahre beantragt. Eine Entscheidung über die Verlängerung wird 2014 erwartet. Konkret geht es dabei um das projektierte Unterbecken im Steinbruch der Firma Eduard Merkle. Die am 26.06.2012 erstellte raumordnerische Beurteilung des Oberbeckens Schulzhau ist hingegen nicht betroffen. Zur erneuten Prüfung wird von der SWU Energie GmbH eine Projektbeschreibung mit Planunterlagen eingereicht. Mit diesen Unterlagen erfolgt eine Anhörung der Träger öffentlicher Belange. Dabei nimmt das Regierungspräsidium Tübingen, im Rahmen des Verfahrens zur Verlängerung, keine neue Bewertung vor. Es wird lediglich geprüft, ob sich zwischenzeitlich die für die Beurteilung maßgeblichen, rechtlichen und tatsächlichen Verhältnisse verändert haben. Dies ist jedoch aus heutiger Sicht nicht der Fall.

Die raumordnerische Beurteilung ist Bestandteil des Raumordnungsverfahrens. In diesem wird festgestellt, ob große Bauprojekte, wie das geplante Pumpspeicherkraftwerk im Blautal, mit den Anforderungen der Raumordnung konform gehen. Die Raumordnung wiederum regelt die planmäßige Ordnung, Entwicklung und Sicherung von Gebieten, um eine dauerhafte Nutzung dieser zu gewährleisten.

Parallel dazu schreitet vor Ort die geologisch-hydrogeologische Standorterkundung voran. Durch Pumpversuche sollen die Auswirkungen des geplanten Pumpspeicherkraftwerks auf die Baugrund- und Grundwasserverhältnisse überprüft werden. In insgesamt drei Etappen werden dazu unterschiedliche Szenarien simuliert. Aktuell ist die dritte und damit letzte Phase des Untersuchungsprogramms angelaufen. Die Pumpversuche werden voraussichtlich bis zum Ende Juli 2014 abgeschlossen sein.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter www.psw-blautal.de.

 

 

SWU-Windräder in der Nordsee sind errichtet
17. Juni 2014

Stadtwerke-Kooperation Trianel stellt den Windpark vor der Insel Borkum fertig. Inbetriebnahme ist im Lauf des Jahres vorgesehen.

Anfang Juni konnte die 40. und letzte Windenergieanlage des Nordsee-Windparks der Trianel, 45 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum gelegen, aufgestellt werden. Elf Monate hatte die Errichtung der Windräder in Anspruch genommen. Zwei Windräder gehören der SWU.

„Damit hat der erste Offshore-Windpark, der ausschließlich unter Beteiligung von Stadtwerken und regionalen Energieversorgern unter Federführung von Trianel realisiert wurde, die vorletzte Etappe erreicht“, berichtet SWU-Geschäftsführer Matthias Berz. Die Tochtergesellschaft SWU Ener-gie ist als einer von 33 Gesellschaftern mit fünf Prozent an dem 200-Megawatt-Projekt beteiligt. Die beiden SWU-Windkraftanlagen leisten zu-sammen zehn Megawatt und liefern pro Jahr rund 40 Millionen Kilowatt-stunden Strom. Das entspricht dem Bedarf von rund 11.000 Haushalten mittlerer Größe. „Die Städte Ulm/Neu-Ulm stärken damit aktiv den „grünen“ Anteil am deutschen Energiemix und leisten einen zusätzlichen Bei-trag zur Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen“, so Matthias Berz. Derzeit stammt bereits ein Viertel des von der SWU erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen.

Netzanbindung ist der nächste Schritt

Bevor der Windpark die ersten Kilowattstunden Strom liefern kann, muss der Anschluss an das Übertragungsnetz fertiggestellt werden. Das soll nach Angaben des Netzbetreibers Tennet in diesem Sommer der Fall sein. Den Zeitplan für den Anschluss hatte Tennet aufgrund von Verzögerungen mehrfach geändert. Die Umspannplattform DolWin alpha ist nahezu komplett. Nach Fertigstellung wird der mehrmonatige Testbetrieb beginnen. Das Windpark-Vorhaben begann Mitte 2008, als die entsprechende Projektgesellschaft gegründet wurde. Nach Planung und Genehmigung begann der Bau auf hoher See im September 2011. In der ersten aufwändigen Phase wurden die massiven Windrad-Fundamente, so genannte Tripods, aufgestellt. Im Juli 2013 konnte das erste Windrad errichtet werden. Bei den witterungsbedingt schwierigen Arbeiten in Wassertiefen von bis zu 30 Metern musste der Projektverlauf ständig angepasst werden. Im Frühjahr konnte bei wesentlich besserer Witterung in mitunter nur zwei Tagen je eine Anlage errichtet werden. Die Windturbinen sind vom Typ Areva Wind M 5000-116. Dieser Typ ist der erste, der bei einer Leistung von fünf Megawatt speziell für den Offshore-Einsatz konstruiert wurde.

Foto: Teilansicht des Trianel-Windparks vor der Nordsee-Insel Borkum. Am linken Bildrand ist die Umspannplattform zu sehen. Im Vordergrund: das zweite Windrad von links gehört den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm. Foto: Trianel.

Trinkwasserpreis steigt um 1,5 Prozent
10. Juni 2014

Ab 1. Juli rund 5,50 Euro Mehrkosten im Jahr für einen typischen Haushalt in Ulm und Neu-Ulm

Trinkwasser wird zur Jahresmitte etwas teurer. Die rund 31.000 Stadtwerke-Kunden in Ulm und Neu-Ulm bezahlen ab 1. Juli drei Cent mehr je Kubikmeter. Der neue Arbeitspreis beträgt 1,82 Euro. Auch die jährlichen Grundpreise erhöhen sich für die verschiedenen Kundengruppen. Der Grundpreis richtet sich nach der Anzahl und Leistung der installierten Wasserzähler, ist also von Gebäude zu Gebäude unterschiedlich.

Alles in allem wirkt sich die Preisanhebung wie folgt aus: Ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 150 Kubikmetern Trinkwasser für vier Personen gibt pro Jahr 5,44 Euro oder 1,5 Prozent mehr aus. „Die Erhöhung gleicht lediglich die allgemeine Teuerungsrate aus. Dadurch kann der Geschäftszweig Trinkwasserbelieferung weiterhin wirtschaftlich arbeiten“, begründet Marcus Deutenberg, Leiter des SWU-Vertriebs, die Anhebung. Zuletzt hatten die Stadtwerke den Wasserpreis vor einem Jahr erhöht, ebenfalls in der Größenordnung der damaligen Teuerungsrate.

Preisvergleich: SWU gehört zu den günstigsten Wasserversorgern in Baden-Württemberg

Auch nach der Erhöhung bleibt die SWU landesweit einer der günstigsten Wasserversorger. In dem vom Stuttgarter Wirtschaftsministerium im Januar 2014 aktualisierten Preisvergleich rangiert die SWU erneut im oberen Viertel der günstigsten privatrechtlichen Wasserversorger. Die SWU belegt Rang 21 unter den 81 gelisteten Unternehmen. Bei 150 Kubikmeter Jahresverbrauch lag der Landesschnitt laut Wirtschaftsministerium bei 362 Euro. In Ulm bezahlte der Wasserkunde zuletzt rund 331 Euro.

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