Pressemitteilungen der SWU

SWU stellt Energieeffizienzmanager vor
10. Juni 2013

Reiner Bertsch ist seit dem 1. Mai 2013 Energieeffizienzmanager der SWU. In der Rolle des Energieeffizienzmanagers wird er einen wichtigen Beitrag für die lokale Umsetzung der Energiewende leisten.

Der SWU-Energieeffizienzmanager stellt in erster Linie einen Ansprechpartner für Städte, Gemeinden (besonders Konzessionsgemeinden) und Handwerker dar. Reiner Bertsch unterstützt die Stadt Ulm und Neu-Ulm bei der Teilnahme am European Energy Award. Bei dem European Energy Award handelt es sich um ein Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren. Beispielsweise werden Energie- und Klimaschutzaktivitäten von Ulm und Neu-Ulm erfasst, bewertet, geplant, gesteuert und regelmäßig überprüft. Ziel dabei ist, Potentiale der nachhaltigen Energiepolitik und des Klimaschutzes identifizieren und nutzen zu können.

Ein weiteres Projekt des Energieeffizienzmanagers ist das Thema Mikro BHKW. Ein Mikro-Block-Heiz-Kraftwerk verringert durch dezentrale Energiewandlung elektrische und vor allem thermische Übertragungsverluste. Die SWU möchte bereits in 2013 ein solches Mikro BHKW in Betrieb nehmen.
Zusätzlich hält der Energieeffizienzmanager den Vorsitz in den Vereinen Elektrogemeinschaft Ulm und Gas-Wasser-Gemeinschaft Ulm. Im Bereich der Handwerker stellen diese Vereine ein wichtiges Bindeglied zwischen der SWU und den Handwerkern da. Noch in diesem Jahr sollen beide Vereine zur SWU Energiegemeinschaft zusammengelegt werden. Kompetenzen und Energien können so gebündelt werden.
Bevor Reiner Bertsch den Posten des Energieeffizienzmanagers übernahm, arbeitete er über 16 Jahre für die SWU in der Abteilung „Betrieb Stromanlagen“. Dort kümmerte er sich um die Versorgungssicherheit der SWU-Stromkunden.

Neues BüroCenter K3 öffnet seine Türen der Öffentlichkeit
08. Juni 2013

Am 8. Juni wurde das neue BüroCenter K3 Ecke Karlstraße im Rahmen des Tags der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben dem Ebner Verlag und EQ Zert sind die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH Mieter.

Der Tag der offenen Tür fand zwischen 10 und 17 Uhr statt. Die Gäste konnten das Gebäude in verschiedenen Themen-Führungen erkunden. Dabei bestand die Wahl zwischen Technik- und Architekturführungen. Angehörige der SWU-Mitarbeiter erhielten zudem die Gelegenheit die Arbeitsplätze zu besichtigen. Die Personalabteilung stellte das Thema Ausbildung an einem Infostand vor. Auch der Ebner Verlag sowie die Gebäudemakler Munk Immobilien präsentierten ihr Unternehmen und Produktportfolio.

Das Unterhaltungsprogramm beinhaltete unter anderem Ballonmodellage, ein Kinderkarussell und Zauber-Illusionen vom Duo „Chicago“. Die Gospel-Sängerin SIYOU (Testimonial der SWU) gab zu- dem noch eine CD-Signierstunde. Die Besucher wurden vom „Espressobus“ und der Smothiebar „Fruchtrausch“ mit Getränken versorgt. Die K3-Kantine bot deftige Speisen und Dallmayr-Kaffee an.
Das neue BüroCenter K3 bietet auf 5 Stockwerken rund 16.000 Quadratmeter Nutzfläche. Neben dem Betriebsrestaurant steht auch die Kindertagesstätte „Energiezwerge“ bereit. Auf 280 Quadratmetern und einer Dachterrasse können bis zu 20 Kinder zwischen 1-3 Jahren untergebracht werden. Bereits am 31. Mai zogen rund 200 Mitarbeiter der SWU in die neue Arbeitsstätte und haben die Arbeit dort bereits aufgenommen.

Neues BüroCenter K3 offiziell eingeweiht
07. Juni 2013

Am 7. Juni wurde das neue BüroCenter K3 Ecke Karlstraße mit einem feierlichen Festakt eingeweiht und offiziell an die drei Mieter Ebner Verlag, EQ Zert und die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH übergeben.

Die Feierlichkeiten dauerten von 11.00 bis 14.30 Uhr. Der Geschäftsführer der SWU Matthias Berz begrüßte die rund 150 geladenen Gäste in der Lobby des neuen BüroCenters K3. Im Anschluss hielt der Oberbürgermeister der Stadt Ulm Ivo Gönner und der Geschäftsführer der IVU mbH & Co. KG Peter Buck eine Ansprache. Anschließend wurde eine Grundsteinplatte im SWU-Trakt enthüllt. Musikalisch wurde die Veranstaltung von Siyou’n‘Hell unplugged (Ulmer Soulsängerin und SWU-Testimonial) begleitet.

Im Rahmen von diversen Führungen wurde das Gebäude den geladenen Gästen und der Presse erstmals zugänglich gemacht. Dabei konnte zwischen Technik- und Architekturführungen gewählt werden. Das nachhaltige Konzept des neuen Bürogebäudes beschreibt Matthias Berz wie folgt: „Grundsätzlich ging es bei der Planung und Umsetzung dieses Projekts um die Beachtung ökonomischer, ökologischer, technischer sowie soziokultureller Gesichtspunkte. Wir erreichen in der Planung, dem Bau und dem Betrieb des neuen Gebäudes eine hohe Wirtschaftlichkeit und gehen mit unseren Ressourcen sparsam um. Das oberste Ziel ist die besondere Berücksichtigung der, an das Gebäude gestellten, Benutzerbedürfnisse.“

Am Samstag, den 8. Juni 2013 ist das Gebäude im Rahmen des „Tags der offenen Tür“ für die Öffentlichkeit zugänglich. Oberbürgermeister Ivo Gönner lobte bereits im Vorfeld die neue SWU-Wirkungsstätte: „Das BüroCenter K3 zeichnet sich durch eine besonders nachhaltige Bauweise und hohe technische Standards aus. Damit ist dieses Gebäude ein modernes und zukunftsweisendes Bauwerk geworden. Es fügt sich nicht nur harmonisch in das Stadtbild ein, sondern ist auch ein Ulmer Musterbeispiel für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Beides sind Schlüsselthemen für ein sauberes, umweltfreundliches und nachhaltiges Ulm.“ Das neue BüroCenter K3 wird von der Firma Versorgungsanstalt A.d.ö.R. an die SWU als Generalmieter vermietet und bietet auf 5 Stockwerken rund 16.000 Quadratmeter Nutzfläche. Aktuell sind noch Freiflächen zur Untervermietung über die Firma Munk Immobilien verfügbar.

Zahlen und Fakten - BüroCenter K3

Bauherr: Immobilien–Verwaltungs–Gesellschaft Ulm mbH & Co. KG
Architekt: Nething Generalplaner
Baubeginn/ -dauer: Frühjahr 2010 / 3 Jahre
Nuztfläche: 16.000 m2
Baukosten: rund 32 Mio €
Eigenanteil SWU für verschiedene Gewerke: 10,8 Mio €
Erbbauberechtigter: Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte

Programm zum Tag der offenen Tür im neuen BüroCenter K3 am 08. Juni 2013.

Holzgas-Heizkraftwerk Senden:
Anlagenbauer AGO beendet ungerechtfertigt Kooperation mit SWU – Einweihungstermin auf unbestimmte Zeit verschoben
24. Mai 2013

Der Anlagenbauer AGO AG Energie + Anlagen hat das Vertragsverhältnis wegen rechtlicher und technischer Meinungsverschiedenheiten mit der SWU Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm GmbH (SWU) gekündigt.

Die SWU geht von einer ungerechtfertigten Kündigung der AGO aus und hat dem Kulmbacher Anlagenbauer, dessen Aufgabe darin besteht, die Holzgasanlage in Betrieb zu setzen, noch vor einigen Tagen die Chance eingeräumt, die ausgesprochene Kündigung aufgrund der fehlenden Berechtigung für gegenstandslos zu erachten und das Vertragsverhältnis fortzuführen. Dieses Angebot nahm die AGO in der gesetzten Frist nicht an, so dass die SWU ihrerseits kündigen musste. Aufgrund der ausgesprochenen Kündigungen besteht die Vermutung, dass es zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommt, so dass die für Juni 2013 avisierte Inbetriebnahme der Anlage nicht gehalten werden kann und auch der Einweihungstermin auf vorerst unbestimmte Zeit verschoben werden muss. 

Inbetriebnahme durch die SWU möglich


Die SWU wird nun die Anlage selbst in Betrieb setzen. Die Stadtwerke sehen sich durchaus in der Lage, dies auch ohne die AGO erfolgreich umzusetzen. Die Vertragsbeendigung bietet somit auch eine Chance, eigene Ideen und Kompetenzen für eine Optimierung der Anlage direkt einzusetzen. Allerdings können derzeit keine Angaben zum weiteren Zeitplan gemacht werden.


Fortschritte der letzten Wochen

Die neuartigen Anlagenkomponenten und die konventionellen Teile des Kraftwerks müssen perfekt zusammenspielen. Diese Abstimmung der unterschiedlichen Prozesse erweist sich in der Praxis als äußerst komplex und bedarf daher mehr Geduld, als angenommen werden konnte. Dennoch konnten in den letzten Wochen große Fortschritte erzielt werden. Die Gesamtanlage ist über längere Zeiträume gelaufen, zuletzt etwa 24 Tage lang. Während dieser Betriebsphasen konnte bereits Strom und Wärme ins Netz eingespeist und die Anlage verfahrenstechnisch sehr stabil betrieben werden.

„EinBlick hinter die Kulissen“ – Eindrücke aus dem betrieblichen Alltag der SWU
22. Mai 2013

Wissen Sie eigentlich was alles im Hintergrund bei Ihren Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm passiert, um Sie täglich mit Strom, Wasser und Wärme zu versorgen und den öffentlichen Nahverkehr am Laufen zu halten?

Nein? Dann nutzen Sie vom 4. bis 7. Juni 2013 die Chance und entdecken einzelne Bereiche der SWU bei verschiedenen Führungen. Besichtigen Sie zum Beispiel unser Wasserkraftwerk Böfinger Halde und Sie erfahren, wie aus Wasser Strom erzeugt wird oder erkunden Sie die Straßenbahn- und Omnibuswerkstatt der SWU Verkehr. Sie können sich für folgende Führungen anmelden:

SWU Verkehr - Werkstatt und Leitstelle
Dienstag, 4. Juni 2013, 17 Uhr, Treffpunkt: Bauhoferstraße 9 in Ulm
Wasserkraftwerk Böfinger Halde
Mittwoch, 5. Juni 2013, 14 Uhr, Treffpunkt: Thalfinger Uferstraße in Ulm
Wasserwerk Rote Wand - Trinkwassergewinnung
Donnerstag, 6. Juni 2013, 14 Uhr, Treffpunkt: Illerstraße 177 in Ulm
Wassermuseum „Seelhausbrunnenwerk“
Freitag, 7. Juni 2013, 17 Uhr, Treffpunkt: Am Zundeltor, Griesbadgasse 30 in Ulm

Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unter der Telefonnummer 0800 0510200 oder per Mail unter energieberater[@]swu[.]de unbedingt erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

„EinBlick hinter die Kulissen“ – Eindrücke aus dem betrieblichen Alltag der SWU
15. Mai 2013

Wissen Sie eigentlich was alles im Hintergrund bei Ihren Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm passiert, um Sie täglich mit Strom, Wasser und Wärme zu versorgen und den öffentlichen Nahverkehr am Laufen zu halten?

Nein?! Dann nutzen Sie vom 04. bis 07. Juni 2013 die Chance und entdecken Sie einzelne Bereiche der SWU bei verschiedenen Führungen. Besichtigen Sie zum Beispiel unser Wasserkraftwerk Böfinger Halde und erfahren Sie, wie aus Wasser Strom erzeugt wird oder erkunden Sie die Straßenbahn- und Omnibuswerkstatt sowie die Leitstelle der SWU Verkehr. Neugierig geworden? Die Online-Anmeldung zu den einzelnen Terminen finden Sie hier.

Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Energieberater unter Tel.: 0800 0510200 oder per E-Mail: energieberater[@]swu[.]de gerne zur Verfügung.

GuD Leipheim: Schritt für Schritt gehen die Planungen voran
14. Mai 2013

Ende 2012 kündigte die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-GmbH (SWU) an, die Projektierung des Gas- und Dampfturbinenkraftwerks Leipheim zu entschleunigen. Seither ging es im Projekt voran – zwar langsamer, aber dennoch stetig.

Die Arbeiten im Rahmen der Bauleitplanung sind in vollem Gange: Als Grundlage für die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung werden seit rund einem Jahr auf dem geplanten Kraftwerksstandort die sogenannten zoologischen Erhebungen durchgeführt. Diese sehen beispielsweise die Erfassung der auf dem Grundstück vorkommenden Vogelarten und Amphibien vor. Die Arbeiten vor Ort sind inzwischen abgeschlossen. In den nächsten Wochen stehen nun die Evaluierung und Ergebnisbewertung an.

Weitere Untersuchungen und Gutachten zu möglichen Umweltauswirkungen, wie beispielsweise Schall, Lufthygiene, Landschaftsbild und Flächeninanspruchnahme werden ebenfalls derzeit erstellt. Sie dienen als Grundlage für die Flächennutzungsplanänderungen und die Aufstellung des Bebauungsplans.

Bauleitplanung soll 2013 abgeschlossen werden

Ziel ist es, die Bauleitplanung zügig, bestenfalls noch in diesem Jahr, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird voraussichtlich im Herbst 2013 die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung gestartet. Hier können sich die Bürger sowie Träger öffentlicher Belange erneut mit Stellungnahmen an die Kommunen Leipheim, Bubesheim und Günzburg sowie an den Landkreis wenden.

Genehmigungsverfahren entzerrt

Der massive Ausbau der erneuerbaren Energien führt zu Überangeboten am Großhandelsmarkt und zur Unwirtschaftlichkeit moderner konventioneller Stromerzeugung. Auf diese schwierige Marktsituation musste sich auch die SWU einstellen. Ursprünglich war geplant, die Betriebsgenehmigungen und die Genehmigungen für die GuD-Kraftwerksanbindungen parallel zur aktuell laufenden Bauleitplanung in Angriff zu nehmen. Durch die derzeitig schwierige Lage am Strommarkt und die aktuellen Diskussionen über ein neues Marktdesign, hat sich die SWU dazu entschlossen, die einzelnen Genehmigungsverfahren nicht gleichzeitig, sondern abgeschichtet hintereinander anzugehen.

Bürgerveranstaltungen in Planung

Der Dialog mit der Bevölkerung vor Ort kommt trotz entschleunigter Projektentwicklung nicht zu kurz. Für Juli plant die SWU eine Informationsveranstaltung zum Thema Notwenigkeit von Gas- und Dampfkraftwerken für die erfolgreiche Energiewende. Dabei soll insbesondere die künftige Vermarktung der Leistungsbereitstellung diskutiert werden. Im Herbst wird es – abhängig vom Planungsfortschritt – aller Voraussicht nach eine weitere Bürgerinformationsveranstaltung geben. Zudem steht die SWU nach wie vor für Fragen und Anregungen zur Verfügung: telefonisch, per E-Mail oder auch direkt vor Ort im GuD-Bürgerbüro in Leipheim.

Pumpspeicherkraftwerk Blautal: Voruntersuchungen im Bereich Naturschutz kurz vor dem Abschluss
13. Mai 2013

Seit April 2013 laufen im Bereich des geplanten Pumpspeicherkraftwerks zwischen Blaustein und Blaubeuren die naturschutzfachlichen Untersuchungen. Die Erfassung der Tiere und Pflanzen wird in diesen Tagen abgeschlossen.

Bereits im April des letzten Jahres wurde auf dem Vorhabensstandort und in dessen Umgebung begonnen, die dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten zu erfassen. Im Rahmen des Vorhabens war mit zahlreichen artenschutzrechtlich relevanten Vorkommen zu rechnen. Es handelt sich dabei beispielsweise um Vogel- und Amphibienarten. Im Untersuchungsraum kommt ebenfalls der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) vor. Ziel der Erfassung der Daten ist es, die Umweltverträglichkeit des Kraftwerksvorhabens und beispielsweise auch die artenschutzrechtlichen Belange des Bundesnaturschutzgesetzes umfangreich zu prüfen.

Teil des Untersuchungsgebiets sind zwei ausgewiesene Landschaftsschutzgebiete, mehrere besonders geschützte Biotope und Waldbiotope sowie einige Naturdenkmale. Darunter fallen etwa der „Baumhain an der Alten Steige“ und die angrenzende „Lindenreihe an der Alten Steige“, die beide wegen ihrer Eigenart und landschaftsprägenden Bedeutung jeweils als Naturdenkmale ausgewiesen wurden. Zudem wurden die beiden besonders geschützten Natura 2000-Gebiete „Blau und Kleine Lauter“ und „Täler der Mittleren Flächenalb“ nördlich des Unterbeckens im möglichen Einflussbereich des Vorhabens untersucht. „Es muss eine vollständige Vegetationsperiode betrachtet werden. Diesen Teil der Untersuchung werden wir nun fertigstellen“, erklärt Projektleiter Peter Schmidberger.

Die gesammelten Daten müssen nun in einem zweiten Schritt ausgewertet werden. Umfassende Ergebnisse werden voraussichtlich erst im Herbst vorliegen.

Nach wie vor läuft das Bohr- und Pumpprogramm weiter. Es soll genauere Kenntnisse über den Untergrund und die Grundwasserverhältnisse bringen. Nachdem sich das Untersuchungsprogramm wegen der frostigen Wetterverhältnisse im Winter verzögert hatte, werden sich diese Arbeiten noch einige Wochen hinziehen.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter
www.psw-blautal.de.

SWU-Aufsichtsrat bestätigt negatives Jahresergebnis 2012
Dennoch optimistischer Blick in die Zukunft
26. April 2013

Wie bereits vor wenigen Wochen angekündigt, stehen die Zahlen nun fest. Der Jahresabschluss 2012 der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH (SWU) fällt wie erwartet negativ aus: Das Geschäftsjahr 2012 schloss die SWU-Unternehmensgruppe – die Holding und ihre fünf Tochtergesellschaften – mit einem Minus von insgesamt -15,5 Millionen Euro ab. Im Vorjahr konnte noch ein Überschuss von 4,9 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Für 2013 werden wieder wesentlich positivere Zahlen erwartet. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung die Feststellung dieses Jahresabschlusses. Die Gremien der Gesellschafterstädte Ulm und Neu-Ulm werden sich daher mit dem Jahresabschluss 2012 der SWU noch befassen.

Schwierige Lage im Energiebereich

Im Gegensatz zu den Vorjahren konnte die SWU Energie GmbH (inkl. SWU Netze GmbH) im Jahr 2012 nur einen geringen positiven Überschuss einfahren und somit das jährliche Minus aus dem Verkehrsbereich nicht abfangen. Der Jahresüberschuss 2012 der SWU Energie GmbH liegt mit 2,9 Millionen Euro um rund 23 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert – trotz einem von 331 Millionen Euro auf 363 Millionen Euro gesteigerten Umsatz.

Hauptursache für die drastischen SWU-Verluste sind zwei Kraftwerksbeteiligungen: Das 2007 in Betrieb genommene Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Hamm und das Kohlekraftwerk Lünen, das im Herbst 2013 in den Regelbetrieb gehen wird. Der Verkauf der Strommengen, die der SWU aus den Beteiligungen zustehen, lässt in den kommenden Jahren Verluste erwarten, weshalb 12,1 Millionen Euro zussätzliche Drohverlustrückstellungen gebildet werden mussten. „Der massive Ausbau der erneuerbaren Energien führt zu Überangeboten am Großhandelsmarkt und zur Unwirtschaftlichkeit moderner konventioneller Stromerzeugung. Alle Energieversorgungsunternehmen stehen aufgrund der Schieflage am Strommarkt vor einer enorm schwierigen Situation“, so Matthias Berz, Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH.

Für die zukünftige Ertragsentwicklung ist von entscheidender Bedeutung, wie der Strommarkt künftig ausgestaltet sein wird. Hierzu gibt es bereits eine breite politische Diskussion, an der sich auch die Stadtwerke beteiligen.

Vor dem Hintergrund der Ertragsentwicklungen 2012 wurde die Strategie der SWU-Unternehmensgruppe bereits im vergangenen Herbst einer Überprüfung unterzogen. Im Mittelpunkt der Strategie stehen dabei nach wie vor der Ausbau von Umsatz- und Ertragsfeldern, die Ertragsoptimierung im Kerngeschäft und die Fortführung der bereits eingegangenen Beteiligungen bei striktem Kostencontrolling. Das Erzeugungsportfolio wurde überprüft und Schwerpunkte gesetzt. Investitionen in neue Erzeugungsanlagen werden zurückhaltender beurteilt. Dazu zählt die Entschleunigung der Entwicklung der beiden Kraftwerksprojekte GuD Leipheim und PSW Blautal, die zur Baugenehmigung geführt werden, für die aber derzeit aus wirtschaftlichen Gründen kein Baubeschluss möglich ist. Zudem hat die SWU das Effizienz-Projekt „SWU- fit für die Zukunft“ ins Leben gerufen. Dabei sollen Verbesserungen in allen Geschäfts- und Unterstützungsprozessen sowie Kosteneinsparungen erreicht werden.

Verkehrsbereich branchentypisch defizitär

Auch im Verkehrsbereich findet sich das Geschäftsergebnis 2012 im negativen Bereich. Mit -17 Millionen Euro liegt der Jahresfehlbetrag um 510.000 Euro unter dem Vorjahreswert. Dies ist insbesondere auf erhöhte Instandhaltungskosten bei den Bussen, gestiegene Kraftstoffpreise und teurere Strompreise zurückzuführen.

Leichte Verzögerungen prägen Ergebnis bei der SWU TeleNet

Die SWU TeleNet komplettiert die Kernprodukte der SWU in Sachen Daseinsvorsorge und stellt damit wichtige Grundversorgungs-Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger der Region bereit. Im Berichtsjahr 2012 schloss die SWU TeleNet GmbH mit einem Defizit von -243.000 Euro ab. Gerade im Jahr 2012 wurde der verstärkte Ausbau des schnellen Internets in den Ulmer und Neu-Ulmer Vororten vorangetrieben. Entgegen des ursprünglichen Plans konnte dieser allerdings noch nicht in 2012 abgeschlossen werden. Daher konnten auch die geplanten Zugewinne an Neukunden und die entsprechenden Mehrerlöse nicht realisiert werden.

Ausblick deutlich optimistischer

Für die nächste Zeit blickt die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH deutlich optimistischer in die Zukunft. Gegenüber dem Vorjahr rechnet die SWU-Unternehmensgruppe 2013 und 2014 mit einem klar besseren Jahresergebnis als 2012, allerdings mit schlechteren Ergebnissen als in 2011 und früher. Gründe hierfür sind vorübergehend höhere Kapitalkosten für die bereits getätigten Investitionen, die jedoch erst ab 2015 bzw. 2016 Rückflüsse generieren werden. Die weitere finanzielle Entwicklung im Energiebereich wird allerdings stark von den notwendigen Änderungen im Bereich des Strommarktes sowie von weiteren regulatorischen Maßnahmen im Netzbereich abhängen.

SWU-Unternehmensgruppe: Eckdaten aus dem Geschäftsjahr 2012

Umsatz: 441 Mio. Euro
Jahresfehlbetrag: -15,513 Mio. Euro
Stromverkauf: 1.146 Mio. kWh
Erdgasverkauf: 1.485 Mio. kWh
Trinkwasserverkauf: 10,4 Mio. m3
Mitarbeiter im Jahresschnitt: 1.137
zuzüglich Auszubildende: 50
Fahrgäste: 32,4 Mio.

Weitere Informationen können Sie auch aus der SWU-Pressemitteilung zum Geschäftsjahr 2012 vom 13.03.2013 entnehmen.

Insolvenz der FlexStrom-Gruppe: Kunden automatisch durch Ersatzversorgung abgesichert.
23. April 2013

Mittlerweile haben drei Unternehmen der FlexStrom-Gruppe, also die FlexStrom AG, die OptimalGrün GmbH sowie die Löwenzahn Energie GmbH beim Amtsgericht Berlin einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.

Nachdem diese drei Unternehmen zunächst auf ihren Internetseiten verlautbarten, dass trotz des Antrages auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Belieferung der Kunden mit Strom fortgesetzt wird, wurde nun am 19 April 2013 von diesen Unternehmen erklärt, dass die Belieferung aller Kunden ab sofort eingestellt worden ist. Das hat gemäß § 38 EnWG zur Folge, dass sämtliche Kunden dieser Unternehmen sich jetzt in der sogenannten Ersatzversorgung befinden, die durch den örtlichen Grundversorger sichergestellt ist. Somit ist die nahtlose Versorgung aller betroffenen Kunden mit Energie gewährleistet.

Ein Anspruch auf Ersatzversorgung besteht allerdings nur für maximal 3 Monate. Deshalb sollten sich betroffene Kunden zeitnah um den Abschluss eines neuen Stromliefervertrages kümmern. Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm stellen interessante Tarife zur Verfügung und informieren gerne betroffene Kunden unter der Telefonnummer 0731 166-91 oder persönlich über aktuelle Angebote, die u. a. gewährleisten, dass kompetente Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen. Darüber hinaus erhalten alle neuen Kunden der Ersatzversorgung ein Begrüßungsschreiben der SWU mit entsprechenden Angeboten. Dabei können die Verbraucher hauptsächlich zwischen dem preiswerten SWU SchwabenStrom und dem nachhaltigen Ökostrom SWU NaturStrom wählen. Bei den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm gibt es keine Versorgung mit „Vorauskasse“, so wie dies bei den Unternehmen der FlexStrom-Gruppe der Fall war. Dies führte dazu, dass für hunderttausende Kunden die Gelder, die sie im Rahmen der Vorauszahlung geleistet haben und für die noch kein Strom geliefert wurde, wohl weitgehend verloren gegangen sind bzw. verloren gehen werden.

Was aktuell bestehende Vertragsverhältnisse von Kunden zu den vorbenannten Unternehmen der FlexStrom-Gruppe anbelangt, so raten die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm dazu, diese durch eine rechtskundige Person daraufhin überprüfen zu lassen, ob und inwieweit die Möglichkeit einer Kündigung besteht. Denn es sollte bei Abschluss eines neuen Vertrages mit einem neuen Lieferanten nicht die Situation entstehen, plötzlich zwei parallel laufende Verträge für eine Versorgung zu besitzen. Auch kann geklärt werden was mit den bereits geleisteten Vorauszahlungen passiert.

Errichtung der Umspannplattform
Offshore Windpark Borkum wächst nun in die Höhe. Zentraler Projektmeilenstein erreicht.
19. April 2013

Die Installationsarbeiten für die parkinterne Umspannplattform des Windparks Borkum wurden am vergangenen Montag erfolgreich abgeschlossen. 45 Kilometer vor der Borkumer Küste, hat das Schwerlastschiff Oleg Strashnov in einer 2-tägigen Mission die rund 2.400 Tonnen schwere Plattform auf die Unterkonstruktion gehoben.

Gestartet war das rund 180 Meter lange Errichterschiff Oleg Strashnov des Unternehmens Seaway Heavy Lifting  bereits am Donnerstagmorgen im niederländischen Eemshaven. Die Plattform wurde mit dem an Bord befindlichen 5.000-Tonnen-Kran auf rund 20 Meter über dem Meeresspiegel gehoben und anschließend mit der Unterkonstruktion verschweißt. Auf zwei Decks beherbergt die haushohe Umspannplattform die Transformatoren zur Umspannung des in den Windkraftanlagen erzeugten Stroms sowie Anlagen für die Eigenstromversorgung. Mit zwei Großtransformatoren wird der in den Windkraftanlagen produzierte Strom von der 33-kV-Spannungsebene auf die zur Übertragung an Land benötigte Spannung von 155 kV umgewandelt.

Zwei der insgesamt 40 Windanlagen werden Strom für die SWU-Kunden produzieren. Dies entspricht einer Leistung von 10 Megawatt. „Mit der Umspannplattform steht nun eine der wichtigsten Komponenten für den Windpark“, freut sich Jürgen Schäffner, technischer Geschäftsführer der SWU Energie GmbH. „Die Steckdose ist installiert, ab sofort wächst unser Windpark Schritt für Schritt in die Höhe.“ Der Fortschritt der vergangenen Wochen ist ein Meilenstein auf dem Weg in Richtung Inbetriebnahme.


Herausforderungen der letzten Monate erfolgreich überbrückt

Ursprünglich war die Inbetriebnahme des Offshore-Windparks zum Jahresbeginn geplant. Der neue Fertigstellungstermin ist für das 4. Quartal 2013 vorgesehen. Zentraler Hintergrund der Verzögerungen ist, dass der für die Stromanbindung verantwortliche Netzbetreiber TenneT das Datum des Netzanschlusses mehrfach verschoben hat. In der Folge musste auch der Bauzeitplan gestreckt werden. Durch die fertig installierte Umspannplattform erfüllt der Windpark nun die formale gesetzliche Grundlage für die Kompensationszahlungen aus der Offshore-Haftungsregelung.


Installation der Windenergieanlagen beginnt im Mai


Die Innerparkverkabelung und die Fertigstellung der Fundamente der Windräder – die sogenannten Tripods – werden in den kommenden Wochen auf Hochtouren vorangetrieben. Schon Ende des Monats werden alle 40 Tripods fertig installiert auf hoher See stehen.

Im Mai kann dann die Errichtung der AREVA-M5000-Windkraftanlagen mit einer Leistung von jeweils 5 Megawatt beginnen. Bei der Installation der Windturbinen wird das knapp 140 Meter lange Errichterschiff Adventure der Britischen Firma MPI Offshore rund ein halbes Jahr zum Einsatz kommen.

Die Netzanbindung durch TenneT ist für das 3. Quartal 2013 geplant. Bis dahin werden die Windkraftanlagen des Windparks durch zwei Dieselgeneratoren (Netzersatzanlagen) mit einer Leistung von jeweils 2,4 Megawatt mit Strom versorgt. Dies ist erforderlich, um die Technik der Windkraftanlagen vor der korrosiven Seeatmosphäre zu schützen. Gondel und Nabe werden durch ein Überdrucksystem vor der Außenluft geschützt. Ein Luftaufbereitungssystem sorgt durch Filtration bei allen Witterungs- und Betriebszuständen dafür, dass im Inneren der Anlage keine Korrosion durch Salz und Feuchtigkeit auftreten kann.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.trianel-borkum.de.

Vollsperrung Talfinger Uferstraße
16. April 2013

Am Sonntag, den 21.04.2013 wird die Talfinger Uferstraße von 7.00 bis 18.00 Uhr komplett gesperrt. In diesem Zeitraum werden auf dem vom Hohen Steg bis Talfingen reichenden Straßenabschnitt (3,7 Kilometer) acht Kanaldeckel einer Drainage saniert. Eine Umleitungsstrecke (14 Kilometer) wird eingerichtet. Von der Sperrung ausgenommen sind Fußgänger, Radfahrer sowie RAB Linienbusse. Die Nutzung der Umleitung wird die geplante Fahrtzeit ungefähr um 13 Minuten verlängern.

Hintergrund der Sanierungsarbeiten sind acht Kanaldeckel einer Drainage, die im Zuge des Neubaus des Kraftwerkes Böfinger Halde gebaut wurde. Die Drainage ist im Besitz der SWU Netze und reicht von der ehemaligen Tankstelle am Hohen Steg bis zur Böfinger Halde. Dabei leitet sie das Hangwasser ab. Mittlerweile sind die gut 55 Jahre alten Schachtdeckel teilweise abgesackt und schließen nicht mehr bündig. Ein weiteres Absacken ist zu erwarten, wodurch eine Gefährdung des Verkehrs entstehen kann. Bei den Sanierungsarbeiten werden die alten Deckel durch neue ersetzt, sowie kleine Teile des Asphalts um die Kanalöffnung herum erneuert. Da sich die Deckel größtenteils mitten auf der Fahrbahn befinden, ist eine Komplettsperrung unumgänglich. Die Arbeiten können wegen des hohen Verkehrsaufkommens unter der Woche nur an einem Sonntag durchgeführt werden.

Die Stadtwerke bitten die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen.

 

Auslegung der Unterlagen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zur Linie 2 beginnt.
11. April 2013

Nach einer langen Phase der Bürgerbeteiligung zum Bau der geplanten Linie 2 durch Bürgerwerkstätten, Informationsveranstaltungen und Trassenbegehungen sowie der Vorbereitungen des Verfahrens durch die SWU Verkehr GmbH und das Regierungspräsidium Tübingen startet am 15. April 2013 die Auslegung der Unterlagen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens.

Ab diesem Tag werden einen Monat lang, bis zum 14. Mai 2013, die Planungsfeststellungsunterlagen öffentlich ausgelegt. In diesem Zeitraum und weitere zwei Wochen danach können vom Neubau der Trasse betroffene Anwohner und Eigentümer ihre konkreten Einwendungen einreichen. Diese Einwendungen werden im Anschluss vom Regierungspräsidium Tübingen geprüft und können Einfluss auf die weitere Planung der Straßenbahnlinie 2 nehmen. Einwendungen müssen schriftlich, unter Angabe von Kontaktdaten und unterschrieben bis spätestens 28. Mai 2013 beim Regierungspräsidium Tübingen eingehen.

Die SWU hat dem Regierungspräsidium Tübingen bereits im Herbst 2012 bei einer Informationsveranstaltung im Kornhaus die Unterlagen für die Planfeststellung übergeben und damit die nächste Phase des Projektes angestoßen. Diese Unterlagen wurden vom Regierungspräsidium zwischenzeitlich geprüft und können nun öffentlich ausgelegt werden. Bei diesen Unterlagen handelt sich um Pläne, Berichte und Gutachten zur Straßenbahnlinie 2. Vor Ort werden innerhalb des Auslegungszeitraums immer dienstags von 13.00-16.00 Uhr und donnerstags von 15.00-18.00 Uhr sowie zusätzlich am ersten Tag der Auslage von 13.00-16.00 Uhr Vertreter der SWU beim Sichten der Unterlagen ihre Hilfe anbieten. Inhaltliche Fragen oder Diskussionen über Sinn und Zweck bestimmter Projektdetails sind hingegen nicht möglich. Während des laufenden Verfahrenes muss die SWU als Antragssteller Neutralität bewahren und kann darum nur in informierender Funktion agieren.

Ausführliche Informationen zum Planfeststellungsverfahren erhalten Sie auf der Projekt-Website www.linie2-ulm.de. Die vollständigen Planunterlagen sind über die Website www.rp-tuebingen.de des Regierungspräsidiums Tübingen sowie in Papierform direkt im BürgerService Bauen, Münchner Straße 2, Ulm einsehbar.

Fragen & Antworten rund um das Planfeststellungsverfahren können Sie sich hier herunterladen.

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