Pressemitteilungen der SWU

SWU-Aufsichtsrat klärt Personalfragen an der SWU-Spitze
29. September 2014

Der Aufsichtsrat der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH hat in der heutigen Sitzung festgelegt, dass der Suchprozess für die Nachfolge von Herrn Jürgen Schäffner als Geschäftsführer der SWU Energie fortgesetzt wird.

Zudem wurde festgelegt, dass am Vertrag mit SWU-Geschäftsführer Herrn Matthias Berz festgehalten wird. Er hat eine Gültigkeit bis zum 31.05.2016. Ein halbes Jahr vor Auslaufen des Vertrags, wird der Aufsichtsrat über ein Verlängerungsangebot entscheiden.

Neutorbrücke vom 6. Oktober bis 19. Oktober gesperrt.
29. September 2014

Auf den Linien 3, 5, 6 und N2 ist mit Einschränkungen zu rechnen.

Ab dem 6. Oktober wird die Ulmer Neutorbrücke bis einschließlich 19. Oktober wegen umfassender Sanierungsarbeiten gesperrt. In diesem Zeitraum kann die Haltestelle Kienlesberg in beiden Rich-tungen nicht bedient werden. Als Ausweichmöglichkeit stehen die Haltestellen Bleicher Hag, Lehrer Tal oder Theater zur Verfügung. Da die Buslinien 3, 5, 6 und N2 über die Wallstraßenbrücke und die Ludwig-Erhard-Brücke umgeleitet werden, kann es zu Verspätun-gen kommen. Die SWU Verkehr bittet dafür um Verständnis.

In der Zeit der Sperrung erhält die Neutorbrücke, durch die Stadt Ulm, einen neuen Fahrbahnbelag und frische Brückenabdichtungen. Auch werden Sondierungsarbeiten für die geplante Straßenbahnli-nie 2 durchgeführt und ein Kanal südlich der Neutorbrücke umgelegt. Fußgänger und Radfahrer sind von der Brückensperrung allerdings nicht betroffen.

Über kurzfristige Ausfälle, Störungen oder Fahrplanänderungen informieren die Stadtwerke generell online auf www.swu.de (Nah-verkehr aktuell), durch QR-Codes an den Haltestellenfahrplänen und in den sozialen Medien (Facebook: www.facebook.com/swu.de, Twitter: @SWUStadtwerke).

Baumaßnahme: Erneuerung des Trinkwassernetzes um den Hochbehälter Kuhberg.
02. September 2014

In diesem Jahr plant der Wasserversorger SWU Energie am Kuhberg bzw. Grimmelfinger Weg mit dem Beginn umfassender Baumaßnahmen an den Trinkwasserleitungen rund um den Hochbehälter Kuhberg. Dies dient unter anderem den zwingend notwendigen Vorbereitungen für einen zukünftig neuen Hochbehälter. Die Vorarbeiten beginnen bereits im September 2014 mit einer Rodung von ungefähr 75 bis 100 Bäumen und Büschen. Vorwiegend befinden sich diese auf dem Hochbehälter und dem Pumpwerk. Dieser unvermeidliche Eingriff in die Natur wird später durch Ersatzpflanzungen ausgeglichen. Die Naturschutzbehörde ist informiert und begleitet diese Maßnahme. Ab Oktober werden dann vorwiegend Netzarbeiten und Trinkwasseranschlusserneuerungen durchgeführt. Die Netzbaumaßnahmen werden voraussichtlich Ende 2015 abgeschlossen sein. Erste Baugrunduntersuchungen sind bereits durchgeführt worden.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 1. Oktober 2014 werden die direkt betroffenen Anwohner über alle Einzelheiten der Baumaßnahmen aufgeklärt und können Fragen stellen. Dazu erhalten alle betroffenen Haushalte eine schriftliche Einladung. Während der Baumaßnahmen sind für die Anwohner vereinzelte Einschränkungen in Form von Dreck und Baulärm nicht ganz zu vermeiden. Haushalte deren Hausanschlüsse in diesem Zuge erneuert werden müssen, erhalten dazu rechtzeitig ein separates Informationsschrei-ben.

Außerdem steht ab sofort ein spezielles Infotelefon für Fragen zur Verfügung. Unter der Telefonnummer 0731 166-4646 können Inte-ressenten eine Nachricht hinterlassen. Mitarbeiter der SWU Energie werden daraufhin umgehend zurückrufen. Für schriftliche Anfragen hingegen kann die E-Mail-Adresse trinkwasser-kuhberg[@]swu[.]de genutzt werden. 

Mit diesen Baumaßnahmen leistet die SWU Energie gemäß dem Versorgungsauftrag einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der hohen Qualität der Ulmer Trinkwasserversorgung. Der Kuhberg ist für die Trinkwasserversorgung in Ulm Dreh- und Angelscheibe. Zudem befinden sich hier einige der ältesten Wasserleitungen Ulms aus dem Jahre 1905. Nahezu das gesamte Trinkwasser wird hier verteilt oder weiter gefördert. Das entspricht einer Fördermenge von gut 22.000 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag. Umso wichtiger ist es, das Netz und später auch die Behälter in Stand zu halten.

Kunden-Center „SWU traffiti” hat samstags bis 14 Uhr geöffnet
28. August 2014

Ab September ändern sich die Öffnungszeiten von „SWU traffiti“, dem Kundenzentrum der SWU Verkehr im Service-Center Neue Mitte. Fahrscheine und Konzertkarten können samstags nur noch bis 14 Uhr gekauft werden, anstatt wie bisher bis 16 Uhr. Es hat sich gezeigt, dass am späteren Samstagnachmittag der Kundenzuspruch geringer geworden ist. Daher wird der Betriebsschluss etwas vorgezogen. Werktags hingegen bleiben die Öffnungszeiten unverändert. Von Montag bis Freitag sind die Mitarbeiter von SWU und Stadt Ulm weiterhin von 9 bis 18 Uhr persönlich im Service-Center erreichbar.

Linie 1: SWU Verkehr saniert die Gleise
07. August 2014

Die Linie 1 wird vom 11. bis 30. August 2014, wegen den alljährlichen Gleissanierungsarbeiten entlang der Straßenbahnstrecke, ersatzweise mit Bussen gefahren. Die Haltestelle Alfred-Delp-Weg kann während der Bauarbeiten vom Ersatzverkehr nicht bedient werden. Die SWU Verkehr empfiehlt ihren Kunden, auf die Halte-stelle Egertweg auszuweichen.

Hauptsächlich werden in den 20 Tagen die Gleise am Theodor-Heuss-Platz (ehem. Westplatz) und bei der Unterführung in der Nähe des Ehinger Tors komplett ersetzt. Durch den Einsatz von schweren Maschinen, ist Baulärm nicht zu vermeiden. Allerdings wird ausschließlich zwischen 7 und 18 Uhr gearbeitet, um die Nachtruhe zu wahren. Am Theodor-Heuss-Platz muss der aus Westen kommende Verkehr umgeleitet und die Ampelschaltung ent-sprechend angepasst werden. Kleinere Behinderungen lassen sich dabei nicht ausschließen.
Generell wird die Zeit während des Schienenersatzverkehrs intensiv genutzt, um die Behinderungen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die SWU führt neben der Gleiserneuerung auch Schweißarbeiten an den Schienen, Gleisstopfarbeiten und eine Überprüfung der Fahrleitungen durch. Im Gleisbereich liegende Kanäle werden parallel von der EBU gereinigt. Die städtische Abteilung Grünflächen widmet sich hingegen dem Zurückschneiden der Streckenbepflanzung zwischen Donauhalle und Donaustadion. Jörg Zeeb, zuständig für die Gleisanlagen bei der SWU Verkehr, bittet um Verständnis: „Um die Betriebssicherheit der Straßenbahn zu gewährleisten, müssen wir jedes Jahr schadhaft gewordene und abgenutzte Streckenabschnitte reparieren oder erneuern. Wir sind bemüht, die Arbeiten möglichst zügig durchzuführen und bitten Anwohner, Fahrgäste und Verkehrsteilnehmer eventuelle Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.“

Während aller Arbeiten gelten in bestimmten Zeitabschnitten zusätzlich folgende Sonderregelungen:

11. bis 16.08.2014: Die Haltestellen Wohnpark Friedrichsau und Donauhalle können jeweils in Richtung Böfingen nicht angefahren werden. Ersatzhaltestellen sind an der Gleistrasse vor der Einfahrt zum VfL-Parkplatz hinter dem Gefängnis und an der Haltestelle des Regionalverkehrs (Linie 59) vor dem Parkplatz Donauhalle auf der Böfinger Straße eingerichtet.

11. bis 22.08.2014: Die Haltestelle Theodor-Heuss-Platz kann in Richtung Böfingen nicht bedient werden. Der Schienenersatzver-kehr hält an der Haltestelle des Regionalverkehrs (Linie 20) in der Söflinger Straße.

22. bis 25.08.2014: Die Haltestelle Willy-Brandt-Platz in Richtung Söflingen / Kuhberg / Grimmelfingen wird um ungefähr 100 Meter zurück verlegt.

Service-Tipp:
Über kurzfristige Ausfälle, Störungen oder Fahrplanänderungen informieren die Stadtwerke generell online auf www.swu.de (Nahverkehr aktuell), durch QR-Codes an den Haltestellenfahrplänen und in den sozialen Medien (Facebook: www.facebook.com/swu.de, Twitter: @SWUStadtwerke).

Evangelische Gesamtkirchengemeinde Ulm tritt mit SWU NaturStrom für Nachhaltigkeit ein.
04. August 2014

Seit dem 13. Juni 2014 bezieht die Evangelische Gesamtkirchenge-meinde Ulm mit rund 39 Abnahmestellen den zu hundert Prozent regenerativ erzeugten SWU NaturStrom. Damit werden nun unter anderem diverse Pfarr- und Gemeindehäuser, das Haus der Begegnung oder das Ulmer Münster mitsamt der Münsterbauhütte versorgt. Insgesamt wird sich die jährliche Stromabnahmemenge auf gut 510.000 kWh pro Jahr belaufen.

Dekan der Evangelischen Kirchengemeinde Ulm Ernst-Wilhelm Gohl unterstreicht anlässlich der Verleihung des NaturStrom-Zertifikats: „Wir sind uns unserer Vorbildfunktion und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Mit dem Bezug dieses umweltfreundlichen und regionalen Stromproduktes möchten wir ein Zeichen für die Nachhaltigkeit der Region setzen. Denn bei der Wahl des Stromes, sollte der Preis nicht alleiniges Entscheidungskriterium sein. Der regionale Bezug und eine möglichst umweltschonende Erzeugung ist mindestens ebenso wichtig.“

Die Übergabe des SWU NaturStrom-Zertifikats fand am 1. August 2014 passend vor dem Ulmer Münster statt. Von Seiten der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde nahm daran Dekan Ernst-Wilhelm Gohl und Kirchenpfleger Klaus-Peter Baur teil. Die SWU wurde vom Leiter Privatkundenvertrieb Tobias Mahler, Beraterin Gewerbekunden Anja Kress und Berater Geschäftskunden Sven Hoffmann vertreten.

Fördergeld für neue Heizungspumpe
29. Juli 2014

Eine alte Heizungspumpe kann im Vergleich zu einer Hocheffizienzpumpe bis zu 150 Euro mehr an Strom- und Heizkosten verursachen. Ein Heizungspumpentausch spart also nicht nur Geld, sondern schützt durch einen verringerten Kohlendioxidausstoß die Umwelt. Bis zum 31. Dezember 2014 fördert die Stadt Ulm jede neue Heizungspumpe mit 100 Euro. Voraussetzung ist eine Heizungspumpe der Energieeffizi-enzklasse A und eine Immobilie in Ulm oder in Ulmer Ortsteilen.

Den Antrag auf Förderung erhalten Interessierte bei den Energiebera-tern der SWU im ServiceCenter Neue-Mitte (Neue Straße 79, Ulm), bei der Regionalen Energieagentur (Olgastraße 95, Ulm) und online unter www.swu.de/privatkunden/energie-wasser/swu-energieberater.

Schienenersatzverkehr für die Linie 1 am 28. und 29. Juli 2014
25. Juli 2014

Die Linie 1 verkehrt am 28. und 29. Juli 2014, jeweils von ca. 20 Uhr bis Betriebsschluss um 1.40 Uhr, als Bus. Grund dafür sind Baumaßnahmen an den Gleisen der Straßenbahnlinie in Böfingen. Die Haltestelle Alfred-Delp-Weg kann an beiden Tagen vom Ersatzverkehr nicht bedient werden. Die SWU Verkehr empfiehlt ihren Kunden daher, auf die Haltestelle Egertweg auszuweichen. Ansonsten müssen die Fahrgäste mit keinen weiteren Einschränkungen rech-nen. Die Zeiten des Fahrplans können ohne Verzögerungen eingehalten werden.

Vor zwei Jahren wurde im Auftrag der Stadt Ulm beim Böfinger Baugebiet „Lettenwald“ ein Bahnübergang eingerichtet. Der Gleisschotter vor und nach der Gleisquerung muss nun mit einem Bagger nachverdichtet werden. In dieser Zeit kann die Linie 1 nur durch Busse gefahren werden. Für Anwohner entsteht durch die Baggerarbeiten lediglich eine geringfügige Lärmbelastung. Die SWU Verkehr bittet dafür um Verständnis.

Über kurzfristige Ausfälle, Störungen oder Fahrplanänderungen informieren die Stadtwerke generell online auf www.swu.de (Nahverkehr aktuell), durch QR-Codes an den Haltestellenfahrplänen und in den sozialen Medien (Facebook: www.facebook.com/swu.de, Twitter: @SWUStadtwerke).

Linie 2: Aufsichtsrat bestimmt Siemens als Lieferanten für neue Straßenbahnwagen
18. Juli 2014

Typ „Avenio M“ liegt bei der europaweiten Ausschreibung vorn. 12 neue Fahrzeuge kosten rund 31 Millionen Euro.

Die Firma Siemens soll für die Lieferung der nächsten Generation der Ulmer Straßenbahnwagen zum Zuge kommen. Benötigt werden die Fahrzeuge für den Betrieb der geplanten Straßenbahnlinie 2. Nach Auswertung der Angebote aus einer europaweiten Ausschreibung lag der deutsche Hersteller mit Sitz in Berlin an erster Stelle. Der Aufsichtsrat der SWU Verkehr beschloss nun, Siemens zu beauftragen. Die Lieferung von zwölf Fahrzeugen des Typs Avenio M hat ein Volumen von rund 31 Millionen Euro.

Die SWU Verkehr wird die Fahrzeuge allerdings erst bestellen, wenn der Ulmer Gemeinderat den Bau der geplanten Straßenbahnlinie 2 beschlossen haben wird. Für den Gemeinderatsentscheid stehen noch der Planfeststellungsbeschluss und der Förderbescheid aus. Die Lieferzeit für das erste Fahrzeug beträgt 24 Monate, die übrigen Wagen können dann im 4-Wochen-Rhythmus in Ulm eintreffen.

Bewährtes auf dem neuesten Stand der Technik

Die neuen Fahrzeuge sind in der Bauweise weitgehend mit den der-zeit in Ulm eingesetzten Combinos identisch, in der Fahrzeugtechnik freilich fortentwickelt. „Die Qualität des Angebots überzeugt uns sehr, zudem passt es in unseren kalkulierten Kostenrahmen“, zeigt sich Ingo Wortmann, technischer Geschäftsführer der SWU Verkehr, sehr zufrieden. „Das ist für Siemens die erste Beauftragung für eine Multigelenk-Straßenbahn der neuesten Generation. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir uns in nahezu allen Belangen durchsetzen konnten“, freut sich Sandra Gott-Karlbauer, die Leiterin des weltweiten Geschäfts mit Nahverkehrsfahrzeugen bei Siemens.

Avenio M („M“ steht für Multigelenk) ist die Nachfolge-Generation der ebenfalls aus dem Haus Siemens stammenden Combino-Baureihe. Wagen der Avenio-Baureihe sind zum Beispiel bei den Verkehrsbetrieben München im Zulassungsprozess und sollen noch in diesem Jahr fahren. Das für Ulm vorgesehene Modell besteht aus fünf Wagenteilen und sechs Achsen. Die 31,50 Meter langen Wagen leisten 400 Kilowatt (oder 548 PS) und bieten 175 Passagieren Platz, so viel wie heute der Combino. Zum größeren Komfort der Fahrgäste bietet der Avenio M unter anderem einen auf 78 Zentimeter verbreiterten Durchgang zwischen den Sitzreihen. Im Erscheinungsbild unterscheidet sich der Avenio vor allem in der Front- und Heckgestaltung vom Combino.

Ulmer Stadtarchiv unterstützt bei der Namenssuche für die Wagen

Eingesetzt werden sollen die Avenios nicht nur auf der Neubaustrecke. „Avenio und Combino sollen im gesamten Tramnetz unterwegs sein“, sagt Jürgen Späth, Projektleiter der Fahrzeugbeschaffung bei der SWU Verkehr. Die neuen Wagen sollen ebenfalls Namen bekommen. „Wir wollen die 2003 begonnen Tradition gerne fortsetzen“, so Ingo Wortmann. In Zusammenarbeit mit dem Ulmer Stadtarchiv werden Namen von Ulmer Persönlichkeiten, Frauen und Männern, gesucht. Eine der neuen Trams könnte zum Beispiel nach der in Ulm geborenen Chansonnette und Schauspielerin Hildegard Knef benannt werden.

Acht Unternehmen beteiligten sich am Bieter-Wettbewerb

Die SWU Verkehr hatte die europaweite Ausschreibung im Juni 2012 lanciert. An dem Teilnahme-Wettbewerb haben sich acht Hersteller aus vier Ländern beteiligt. Vier Bieter gelangten ins Hauptverfahren. Für die Angebotsabgabe hatten diese ein Lastenheft zu erfüllen, das rund 2.000 Anforderungspunkte umfasst. Entsprechend aufwendig war die Auswertung der Angebote, „jeweils fünf Aktenordner waren es je Angebot“, so Jürgen Späth. Den Ausschlag für die Bewertung gaben hauptsächlich der Preis, der Fahrgastkomfort und die Fahrzeugtechnik.

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