Pressemitteilungen der SWU

Schienenersatzverkehr für die Linie 1 am 28. und 29. Juli 2014
25. Juli 2014

Die Linie 1 verkehrt am 28. und 29. Juli 2014, jeweils von ca. 20 Uhr bis Betriebsschluss um 1.40 Uhr, als Bus. Grund dafür sind Baumaßnahmen an den Gleisen der Straßenbahnlinie in Böfingen. Die Haltestelle Alfred-Delp-Weg kann an beiden Tagen vom Ersatzverkehr nicht bedient werden. Die SWU Verkehr empfiehlt ihren Kunden daher, auf die Haltestelle Egertweg auszuweichen. Ansonsten müssen die Fahrgäste mit keinen weiteren Einschränkungen rech-nen. Die Zeiten des Fahrplans können ohne Verzögerungen eingehalten werden.

 

 

Vor zwei Jahren wurde im Auftrag der Stadt Ulm beim Böfinger Baugebiet „Lettenwald“ ein Bahnübergang eingerichtet. Der Gleis-schotter vor und nach der Gleisquerung muss nun mit einem Bagger nachverdichtet werden. In dieser Zeit kann die Linie 1 nur durch Busse gefahren werden. Für Anwohner entsteht durch die Baggerarbeiten lediglich eine geringfügige Lärmbelastung. Die SWU Verkehr bittet dafür um Verständnis.

Über kurzfristige Ausfälle, Störungen oder Fahrplanänderungen informieren die Stadtwerke generell online auf www.swu.de (Nahverkehr aktuell), durch QR-Codes an den Haltestellenfahrplänen und in den sozialen Medien (Facebook: www.facebook.com/swu.de, Twitter: @SWUStadtwerke).

Linie 2: Aufsichtsrat bestimmt Siemens als Lieferanten für neue Straßenbahnwagen
18. Juli 2014

Typ „Avenio M“ liegt bei der europaweiten Ausschreibung vorn. 12 neue Fahrzeuge kosten rund 31 Millionen Euro.

Die Firma Siemens soll für die Lieferung der nächsten Generation der Ulmer Straßenbahnwagen zum Zuge kommen. Benötigt werden die Fahrzeuge für den Betrieb der geplanten Straßenbahnlinie 2. Nach Auswertung der Angebote aus einer europaweiten Ausschreibung lag der deutsche Hersteller mit Sitz in Berlin an erster Stelle. Der Aufsichtsrat der SWU Verkehr beschloss nun, Siemens zu beauftragen. Die Lieferung von zwölf Fahrzeugen des Typs Avenio M hat ein Volumen von rund 31 Millionen Euro.

 

 

Die SWU Verkehr wird die Fahrzeuge allerdings erst bestellen, wenn der Ulmer Gemeinderat den Bau der geplanten Straßenbahnlinie 2 beschlossen haben wird. Für den Gemeinderatsentscheid stehen noch der Planfeststellungsbeschluss und der Förderbescheid aus. Die Lieferzeit für das erste Fahrzeug beträgt 24 Monate, die übrigen Wagen können dann im 4-Wochen-Rhythmus in Ulm eintreffen.

Bewährtes auf dem neuesten Stand der Technik

Die neuen Fahrzeuge sind in der Bauweise weitgehend mit den der-zeit in Ulm eingesetzten Combinos identisch, in der Fahrzeugtechnik freilich fortentwickelt. „Die Qualität des Angebots überzeugt uns sehr, zudem passt es in unseren kalkulierten Kostenrahmen“, zeigt sich Ingo Wortmann, technischer Geschäftsführer der SWU Verkehr, sehr zufrieden. „Das ist für Siemens die erste Beauftragung für eine Multigelenk-Straßenbahn der neuesten Generation. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir uns in nahezu allen Belangen durchsetzen konnten“, freut sich Sandra Gott-Karlbauer, die Leiterin des weltweiten Geschäfts mit Nahverkehrsfahrzeugen bei Siemens.

Avenio M („M“ steht für Multigelenk) ist die Nachfolge-Generation der ebenfalls aus dem Haus Siemens stammenden Combino-Baureihe. Wagen der Avenio-Baureihe sind zum Beispiel bei den Verkehrsbetrieben München im Zulassungsprozess und sollen noch in diesem Jahr fahren. Das für Ulm vorgesehene Modell besteht aus fünf Wagenteilen und sechs Achsen. Die 31,50 Meter langen Wagen leisten 400 Kilowatt (oder 548 PS) und bieten 175 Passagieren Platz, so viel wie heute der Combino. Zum größeren Komfort der Fahrgäste bietet der Avenio M unter anderem einen auf 78 Zentimeter verbreiterten Durchgang zwischen den Sitzreihen. Im Erscheinungsbild unterscheidet sich der Avenio vor allem in der Front- und Heckgestaltung vom Combino.

Ulmer Stadtarchiv unterstützt bei der Namenssuche für die Wagen

Eingesetzt werden sollen die Avenios nicht nur auf der Neubaustrecke. „Avenio und Combino sollen im gesamten Tramnetz unterwegs sein“, sagt Jürgen Späth, Projektleiter der Fahrzeugbeschaffung bei der SWU Verkehr. Die neuen Wagen sollen ebenfalls Namen bekommen. „Wir wollen die 2003 begonnen Tradition gerne fortsetzen“, so Ingo Wortmann. In Zusammenarbeit mit dem Ulmer Stadtarchiv werden Namen von Ulmer Persönlichkeiten, Frauen und Männern, gesucht. Eine der neuen Trams könnte zum Beispiel nach der in Ulm geborenen Chansonnette und Schauspielerin Hildegard Knef benannt werden.

Acht Unternehmen beteiligten sich am Bieter-Wettbewerb

Die SWU Verkehr hatte die europaweite Ausschreibung im Juni 2012 lanciert. An dem Teilnahme-Wettbewerb haben sich acht Hersteller aus vier Ländern beteiligt. Vier Bieter gelangten ins Hauptverfahren. Für die Angebotsabgabe hatten diese ein Lastenheft zu erfüllen, das rund 2.000 Anforderungspunkte umfasst. Entsprechend aufwendig war die Auswertung der Angebote, „jeweils fünf Aktenordner waren es je Angebot“, so Jürgen Späth. Den Ausschlag für die Bewertung gaben hauptsächlich der Preis, der Fahrgastkomfort und die Fahrzeugtechnik.

PSW Blautal: Antrag auf Verlängerung der raumordnerischen Beurteilung gestellt.
03. Juli 2014

Die SWU Energie GmbH hat beim Regierungspräsidium Tübingen die Verlängerung der raumordnerischen Beurteilung für das geplante Pumpspeicherkraftwerk Blautal vom 30.04.2009 für fünf weitere Jahre beantragt. Eine Entscheidung über die Verlängerung wird 2014 erwartet. Konkret geht es dabei um das projektierte Unterbecken im Steinbruch der Firma Eduard Merkle. Die am 26.06.2012 erstellte raumordnerische Beurteilung des Oberbeckens Schulzhau ist hingegen nicht betroffen. Zur erneuten Prüfung wird von der SWU Energie GmbH eine Projektbeschreibung mit Planunterlagen eingereicht. Mit diesen Unterlagen erfolgt eine Anhörung der Träger öffentlicher Belange. Dabei nimmt das Regierungspräsidium Tübingen, im Rahmen des Verfahrens zur Verlängerung, keine neue Bewertung vor. Es wird lediglich geprüft, ob sich zwischenzeitlich die für die Beurteilung maßgeblichen, rechtlichen und tatsächlichen Verhältnisse verändert haben. Dies ist jedoch aus heutiger Sicht nicht der Fall.

Die raumordnerische Beurteilung ist Bestandteil des Raumordnungsverfahrens. In diesem wird festgestellt, ob große Bauprojekte, wie das geplante Pumpspeicherkraftwerk im Blautal, mit den Anforderungen der Raumordnung konform gehen. Die Raumordnung wiederum regelt die planmäßige Ordnung, Entwicklung und Sicherung von Gebieten, um eine dauerhafte Nutzung dieser zu gewährleisten.

Parallel dazu schreitet vor Ort die geologisch-hydrogeologische Standorterkundung voran. Durch Pumpversuche sollen die Auswirkungen des geplanten Pumpspeicherkraftwerks auf die Baugrund- und Grundwasserverhältnisse überprüft werden. In insgesamt drei Etappen werden dazu unterschiedliche Szenarien simuliert. Aktuell ist die dritte und damit letzte Phase des Untersuchungsprogramms angelaufen. Die Pumpversuche werden voraussichtlich bis zum Ende Juli 2014 abgeschlossen sein.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter www.psw-blautal.de.

 

 

SWU-Windräder in der Nordsee sind errichtet
17. Juni 2014

Stadtwerke-Kooperation Trianel stellt den Windpark vor der Insel Borkum fertig. Inbetriebnahme ist im Lauf des Jahres vorgesehen.

Anfang Juni konnte die 40. und letzte Windenergieanlage des Nordsee-Windparks der Trianel, 45 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum gelegen, aufgestellt werden. Elf Monate hatte die Errichtung der Windräder in Anspruch genommen. Zwei Windräder gehören der SWU.

„Damit hat der erste Offshore-Windpark, der ausschließlich unter Beteiligung von Stadtwerken und regionalen Energieversorgern unter Federführung von Trianel realisiert wurde, die vorletzte Etappe erreicht“, berichtet SWU-Geschäftsführer Matthias Berz. Die Tochtergesellschaft SWU Ener-gie ist als einer von 33 Gesellschaftern mit fünf Prozent an dem 200-Megawatt-Projekt beteiligt. Die beiden SWU-Windkraftanlagen leisten zu-sammen zehn Megawatt und liefern pro Jahr rund 40 Millionen Kilowatt-stunden Strom. Das entspricht dem Bedarf von rund 11.000 Haushalten mittlerer Größe. „Die Städte Ulm/Neu-Ulm stärken damit aktiv den „grünen“ Anteil am deutschen Energiemix und leisten einen zusätzlichen Bei-trag zur Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen“, so Matthias Berz. Derzeit stammt bereits ein Viertel des von der SWU erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen.

Netzanbindung ist der nächste Schritt

Bevor der Windpark die ersten Kilowattstunden Strom liefern kann, muss der Anschluss an das Übertragungsnetz fertiggestellt werden. Das soll nach Angaben des Netzbetreibers Tennet in diesem Sommer der Fall sein. Den Zeitplan für den Anschluss hatte Tennet aufgrund von Verzögerungen mehrfach geändert. Die Umspannplattform DolWin alpha ist nahezu komplett. Nach Fertigstellung wird der mehrmonatige Testbetrieb beginnen. Das Windpark-Vorhaben begann Mitte 2008, als die entsprechende Projektgesellschaft gegründet wurde. Nach Planung und Genehmigung begann der Bau auf hoher See im September 2011. In der ersten aufwändigen Phase wurden die massiven Windrad-Fundamente, so genannte Tripods, aufgestellt. Im Juli 2013 konnte das erste Windrad errichtet werden. Bei den witterungsbedingt schwierigen Arbeiten in Wassertiefen von bis zu 30 Metern musste der Projektverlauf ständig angepasst werden. Im Frühjahr konnte bei wesentlich besserer Witterung in mitunter nur zwei Tagen je eine Anlage errichtet werden. Die Windturbinen sind vom Typ Areva Wind M 5000-116. Dieser Typ ist der erste, der bei einer Leistung von fünf Megawatt speziell für den Offshore-Einsatz konstruiert wurde.

Foto: Teilansicht des Trianel-Windparks vor der Nordsee-Insel Borkum. Am linken Bildrand ist die Umspannplattform zu sehen. Im Vordergrund: das zweite Windrad von links gehört den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm. Foto: Trianel.

Trinkwasserpreis steigt um 1,5 Prozent
10. Juni 2014

Ab 1. Juli rund 5,50 Euro Mehrkosten im Jahr für einen typischen Haushalt in Ulm und Neu-Ulm

Trinkwasser wird zur Jahresmitte etwas teurer. Die rund 31.000 Stadtwerke-Kunden in Ulm und Neu-Ulm bezahlen ab 1. Juli drei Cent mehr je Kubikmeter. Der neue Arbeitspreis beträgt 1,82 Euro. Auch die jährlichen Grundpreise erhöhen sich für die verschiedenen Kundengruppen. Der Grundpreis richtet sich nach der Anzahl und Leistung der installierten Wasserzähler, ist also von Gebäude zu Gebäude unterschiedlich.

Alles in allem wirkt sich die Preisanhebung wie folgt aus: Ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 150 Kubikmetern Trinkwasser für vier Personen gibt pro Jahr 5,44 Euro oder 1,5 Prozent mehr aus. „Die Erhöhung gleicht lediglich die allgemeine Teuerungsrate aus. Dadurch kann der Geschäftszweig Trinkwasserbelieferung weiterhin wirtschaftlich arbeiten“, begründet Marcus Deutenberg, Leiter des SWU-Vertriebs, die Anhebung. Zuletzt hatten die Stadtwerke den Wasserpreis vor einem Jahr erhöht, ebenfalls in der Größenordnung der damaligen Teuerungsrate.

Preisvergleich: SWU gehört zu den günstigsten Wasserversorgern in Baden-Württemberg

Auch nach der Erhöhung bleibt die SWU landesweit einer der günstigsten Wasserversorger. In dem vom Stuttgarter Wirtschaftsministerium im Januar 2014 aktualisierten Preisvergleich rangiert die SWU erneut im oberen Viertel der günstigsten privatrechtlichen Wasserversorger. Die SWU belegt Rang 21 unter den 81 gelisteten Unternehmen. Bei 150 Kubikmeter Jahresverbrauch lag der Landesschnitt laut Wirtschaftsministerium bei 362 Euro. In Ulm bezahlte der Wasserkunde zuletzt rund 331 Euro.

GuD Leipheim: Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm unterstützen Grundsatzentscheidung der Bundesnetzagentur keine Neubauten durch die Reservekraftwerksverordnung auszulösen
20. Mai 2014

Am 2. Mai 2014 stellte die Bundesnetzagentur in deren Abschlussbericht den Reservekraftwerksbedarf bis zum Winter 2017/18 vor. Dabei kam sie zu dem Ergebnis, dass unter gesamtwirtschaftlicher Betrachtung ein Neubau von Reservekraftwerken auf Basis der aktuell gültigen Reservekraftwerksverordnung nicht sinnvoll sei. Insbesondere kleine, inneffiziente Kraftwerke seien nicht gewünscht. Auf Basis der bis 31.12.2017 geltenden Verordnung können Reservekraftwerke nur für höchstens zwei Jahre unter Vertrag genommen werden. Matthias Berz, Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH kommentiert: „Die Stadtwerke begrüßen die jüngste Grundsatzentscheidung der Bundesnetzagentur. Ein isolierter Reservekapazitätsmarkt wäre ohnehin keine ganzheitliche Lösung des Problems am Strommarkt gewesen. Schließlich läuft die Reservekraftwerksverordnung bereits Ende 2017 aus. Wir fordern schon seit geraumer Zeit ein neues Marktdesign. Dieses soll konventionellen Kraftwerken, die zur Versorgungssicherheit dringend benötigt werden, wieder einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen.“


In der Tat kündigte die Bundesnetzagentur an, dass mögliche Neubauten im Zusammenhang mit der Schaffung von übergreifenden Mechanismen betrachtet werden sollten. Insbesondere ein längerfristiges Instrument wie z.B. ein möglicher Kapazitätsmechanismus scheint mit Blick auf die Schaffung von Anreizen zum Kraftwerksneubau besser geeignet als die Reservekraftwerksverordnung. Die Stadtwerke Ulm/Neu Ulm gehen davon aus, dass es im süddeutschen Raum nach 2018 eine Lücke im Bereich der Leistungsreserve
geben wird. Sollten die beschriebenen Mechanismen einen wirtschaftlichen Kraftwerksbetrieb der Leistungsreserve ermöglichen, könnte die SWU durch die Vorarbeiten bereits 2018 mit einer Gasturbine startbereit sein.

Flexibel, effizient und kommunal

Das Projekt könnte in zwei Bauphasen realisiert werden. Die erste Phase würde die Errichtung und den Anschluss einer Gasturbine mit einem Wirkungsgrad von 40 Prozent beinhalten. In Phase zwei würde die Gasturbine durch eine Dampfturbine erweitert werden
können, womit der Wirkungsgrad der gesamten Anlage auf knapp 60 Prozent ansteigen würde. Durch diese Aufteilung bewahrt sich die SWU ein hohes Maß an Flexibilität, um sich den angekündigten Änderungen der energiepolitischen Rahmenbedingungen anzupassen.
Das Projekt ist durch den geplanten Zusammenschluss mehrerer Stadtwerke ein ommunales Projekt. Dabei arbeitet die SWU eng mit den angrenzenden Kommunen Bubesheim, Leipheim, Günzburg sowie dem verantwortlichen Zweckverband zusammen. Immerhin haben die Bürger der dem Standort nächstgelegenen Gemeinde Bubesheim in einem Bürgerentscheid im September 2011 dem Kraftwerksbau zugestimmt. Durch vertragliche Vereinbarungen zwischen der SWU und den Kommunen, ist die Entrichtung der anfallenden Gewerbesteuer vor Ort bereits heute fest zugesichert. Das Projekt ist für die SWU aber nicht nur von wirtschaftlichem Interesse, sondern stellt auch grundsätzlich deren Daseinsvorsorge dar, für welche Stadtwerke die Verantwortung übernehmen. Natürlich würden die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm damit auch einen essentiellen Beitrag zur Versorgungssicherheit im Rahmen der Energiewende in Süddeutschland leisten.

Idealer Standort

Für den Anschluss des Kraftwerks an das 380-kVStromtransportnetz
müssten nur 4 Kilometer Leitungen verlegt werden; das Ferngasnetz ist 5 Kilometer entfernt. Die Anschlüsse an das Gastransportnetz und Stromübertragungsnetz sind nach dem aktuellen Projektstand gesichert. Kühlwasser für den Dampfteil des Kraftwerks kann die ebenfalls nur wenige Kilometer entfernte Donau liefern.

Klick – und bald brennt sie wieder
16. Mai 2014

Über das Internet melden Bürger Störungen von Straßenlaternen.

Durch eine schummrige Straße nach Hause gehen, ist nicht jedermanns Sache. An wen aber wendet man sich, wenn die Straßenlaterne dunkel bleibt? Wer „bei der Stadt“ ist dafür zuständig? Ein Störungsmeldeportal auf der Homepage der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH erleichtert dem Bürger die Arbeit.


In wenigen Schritten führt der Menüpunkt „Hilfe bei Störungen / Straßenbeleuchtung“ zum Ziel. Den Straßennamen eingetippt, zeigt eine detaillierte Karte alle Laternen im betreffenden Sektor an. Die Karte lässt sich per Zoom vergrößern. Ein Klick auf die fragliche Leuchtstelle blendet Nummer und Adresse der Leuchtstelle ein; ein weiterer Klick öffnet eine Maske, in der die Störungsdaten ergänzt werden können, zum Beispiel „Straßenlaterne aus“ oder „Leuchtenglas defekt“. Dann gibt der Nutzer noch seinen Namen und seine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen ein und schickt die Meldung ab. Fertig.

„Das System wird sehr gut genutzt“, wie Thomas Deubler, Leiter der Gruppe Bau und Instandsetzung Strom- und Telekommunikationsnetze berichtet. „Jede zweite defekte Straßenlaterne wird uns auf diese Weise gemeldet, entsprechend schnell kann die Störung behoben werden“. Das Störungsmeldeportal erfasst rund 25.000 Leuchtstellen in Ulm und Neu-Ulm.

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