Pressemitteilungen der SWU

„EinBlick hinter die Kulissen“ – Eindrücke aus dem betrieblichen Alltag der SWU
15. Mai 2013

Wissen Sie eigentlich was alles im Hintergrund bei Ihren Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm passiert, um Sie täglich mit Strom, Wasser und Wärme zu versorgen und den öffentlichen Nahverkehr am Laufen zu halten?

Nein?! Dann nutzen Sie vom 04. bis 07. Juni 2013 die Chance und entdecken Sie einzelne Bereiche der SWU bei verschiedenen Führungen. Besichtigen Sie zum Beispiel unser Wasserkraftwerk Böfinger Halde und erfahren Sie, wie aus Wasser Strom erzeugt wird oder erkunden Sie die Straßenbahn- und Omnibuswerkstatt sowie die Leitstelle der SWU Verkehr. Neugierig geworden? Die Online-Anmeldung zu den einzelnen Terminen finden Sie hier.

Bei weiteren Fragen stehen Ihnen unsere Energieberater unter Tel.: 0800 0510200 oder per E-Mail: energieberater[@]swu[.]de gerne zur Verfügung.

GuD Leipheim: Schritt für Schritt gehen die Planungen voran
14. Mai 2013

Ende 2012 kündigte die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-GmbH (SWU) an, die Projektierung des Gas- und Dampfturbinenkraftwerks Leipheim zu entschleunigen. Seither ging es im Projekt voran – zwar langsamer, aber dennoch stetig.

Die Arbeiten im Rahmen der Bauleitplanung sind in vollem Gange: Als Grundlage für die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung werden seit rund einem Jahr auf dem geplanten Kraftwerksstandort die sogenannten zoologischen Erhebungen durchgeführt. Diese sehen beispielsweise die Erfassung der auf dem Grundstück vorkommenden Vogelarten und Amphibien vor. Die Arbeiten vor Ort sind inzwischen abgeschlossen. In den nächsten Wochen stehen nun die Evaluierung und Ergebnisbewertung an.

Weitere Untersuchungen und Gutachten zu möglichen Umweltauswirkungen, wie beispielsweise Schall, Lufthygiene, Landschaftsbild und Flächeninanspruchnahme werden ebenfalls derzeit erstellt. Sie dienen als Grundlage für die Flächennutzungsplanänderungen und die Aufstellung des Bebauungsplans.

Bauleitplanung soll 2013 abgeschlossen werden

Ziel ist es, die Bauleitplanung zügig, bestenfalls noch in diesem Jahr, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird voraussichtlich im Herbst 2013 die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung gestartet. Hier können sich die Bürger sowie Träger öffentlicher Belange erneut mit Stellungnahmen an die Kommunen Leipheim, Bubesheim und Günzburg sowie an den Landkreis wenden.

Genehmigungsverfahren entzerrt

Der massive Ausbau der erneuerbaren Energien führt zu Überangeboten am Großhandelsmarkt und zur Unwirtschaftlichkeit moderner konventioneller Stromerzeugung. Auf diese schwierige Marktsituation musste sich auch die SWU einstellen. Ursprünglich war geplant, die Betriebsgenehmigungen und die Genehmigungen für die GuD-Kraftwerksanbindungen parallel zur aktuell laufenden Bauleitplanung in Angriff zu nehmen. Durch die derzeitig schwierige Lage am Strommarkt und die aktuellen Diskussionen über ein neues Marktdesign, hat sich die SWU dazu entschlossen, die einzelnen Genehmigungsverfahren nicht gleichzeitig, sondern abgeschichtet hintereinander anzugehen.

Bürgerveranstaltungen in Planung

Der Dialog mit der Bevölkerung vor Ort kommt trotz entschleunigter Projektentwicklung nicht zu kurz. Für Juli plant die SWU eine Informationsveranstaltung zum Thema Notwenigkeit von Gas- und Dampfkraftwerken für die erfolgreiche Energiewende. Dabei soll insbesondere die künftige Vermarktung der Leistungsbereitstellung diskutiert werden. Im Herbst wird es – abhängig vom Planungsfortschritt – aller Voraussicht nach eine weitere Bürgerinformationsveranstaltung geben. Zudem steht die SWU nach wie vor für Fragen und Anregungen zur Verfügung: telefonisch, per E-Mail oder auch direkt vor Ort im GuD-Bürgerbüro in Leipheim.

Pumpspeicherkraftwerk Blautal: Voruntersuchungen im Bereich Naturschutz kurz vor dem Abschluss
13. Mai 2013

Seit April 2013 laufen im Bereich des geplanten Pumpspeicherkraftwerks zwischen Blaustein und Blaubeuren die naturschutzfachlichen Untersuchungen. Die Erfassung der Tiere und Pflanzen wird in diesen Tagen abgeschlossen.

Bereits im April des letzten Jahres wurde auf dem Vorhabensstandort und in dessen Umgebung begonnen, die dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten zu erfassen. Im Rahmen des Vorhabens war mit zahlreichen artenschutzrechtlich relevanten Vorkommen zu rechnen. Es handelt sich dabei beispielsweise um Vogel- und Amphibienarten. Im Untersuchungsraum kommt ebenfalls der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) vor. Ziel der Erfassung der Daten ist es, die Umweltverträglichkeit des Kraftwerksvorhabens und beispielsweise auch die artenschutzrechtlichen Belange des Bundesnaturschutzgesetzes umfangreich zu prüfen.

Teil des Untersuchungsgebiets sind zwei ausgewiesene Landschaftsschutzgebiete, mehrere besonders geschützte Biotope und Waldbiotope sowie einige Naturdenkmale. Darunter fallen etwa der „Baumhain an der Alten Steige“ und die angrenzende „Lindenreihe an der Alten Steige“, die beide wegen ihrer Eigenart und landschaftsprägenden Bedeutung jeweils als Naturdenkmale ausgewiesen wurden. Zudem wurden die beiden besonders geschützten Natura 2000-Gebiete „Blau und Kleine Lauter“ und „Täler der Mittleren Flächenalb“ nördlich des Unterbeckens im möglichen Einflussbereich des Vorhabens untersucht. „Es muss eine vollständige Vegetationsperiode betrachtet werden. Diesen Teil der Untersuchung werden wir nun fertigstellen“, erklärt Projektleiter Peter Schmidberger.

Die gesammelten Daten müssen nun in einem zweiten Schritt ausgewertet werden. Umfassende Ergebnisse werden voraussichtlich erst im Herbst vorliegen.

Nach wie vor läuft das Bohr- und Pumpprogramm weiter. Es soll genauere Kenntnisse über den Untergrund und die Grundwasserverhältnisse bringen. Nachdem sich das Untersuchungsprogramm wegen der frostigen Wetterverhältnisse im Winter verzögert hatte, werden sich diese Arbeiten noch einige Wochen hinziehen.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter
www.psw-blautal.de.

SWU-Aufsichtsrat bestätigt negatives Jahresergebnis 2012
Dennoch optimistischer Blick in die Zukunft
26. April 2013

Wie bereits vor wenigen Wochen angekündigt, stehen die Zahlen nun fest. Der Jahresabschluss 2012 der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH (SWU) fällt wie erwartet negativ aus: Das Geschäftsjahr 2012 schloss die SWU-Unternehmensgruppe – die Holding und ihre fünf Tochtergesellschaften – mit einem Minus von insgesamt -15,5 Millionen Euro ab. Im Vorjahr konnte noch ein Überschuss von 4,9 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Für 2013 werden wieder wesentlich positivere Zahlen erwartet. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung die Feststellung dieses Jahresabschlusses. Die Gremien der Gesellschafterstädte Ulm und Neu-Ulm werden sich daher mit dem Jahresabschluss 2012 der SWU noch befassen.

Schwierige Lage im Energiebereich

Im Gegensatz zu den Vorjahren konnte die SWU Energie GmbH (inkl. SWU Netze GmbH) im Jahr 2012 nur einen geringen positiven Überschuss einfahren und somit das jährliche Minus aus dem Verkehrsbereich nicht abfangen. Der Jahresüberschuss 2012 der SWU Energie GmbH liegt mit 2,9 Millionen Euro um rund 23 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert – trotz einem von 331 Millionen Euro auf 363 Millionen Euro gesteigerten Umsatz.

Hauptursache für die drastischen SWU-Verluste sind zwei Kraftwerksbeteiligungen: Das 2007 in Betrieb genommene Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Hamm und das Kohlekraftwerk Lünen, das im Herbst 2013 in den Regelbetrieb gehen wird. Der Verkauf der Strommengen, die der SWU aus den Beteiligungen zustehen, lässt in den kommenden Jahren Verluste erwarten, weshalb 12,1 Millionen Euro zussätzliche Drohverlustrückstellungen gebildet werden mussten. „Der massive Ausbau der erneuerbaren Energien führt zu Überangeboten am Großhandelsmarkt und zur Unwirtschaftlichkeit moderner konventioneller Stromerzeugung. Alle Energieversorgungsunternehmen stehen aufgrund der Schieflage am Strommarkt vor einer enorm schwierigen Situation“, so Matthias Berz, Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH.

Für die zukünftige Ertragsentwicklung ist von entscheidender Bedeutung, wie der Strommarkt künftig ausgestaltet sein wird. Hierzu gibt es bereits eine breite politische Diskussion, an der sich auch die Stadtwerke beteiligen.

Vor dem Hintergrund der Ertragsentwicklungen 2012 wurde die Strategie der SWU-Unternehmensgruppe bereits im vergangenen Herbst einer Überprüfung unterzogen. Im Mittelpunkt der Strategie stehen dabei nach wie vor der Ausbau von Umsatz- und Ertragsfeldern, die Ertragsoptimierung im Kerngeschäft und die Fortführung der bereits eingegangenen Beteiligungen bei striktem Kostencontrolling. Das Erzeugungsportfolio wurde überprüft und Schwerpunkte gesetzt. Investitionen in neue Erzeugungsanlagen werden zurückhaltender beurteilt. Dazu zählt die Entschleunigung der Entwicklung der beiden Kraftwerksprojekte GuD Leipheim und PSW Blautal, die zur Baugenehmigung geführt werden, für die aber derzeit aus wirtschaftlichen Gründen kein Baubeschluss möglich ist. Zudem hat die SWU das Effizienz-Projekt „SWU- fit für die Zukunft“ ins Leben gerufen. Dabei sollen Verbesserungen in allen Geschäfts- und Unterstützungsprozessen sowie Kosteneinsparungen erreicht werden.

Verkehrsbereich branchentypisch defizitär

Auch im Verkehrsbereich findet sich das Geschäftsergebnis 2012 im negativen Bereich. Mit -17 Millionen Euro liegt der Jahresfehlbetrag um 510.000 Euro unter dem Vorjahreswert. Dies ist insbesondere auf erhöhte Instandhaltungskosten bei den Bussen, gestiegene Kraftstoffpreise und teurere Strompreise zurückzuführen.

Leichte Verzögerungen prägen Ergebnis bei der SWU TeleNet

Die SWU TeleNet komplettiert die Kernprodukte der SWU in Sachen Daseinsvorsorge und stellt damit wichtige Grundversorgungs-Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger der Region bereit. Im Berichtsjahr 2012 schloss die SWU TeleNet GmbH mit einem Defizit von -243.000 Euro ab. Gerade im Jahr 2012 wurde der verstärkte Ausbau des schnellen Internets in den Ulmer und Neu-Ulmer Vororten vorangetrieben. Entgegen des ursprünglichen Plans konnte dieser allerdings noch nicht in 2012 abgeschlossen werden. Daher konnten auch die geplanten Zugewinne an Neukunden und die entsprechenden Mehrerlöse nicht realisiert werden.

Ausblick deutlich optimistischer

Für die nächste Zeit blickt die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH deutlich optimistischer in die Zukunft. Gegenüber dem Vorjahr rechnet die SWU-Unternehmensgruppe 2013 und 2014 mit einem klar besseren Jahresergebnis als 2012, allerdings mit schlechteren Ergebnissen als in 2011 und früher. Gründe hierfür sind vorübergehend höhere Kapitalkosten für die bereits getätigten Investitionen, die jedoch erst ab 2015 bzw. 2016 Rückflüsse generieren werden. Die weitere finanzielle Entwicklung im Energiebereich wird allerdings stark von den notwendigen Änderungen im Bereich des Strommarktes sowie von weiteren regulatorischen Maßnahmen im Netzbereich abhängen.

SWU-Unternehmensgruppe: Eckdaten aus dem Geschäftsjahr 2012

Umsatz: 441 Mio. Euro
Jahresfehlbetrag: -15,513 Mio. Euro
Stromverkauf: 1.146 Mio. kWh
Erdgasverkauf: 1.485 Mio. kWh
Trinkwasserverkauf: 10,4 Mio. m3
Mitarbeiter im Jahresschnitt: 1.137
zuzüglich Auszubildende: 50
Fahrgäste: 32,4 Mio.

Weitere Informationen können Sie auch aus der SWU-Pressemitteilung zum Geschäftsjahr 2012 vom 13.03.2013 entnehmen.

Insolvenz der FlexStrom-Gruppe: Kunden automatisch durch Ersatzversorgung abgesichert.
23. April 2013

Mittlerweile haben drei Unternehmen der FlexStrom-Gruppe, also die FlexStrom AG, die OptimalGrün GmbH sowie die Löwenzahn Energie GmbH beim Amtsgericht Berlin einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.

Nachdem diese drei Unternehmen zunächst auf ihren Internetseiten verlautbarten, dass trotz des Antrages auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Belieferung der Kunden mit Strom fortgesetzt wird, wurde nun am 19 April 2013 von diesen Unternehmen erklärt, dass die Belieferung aller Kunden ab sofort eingestellt worden ist. Das hat gemäß § 38 EnWG zur Folge, dass sämtliche Kunden dieser Unternehmen sich jetzt in der sogenannten Ersatzversorgung befinden, die durch den örtlichen Grundversorger sichergestellt ist. Somit ist die nahtlose Versorgung aller betroffenen Kunden mit Energie gewährleistet.

Ein Anspruch auf Ersatzversorgung besteht allerdings nur für maximal 3 Monate. Deshalb sollten sich betroffene Kunden zeitnah um den Abschluss eines neuen Stromliefervertrages kümmern. Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm stellen interessante Tarife zur Verfügung und informieren gerne betroffene Kunden unter der Telefonnummer 0731 166-91 oder persönlich über aktuelle Angebote, die u. a. gewährleisten, dass kompetente Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen. Darüber hinaus erhalten alle neuen Kunden der Ersatzversorgung ein Begrüßungsschreiben der SWU mit entsprechenden Angeboten. Dabei können die Verbraucher hauptsächlich zwischen dem preiswerten SWU SchwabenStrom und dem nachhaltigen Ökostrom SWU NaturStrom wählen. Bei den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm gibt es keine Versorgung mit „Vorauskasse“, so wie dies bei den Unternehmen der FlexStrom-Gruppe der Fall war. Dies führte dazu, dass für hunderttausende Kunden die Gelder, die sie im Rahmen der Vorauszahlung geleistet haben und für die noch kein Strom geliefert wurde, wohl weitgehend verloren gegangen sind bzw. verloren gehen werden.

Was aktuell bestehende Vertragsverhältnisse von Kunden zu den vorbenannten Unternehmen der FlexStrom-Gruppe anbelangt, so raten die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm dazu, diese durch eine rechtskundige Person daraufhin überprüfen zu lassen, ob und inwieweit die Möglichkeit einer Kündigung besteht. Denn es sollte bei Abschluss eines neuen Vertrages mit einem neuen Lieferanten nicht die Situation entstehen, plötzlich zwei parallel laufende Verträge für eine Versorgung zu besitzen. Auch kann geklärt werden was mit den bereits geleisteten Vorauszahlungen passiert.

Errichtung der Umspannplattform
Offshore Windpark Borkum wächst nun in die Höhe. Zentraler Projektmeilenstein erreicht.
19. April 2013

Die Installationsarbeiten für die parkinterne Umspannplattform des Windparks Borkum wurden am vergangenen Montag erfolgreich abgeschlossen. 45 Kilometer vor der Borkumer Küste, hat das Schwerlastschiff Oleg Strashnov in einer 2-tägigen Mission die rund 2.400 Tonnen schwere Plattform auf die Unterkonstruktion gehoben.

Gestartet war das rund 180 Meter lange Errichterschiff Oleg Strashnov des Unternehmens Seaway Heavy Lifting  bereits am Donnerstagmorgen im niederländischen Eemshaven. Die Plattform wurde mit dem an Bord befindlichen 5.000-Tonnen-Kran auf rund 20 Meter über dem Meeresspiegel gehoben und anschließend mit der Unterkonstruktion verschweißt. Auf zwei Decks beherbergt die haushohe Umspannplattform die Transformatoren zur Umspannung des in den Windkraftanlagen erzeugten Stroms sowie Anlagen für die Eigenstromversorgung. Mit zwei Großtransformatoren wird der in den Windkraftanlagen produzierte Strom von der 33-kV-Spannungsebene auf die zur Übertragung an Land benötigte Spannung von 155 kV umgewandelt.

Zwei der insgesamt 40 Windanlagen werden Strom für die SWU-Kunden produzieren. Dies entspricht einer Leistung von 10 Megawatt. „Mit der Umspannplattform steht nun eine der wichtigsten Komponenten für den Windpark“, freut sich Jürgen Schäffner, technischer Geschäftsführer der SWU Energie GmbH. „Die Steckdose ist installiert, ab sofort wächst unser Windpark Schritt für Schritt in die Höhe.“ Der Fortschritt der vergangenen Wochen ist ein Meilenstein auf dem Weg in Richtung Inbetriebnahme.


Herausforderungen der letzten Monate erfolgreich überbrückt

Ursprünglich war die Inbetriebnahme des Offshore-Windparks zum Jahresbeginn geplant. Der neue Fertigstellungstermin ist für das 4. Quartal 2013 vorgesehen. Zentraler Hintergrund der Verzögerungen ist, dass der für die Stromanbindung verantwortliche Netzbetreiber TenneT das Datum des Netzanschlusses mehrfach verschoben hat. In der Folge musste auch der Bauzeitplan gestreckt werden. Durch die fertig installierte Umspannplattform erfüllt der Windpark nun die formale gesetzliche Grundlage für die Kompensationszahlungen aus der Offshore-Haftungsregelung.


Installation der Windenergieanlagen beginnt im Mai


Die Innerparkverkabelung und die Fertigstellung der Fundamente der Windräder – die sogenannten Tripods – werden in den kommenden Wochen auf Hochtouren vorangetrieben. Schon Ende des Monats werden alle 40 Tripods fertig installiert auf hoher See stehen.

Im Mai kann dann die Errichtung der AREVA-M5000-Windkraftanlagen mit einer Leistung von jeweils 5 Megawatt beginnen. Bei der Installation der Windturbinen wird das knapp 140 Meter lange Errichterschiff Adventure der Britischen Firma MPI Offshore rund ein halbes Jahr zum Einsatz kommen.

Die Netzanbindung durch TenneT ist für das 3. Quartal 2013 geplant. Bis dahin werden die Windkraftanlagen des Windparks durch zwei Dieselgeneratoren (Netzersatzanlagen) mit einer Leistung von jeweils 2,4 Megawatt mit Strom versorgt. Dies ist erforderlich, um die Technik der Windkraftanlagen vor der korrosiven Seeatmosphäre zu schützen. Gondel und Nabe werden durch ein Überdrucksystem vor der Außenluft geschützt. Ein Luftaufbereitungssystem sorgt durch Filtration bei allen Witterungs- und Betriebszuständen dafür, dass im Inneren der Anlage keine Korrosion durch Salz und Feuchtigkeit auftreten kann.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.trianel-borkum.de.

Vollsperrung Talfinger Uferstraße
16. April 2013

Am Sonntag, den 21.04.2013 wird die Talfinger Uferstraße von 7.00 bis 18.00 Uhr komplett gesperrt. In diesem Zeitraum werden auf dem vom Hohen Steg bis Talfingen reichenden Straßenabschnitt (3,7 Kilometer) acht Kanaldeckel einer Drainage saniert. Eine Umleitungsstrecke (14 Kilometer) wird eingerichtet. Von der Sperrung ausgenommen sind Fußgänger, Radfahrer sowie RAB Linienbusse. Die Nutzung der Umleitung wird die geplante Fahrtzeit ungefähr um 13 Minuten verlängern.

Hintergrund der Sanierungsarbeiten sind acht Kanaldeckel einer Drainage, die im Zuge des Neubaus des Kraftwerkes Böfinger Halde gebaut wurde. Die Drainage ist im Besitz der SWU Netze und reicht von der ehemaligen Tankstelle am Hohen Steg bis zur Böfinger Halde. Dabei leitet sie das Hangwasser ab. Mittlerweile sind die gut 55 Jahre alten Schachtdeckel teilweise abgesackt und schließen nicht mehr bündig. Ein weiteres Absacken ist zu erwarten, wodurch eine Gefährdung des Verkehrs entstehen kann. Bei den Sanierungsarbeiten werden die alten Deckel durch neue ersetzt, sowie kleine Teile des Asphalts um die Kanalöffnung herum erneuert. Da sich die Deckel größtenteils mitten auf der Fahrbahn befinden, ist eine Komplettsperrung unumgänglich. Die Arbeiten können wegen des hohen Verkehrsaufkommens unter der Woche nur an einem Sonntag durchgeführt werden.

Die Stadtwerke bitten die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen.

 

Auslegung der Unterlagen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zur Linie 2 beginnt.
11. April 2013

Nach einer langen Phase der Bürgerbeteiligung zum Bau der geplanten Linie 2 durch Bürgerwerkstätten, Informationsveranstaltungen und Trassenbegehungen sowie der Vorbereitungen des Verfahrens durch die SWU Verkehr GmbH und das Regierungspräsidium Tübingen startet am 15. April 2013 die Auslegung der Unterlagen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens.

Ab diesem Tag werden einen Monat lang, bis zum 14. Mai 2013, die Planungsfeststellungsunterlagen öffentlich ausgelegt. In diesem Zeitraum und weitere zwei Wochen danach können vom Neubau der Trasse betroffene Anwohner und Eigentümer ihre konkreten Einwendungen einreichen. Diese Einwendungen werden im Anschluss vom Regierungspräsidium Tübingen geprüft und können Einfluss auf die weitere Planung der Straßenbahnlinie 2 nehmen. Einwendungen müssen schriftlich, unter Angabe von Kontaktdaten und unterschrieben bis spätestens 28. Mai 2013 beim Regierungspräsidium Tübingen eingehen.

Die SWU hat dem Regierungspräsidium Tübingen bereits im Herbst 2012 bei einer Informationsveranstaltung im Kornhaus die Unterlagen für die Planfeststellung übergeben und damit die nächste Phase des Projektes angestoßen. Diese Unterlagen wurden vom Regierungspräsidium zwischenzeitlich geprüft und können nun öffentlich ausgelegt werden. Bei diesen Unterlagen handelt sich um Pläne, Berichte und Gutachten zur Straßenbahnlinie 2. Vor Ort werden innerhalb des Auslegungszeitraums immer dienstags von 13.00-16.00 Uhr und donnerstags von 15.00-18.00 Uhr sowie zusätzlich am ersten Tag der Auslage von 13.00-16.00 Uhr Vertreter der SWU beim Sichten der Unterlagen ihre Hilfe anbieten. Inhaltliche Fragen oder Diskussionen über Sinn und Zweck bestimmter Projektdetails sind hingegen nicht möglich. Während des laufenden Verfahrenes muss die SWU als Antragssteller Neutralität bewahren und kann darum nur in informierender Funktion agieren.

Ausführliche Informationen zum Planfeststellungsverfahren erhalten Sie auf der Projekt-Website www.linie2-ulm.de. Die vollständigen Planunterlagen sind über die Website www.rp-tuebingen.de des Regierungspräsidiums Tübingen sowie in Papierform direkt im BürgerService Bauen, Münchner Straße 2, Ulm einsehbar.

Fragen & Antworten rund um das Planfeststellungsverfahren können Sie sich hier herunterladen.

SWU baggert Donaukies vor dem Edwin-Scharff-Haus. 40.000 Tonnen haben sich angesammelt.
22. März 2013

40.000 Tonnen Kies werden Bagger in den nächsten Wochen aus der Donau herausholen. „Seit der letzten Baggerung Ende 2010 hat sich an den ehemaligen Schopperplätzen beim Edwin-Scharff-Haus wieder viel Ballast angesammelt“, berichtet Peter Schmidberger, bei der SWU Energie verantwortlich für das Hauptgeschäftsfeld Produktion. Das Ausbaggern gehört zu den Unterhaltspflichten der SWU, die an der Böfinger Halde ein großes Wasserkraftwerk betreibt.

Auf rund 350 Meter Länge und 30 Meter Breite ist die Kiesbank beim Edwin-Scharff-Haus angewachsen. Am Montag, 25. März werden die Bagger auffahren. In den ersten zehn Tagen häufen sie den Kies so an, dass in der Donau eine Fahrstraße für die Laster entsteht. Die Kiesabfuhr beginnt voraussichtlich Mitte April. Ab dann werden täglich bis zu rund hundert Kipperladungen Kies über das Jahnufer und die Dammstraße abgefahren. Die Abfuhr soll Mitte Mai abgeschlossen sein. Die SWU hat die Dammstraßenbewohner über die Aktion per Brief informiert. Der Zeitraum zwischen März und Mai wurde gewählt, damit die Arbeiten rechtzeitig vor dem diesjährigen Fischerstechen in der Donau abgeschlossen werden können. Der Kies kommt auf eine Deponie nach Donaustetten, wo er für die Verwendung im Beton- und Straßenbau aufbereitet wird. Für das Ausbaggern wendet die SWU rund 35.000 Euro auf.

Energiewendeprojekt Trianel Windpark Borkum: Kommunaler Offshore-Windpark mit SWU-Beteiligung geht 2013 in Betrieb
22. März 2013

Am 1. September 2011 war es nach dreijähriger Projektentwicklungsphase endlich soweit: Baubeginn des Trianel Windparks Borkum.
Nach einigen Verzögerungen im vergangenen halben Jahr, geht das Projekt nun in die entscheidende Phase. Noch in 2013 soll erstmals Strom produziert werden. Die SWU Energie GmbH ist eine von insgesamt 34 kommunalen Gesellschaftern, die gemeinsam in die Gewinnung von Nordsee-Windenergie investieren.

Zentrales Energiewende-Projekt der SWU

Das Projekt umfasst insgesamt 40 Windenergieanlagen mit einer Erzeugungskapazität von 200 Megawatt. Zwei Anlagen, und damit 10 Megawatt Leistung, erzeugen erneuerbaren Strom für die Kunden der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm. Damit kann die SWU jährlich rund 40 Millionen Kilowattstunden Strom aus der Nordsee beziehen und den Jahresbedarf von über 11.000 Haushalten decken. „Wir haben uns als regionales Unternehmen zum Ziel gesetzt die Energiewende aktiv mitzugestalten. Unsere Beteiligung am Trianel Windpark Borkum ist dabei ein zentrales Projekt, mit dem wir den Anteil der Erneuerbaren im SWU-Erzeugungsmix weiter steigern“, sagt Jürgen Schäffner, technischer Geschäftsführer der SWU Energie GmbH.

Installation in vollem Gange

26 der 40 Fundamente der Windräder, die sogenannten Tripods, sind installiert. Die restlichen 14 befinden sich kurz vor der Errichtung auf hoher See. Die darauf zu montierenden Windenergieanlagen sind  komplett fertiggestellt und liegen im niederländischen Eemshaven bereit zur Verschiffung. Auch der Bau des parkeigenen Umspannwerks ist abgeschlossen. Dies wird  in den kommenden Wochen auf hoher See installiert. Herausforderungen verbleiben beim Stromanschluss zum Festland, welche im Verantwortungsbereich des Übertragungsnetzbetreibers liegen.

Pioniere und ihre Hürden

Mit dem Vorhaben betritt die SWU neues Terrain. Insgesamt ist das Projekt der erste kommunale Offshore-Windpark überhaupt. Die Offshore-Energieerzeugung steckt zudem insgesamt noch in den Kinderschuhen. So befinden sich zum Beispiel die zuliefernden Firmen im Aufbau ihrer Kapazitäten und der Anbietermarkt wird noch von wenigen Akteuren bestimmt. Zudem wurde der Termin für den Netzanschluss vom zuständigen Netzbetreiber TenneT um rund 10 Monate verschoben. Aus diesen Gründen musste der prognostizierte Zeitplan des Projekts überarbeitet werden: Anstatt bereits Anfang des Jahres ans Netz gehen zu können, hat sich die Inbetriebnahme auf Ende 2013 verschoben. Diese Verzögerung verursacht eine Liquiditätslücke, die die Gesellschafter zwischenfinanzieren müssen. Die SWU wird hierfür 6 Millionen Euro bereitstellen. Bei der gestrigen Aufsichtsratssitzung wurde dieses Darlehen verabschiedet.

Wirtschaftlichkeit ist gesichert

Trotz der späteren Inbetriebnahme bleibt das Projekt für die Investoren wirtschaftlich attraktiv. Aus den seit diesem Jahr geltenden gesetzlichen Bestimmungen zur Offshore-Haftungsregelung wegen verspäteter Netzanbindung, sind Kompensationszahlungen zu erwarten. Die SWU wird die benötigten 6 Millionen Euro aus einer anderen geplanten Investition im Trianel-Netzwerk umschichten.
Weitere Informationen zum Projekt unter www.trianel-borkum.de.

Alles klar. SWU führt durch die Ulmer Trinkwassergewinnung. Aktion am 22. März zum Internationalen Tag des Wassers
18. März 2013

„Da ist ja gar kein Wasser drin!“ Die meisten Besucher im Ulmer Wasserschutzgebiet „Rote Wand“ im Wiblinger Auwald sind erst einmal verblüfft, wenn sie in einen Brunnenschacht schauen. So klar ist das Grundwasser unmittelbar nach der Förderung aus bis zu 18 Metern Tiefe, dass der Wasserspiegel im Brunnen kaum auszumachen ist. Und dabei wurde das Nass nicht einmal aufbereitet. Anlässlich des Internationalen Tags des Wassers führt Ralf Maier interessierte Besucher durch das Schutzgebiet unter dem Motto „Der Weg des Wassers von der Förderung bis ins Haus“. Treffpunkt ist am Freitag, 22. März (siehe unten).

Ulmer Wasser muss nicht zusätzlich enthärtet werden

Nicht nur bezüglich Farbe und Klarheit ist das Trinkwasser für die Haushalte in Ulm und Neu-Ulm tadellos. Das bestätigen die regelmäßigen Analysen, die das unabhängige Fachlabor „Technologiezentrum Wasser“ aus Karlsruhe im Auftrag der Stadtwerke durchführt. Vor allem ist das Ulm/Neu-Ulmer Trinkwasser gering mit Nitrat belastet. Das in den Schutzgebieten „Rote Wand“ in Wiblingen und in der Neu-Ulmer „Illeraue“ geförderte Grundwasser enthält im Durchschnitt rund 10 Milligramm Nitrat je Liter. Die deutsche Trinkwasserverordnung lässt 50 Milligramm je Liter zu.

Gemäß Trinkwasserverordnung wird das Ulmer und Neu-Ulmer Trinkwasser regelmäßig auf rund fünfzig Inhaltsstoffe untersucht. In allen Fällen unterschreitet das in Ulm und Neu-Ulm verteilte Wasser die jeweils zulässigen Werte. Was den Verbraucher besonders interessiert: Aus Ulmer Quellen fließt Wasser von zirka 13 Grad deutscher Härte, die Neu-Ulmer Wasserhärte beträgt zirka 16 Grad. Die SWU empfiehlt, Waschmittel nach dem Härtebereich 2 zu dosieren. Nach Ansicht der SWU braucht das Ulmer und Neu-Ulmer Wasser in den Haushalten nicht weiter enthärtet zu werden, wie zum Beispiel mit Hilfe von Ionen-Austauschern oder anderen Entkalkungsanlagen.

Info
Die kostenlose Führung durch das Wasserwerk findet am 22. März um 10.30 Uhr statt. Die SWU bittet um Anmeldung unter Telefon (08 00) 0 51 02 00 oder per Mail unter der Adresse energieberater[@]swu[.]de. Das Pumpwerk Donautal ist erreichbar über die Kastbrücke in der Wiblinger Allee (der Beschilderung folgen) oder über den Donauradweg vorbei am ehemaligen Bewährungsheim.

Sperrung Wiblinger Kanalbrücke
07. März 2013

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm müssen, in der Rolle als Unterhaltspflichtiger, die Wiblinger Kanalbrücke am Illerkanal ab der 11. Kalenderwoche für Kraftfahrzeuge aller Art sperren lassen. Dies gilt auch für Rettungs- und Polizeifahrzeuge. Bei einer Brückenprüfung durch ein Statikbüro wurde festgestellt, dass die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist.

Die Kanalbrücke, die oberhalb vom Kraftwerk Neu-Ulm über den Illerkanal führt kann allerdings weiterhin von Fußgängern und Fahrradfahrern genutzt werden. Ursprünglich war die Brücke ohnehin nur für Anlieger freigegeben. Nach Rücksprache mit der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Neu-Ulm muss keine Umleitung ausgewiesen werden. Ein Ersatz der Brücke ist bereits in Planung. Dieser Neubau wird voraussichtlich zum Herbst 2014 fertiggestellt sein.

PSW Blautal: Geologisch-hydrogeologisches Untersuchungsprogramm wieder aufgenommen
01. März 2013

Nachdem im Dezember die Pump- und Bohrarbeiten im Bereich des geplanten Pumpspeicherkraftwerks wegen zu geringer Temperaturen unterbrochen werden mussten, geht es am 4. März weiter mit den Arbeiten im Blautal.

Die Baustelle war kurz vor Weihnachten eingestellt worden, weil starker Frost Probleme mit dem Wassertransport für die Spülung der Bohrungen verursacht hatte. Zudem waren die für die Pumpversuche verlegten Wasserleitungen eingefroren. Insgesamt 17 Wochen soll das hydrogeologische Untersuchungsprogramm durchgeführt werden. Vier Wochen lang konnte bereits im letzten Jahr gepumpt werden. Während dieser Zeit wurden die Leistungstests der sieben eingerichteten Brunnen vollständig abgeschlossen. Die nächste Phase der Pumpversuche startet in diesen Tagen. Ziel der Pumpversuche ist es, die potentiellen Auswirkungen auf das Grundwasser im Blautal abzuschätzen.

Gleichzeitig werden auch die geologischen Untersuchungen wieder aufgenommen. Hierbei werden über 60 Löcher bis zu einer Tiefe von etwa 180 Metern und einem Durchmesser von 15 Zentimetern gebohrt. Die Bodenproben werden aus dem Bereich der Becken und entlang des Druckstollenverlaufs entnommen, um genauere Erkenntnisse über die Beschaffenheit des Baugrunds zu erhalten.

Sofern keine weiteren Unterbrechungen, wie zuletzt durch den winterlichen Frost, stattfinden müssen, können die Untersuchungen vor Ort voraussichtlich bis Juli abgeschlossen werden. Danach werden die gesammelten Daten ausgewertet. Sie dienen als Grundlage für das anstehende Planfeststellungsverfahren.
Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter www.psw-blautal.de.

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