Pressemitteilungen der SWU

Stadtwerke warnen vor falschen Ablesern
05. Februar 2016

Tipp: Unbedingt den Dienstausweis vorzeigen lassen

„Wir wollen die Zähler ablesen und müssen mal in die Wohnung“. Das Ansinnen ist nichts Ungewöhnliches. Misstrauisch macht aber, wenn das Ablesen telefonisch angekündigt wird. Oder wenn der Ableser klingelt, kurz nachdem schon einmal ein anderer Ableser da gewesen ist. So jüngst geschehen in mehreren Fällen in Ulm-Söflingen, wie verunsicherte Anrufer den Stadtwerken mitgeteilt haben.

Im Zweifel rückversichern bei den Stadtwerken

Die Stadtwerke-Ableser kündigen ihren Besuch üblicherweise nicht telefonisch an. Vor allem: Sie können sich stets mit ihrem SWU-Dienstausweis legitimieren. Die Stadtwerke appellieren daher an ihre Kunden: Verlangen Sie den Dienstausweis und verwehren Sie im Zweifelsfall den Zutritt zur Wohnung. Ein Stadtwerke-Mitarbeiter wird niemals auf den Zutritt drängen. Wenn der Besuch dem Kunden ungelegen kommt oder niemand zu Hause ist, wird der Ableser einen frankierten Vordruck in den Briefkasten werfen, auf dem der Zählerstand eingetragen werden kann. Unter der Telefonnummer (07 31) 1 66 - 13 34 können sich Kunden bei den Stadtwerken rück-versichern, ob in ihrem Wohnbezirk tatsächlich abgelesen wird.

Kurzschluss sorgt für Stromausfall im Donautal
04. Februar 2016

Mitarbeiter der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH führten am Donnerstagvormittag routinemäßige Wartungsarbeiten im Umspannwerk Süd und der Trafostation auf dem Gelände der Firma Schwäbische Härtetechnik Ulm GmbH & Co KG durch. Dabei ereig-nete sich um 10.26 Uhr ein Kurzschluss. Dieser führte zu einem Ausfall des 10 kV Mittelspannungsnetzes auf dem Firmengelände. Über die Ursachen kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden. Derzeit bemühen sich die SWU-Techniker durch Umschaltarbeiten wieder für Strom zu sorgen.

Umliegende Unternehmen erfuhren zu diesem Zeitpunkt lediglich einen kurzen Spannungseinbruch. Der Stromausfall beschränkt sich allerdings ausschließlich auf die Produktionsstätten der SHU.

Fahrgastbeirat sucht neue Mitglieder
29. Januar 2016

Bewerbungen bis 22. Februar. Nahverkehrsnutzer tauschen sich regelmäßig mit Fachleuten des Verkehrsbetriebs aus.

Weshalb nehmen manche Buslinien neuerdings eine andere Fahrtroute, zum Beispiel über die B 10? Wann kann ich mit meinem Fahrrad einsteigen und wann besser nicht? Gibt es die Info-Bildschirme bald auch in der Straßenbahn? Was hat die Nutzung der Fahrkartenautomaten mit der Pünktlichkeit von Bus und Tram zu tun? Die Fra-gen waren wiederum breit gestreut, die ein Dutzend Ulmer und Neu-Ulmer Nahverkehrsnutzer bei der letzten Sitzung des Fahrgastbeirats mit Vertretern der SWU Verkehr behandelten. Zum 18. Mal schon brachte dieses 2009 gegründete Gremium Nicht-Fachleute und Experten an einem Tisch zusammen. Wer Interesse hat mitzumachen: Der Fahrgastbeirat sucht zur Blutauffrischung wieder neue Mitglieder.

Der unmittelbare Dialog kommt gut an

„Fahrgäste wollen den unmittelbaren Dialog mit dem Unternehmen, das haben die Treffen immer wieder gezeigt“, beobachtet Matthias Einmahl, SWU-Verkehrsplaner und Moderator des Fahrgastbeirats. „Jeder soll seine Erfahrungen und Ideen in der Runde äußern und mit uns diskutieren. Vorwissen wird nicht vorausgesetzt“. Der Dialog ist zum beiderseitigen Vorteil: Das Unternehmen erhält wertvolle Anregungen, um sein Angebot regelmäßig an den Kundenbedürfnissen zu messen und weiterzuentwickeln. Der Fahrgast wiederum gewinnt aus erster Hand Einblick in die Möglichkeiten, aber auch in die Grenzen der Angebotsplanung. 

Neue Mitglieder gesucht

Damit das Themenspektrum breit ist, soll der Fahrgastbeirat gut gemischt 
sein. Die derzeitigen Mitglieder sind unterschiedlichen Alters und kommen aus vielen Stadtteilen, unter anderem aus Böfingen, Söflingen, Eselsberg, Mähringen, Neu-Ulm Wiley. Und sie nutzen den ÖPNV sehr unterschiedlich. „Auch wer bisher nicht Straßenbahn oder Bus fährt, tut der Runde gut – vielleicht sogar gerade deshalb“, so Matthias Einmahl. Kaum repräsentiert im Fahrgastbeirat waren bisher Bürger aus Wiblingen und vom Michelsberg. Das darf sich ändern. 

Bis 22. Februar bewerben

Der Bewerbungsbogen für den Fahrgastbeirat liegt bei SWU traffiti im 
Kunden-Center Neue Mitte bereit oder kann im Internet heruntergeladen werden unter www.swu.de/privatkunden/swunahverkehr/fahrgastbeirat.html Bewerbungsschluss ist am 22. Februar 2016. Bis zu diesem Tag müssen die Unterlagen bei SWU traffiti persönlich abgegeben werden oder unter der Mail-Adresse fahrgastbeirat@swu.de eingegangen sein. Die Internetseite gibt Auskunft zu sämtlichen Fragen rund um den Fahrgastbeirat. 

Anhand des ausgefüllten Bogens trifft die SWU Verkehr eine Vorauswahl 
und lädt die betreffenden Interessenten zur nächsten Sitzung im März ein, zunächst als Gast. „Ausschlaggebend ist nicht das Vorwissen“, betont Matthias Einmahl, „vielmehr das Interesse an Nahverkehrsfragen“. Pro Jahr trifft sich der Fahrgastbeirat drei Mal. Zu bestimmten Fragen werden Gast-Experten eingeladen.

Sanierung der Brücke am Wasserkraftwerk Wiblingen
18. Januar 2016

Fuß- und Radweg wird zwischen Januar und Dezember 2016 umgeleitet.

Vom 25. Januar bis Dezember 2016 wird die Kraftwerksbrücke am Wasserkraftwerk Wiblingen komplett für den Verkehr gesperrt. Auch Fußgänger und Radfahrer können während dieser Zeit den Donaukanal an dieser Stelle nicht überqueren. Grund dafür sind unerläss-liche Sanierungsarbeiten.

Für Nutzer des Donauradwanderweges wird eine Umleitung ausge-schildert. Diese führt vom Bewährungsheim über die Daimlerstraße, Siemensstraße und Hans-Lorenser-Straße bis zur Kastbrücke.

Die betroffene Betonbrücke wurde 1907 erbaut und hat über die Jahre massiv an Tragkraft verloren. Das Gutachten einer technischen Überprüfung sieht unmittelbaren Handlungsbedarf vor. Große Teile der Bausubstanz sind irreparabel, weshalb das Bauwerk bis auf die Bodenpfeiler abgerissen werden muss. Auf diese wird im Anschluss eine neue Brückenkonstruktion gebaut. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen voraussichtlich 550.000 Euro.

Vorsorge gegen Böller: Fahrkartenautomaten sind über den Jahreswechsel außer Betrieb
21. Dezember 2015

Die SWU Verkehr trifft Vorsorge gegen „verirrte“ Silvesterböller. Ab 29. Dezember 2015 werden die 42 Fahrscheinautomaten an den Haltestellen entlang der SWU-Linien vorübergehend außer Betrieb genommen.

Die Automaten sind empfindlich, speziell die eingebaute Elektronik verträgt keine Silvesterscherze. Mutwillige Beschädigungen, zum Beispiel indem Gegenstände gewaltsam in die Automaten eingeführt wurden, haben in der Vergangenheit wiederholt längere Ausfälle und teure Reparaturen verursacht. Ab Dienstag, 5. Januar 2016 werden die Fahrscheinautomaten wieder betriebsbereit sein. Über den Jahreswechsel können Fahrkarten in den 11 Vorverkaufsstellen und bei „SWU traffiti“ im ServiceCenter Neue Mitte gekauft werden. „SWU traffiti“ ist an Silvester von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Dagegen bleibt die Verkaufsstelle an Heiligabend geschlossen.

Über die Feiertage geschlossen ist ab 21. Dezember 2015 die Ser-vice-Stelle „Erhöhtes Beförderungsentgelt“ im Verkehrsbetriebshof Bauhoferstraße 9 in der Weststadt. Dort können wieder ab 4. Januar 2016 nachträglich Fahrkarten vorgezeigt und Beträge über erhöhtes Beförderungsentgelt beglichen werden. Die Fristen zum Bezahlen und Vorzeigen verlängern sich dadurch um 14 Tage.

Heiligabend: Nachtbusse fahren ab 18.30 Uhr im Stundentakt
18. Dezember 2015

An Heiligabend endet auf den SWU-Linien der reguläre Betrieb gegen 18.30 Uhr. Dabei gilt: Die Straßenbahn sowie die Buslinien 3, 4, 5 und 7 verkehren bis 12 Uhr mittags nach dem Samstagsfahrplan, anschließend nach dem Sonntagsfahrplan. Die Buslinie 10 fährt nur bis gegen 12 Uhr ins Donautal und bis etwa 14 Uhr zum Blautal-Center. Die Linien 11 (Söflingen – Roter Berg) und 13 (Kuhberg – Eselsberg über Söflingen) fahren durchgehend im Halbstundentakt. Wann die letzten Abfahrten von welchen Haltestellen abgehen, zeigt die Übersicht. Das Anruf-Sammeltaxi „MobilSAM“ fährt an Heiligabend bis gegen 18 Uhr.

An Heiligabend geht es ab 18.30 Uhr mit dem Nachtbus weiter

An Heiligabend fahren von 18.30 Uhr bis 3.30 Uhr in der Frühe die Nachtbuslinien N 1 bis N 5, N 7 und N 8 stündlich ab Ulm ZOB. Vor 1.30 Uhr ist kein Nachtbuszuschlag erforderlich. Das Nacht-Sammeltaxi „NachtSAM“ fährt an Heiligabend nicht.

Nachtbus fährt über den Jahreswechsel bis 4.30 Uhr morgens

An Silvester fahren die SWU-Linien nach dem Samstagsfahrplan. Das Anrufsammeltaxi „MobilSAM“ endet gegen 18 Uhr. Der letzte Anschluss auf den regulären SWU-Linien ist gegen 0.45 Uhr. Anschließend fahren in der Neujahrsnacht die Nachtbuslinien N 1 bis N 5, N 7 und N 8 jeweils stündlich zwischen 1.30 Uhr und 4.30 Uhr ab Ulm ZOB. Die NachtSAM-Linien dagegen verkehren in der Neujahrsnacht nicht.

Zusätzlicher Fahrscheinverkauf am Haltepunkt Ulm ZOB

In der Silvesternacht werden Fahrscheine zwischen 1.30 Uhr und 3.30 Uhr an den Abfahrtssteigen der Nachtbuslinien des Haltepunkts Ulm ZOB zusätzlich durch stationäres Personal verkauft. Die SWU Verkehr bittet ihre Fahrgäste, diese Alternative für den Fahrscheinkauf zu nutzen. Das entlastet den Busfahrer, insbesondere bei großem Andrang. Die Mitarbeiter stehen in speziell gekennzeichneter Kleidung jeweils 15 Minuten vor Abfahrt der Nachtbuslinien bereit.

Staatliche Belastungen und Netzentgelte verteuern den Strom
15. Dezember 2015

Ab 1. Februar 2016 bezahlt ein Ulm/Neu-Ulmer Durchschnittshaushalt in der Grundversorgung rund 2,70 Euro mehr pro Monat.

Der neuerliche Anstieg von staatlichen Abgaben und Netzkosten wirkt sich auf die SWU-Strompreise aus. Zum 1. Februar 2016 erhöht sich im Tarif „Grundversorgung“ die Kilowattstunde (kWh) um 0,72 Cent brutto. Außerdem steigt der monatliche Grundpreis um rund 1,50 Euro. Betroffen sind rund 41.000 SWU-Kunden. Ein Zwei- bis Drei-Personenhaushalt mit 2.000 kWh Jahresverbrauch bezahlt künftig rund 2,70 Euro mehr im Monat, das entspricht einer Anhebung um rund fünf Prozent.

Auch für die etwa 90.000 Kunden in den an Laufzeiten gebundenen Verträgen „SWU SchwabenStrom“ und „SWU NaturStrom“ kommen die Stadtwerke an einer Anpassung nicht vorbei. Diese Kunden bezahlen im neuen Jahr brutto ebenfalls 0,72 Cent mehr für die Kilowattstunde. Das entspricht exakt dem Anstieg der staatlichen Abgaben und Umlagen (brutto). Dieser Kostenblock setzt sich aus einer ganzen Reihe von Einzelposten zusammen, darunter die EEG-Umlage.

Gesunkener Börsenpreis fängt die Mehrkosten nicht auf

Das Strompreisgefüge ist nach einer zuletzt relativ ruhigen Phase ab 2016 wieder kräftig in Bewegung. Spürbar zugelegt haben neben den gesetzlichen Abgaben auch die Netznutzungsentgelte. Beide Kostenblöcke zusammen bestimmen zu drei Vierteln den Endkundenpreis „an der Steckdose“.

„Unsere Kosten für die Strombeschaffung sind um etwa 0,6 Cent je kWh gesunken“, erklärt SWU-Geschäftsführer Klaus Eder, „doch das fängt nicht einmal den Anstieg der staatlichen Preisbestandteile in Höhe von 0,7 Cent vollständig auf“. Ausschlaggebend für die Preisanpassung bei den grundversorgten Kunden seien letztlich die erheblich gestiegenen Entgelte für den Transport und die Verteilung des Stroms. Alle vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber erhöhen ihre – im Übrigen staatlich regulierten – Entgelte. Das schlägt auf die Kosten für die Stromverteilung vor Ort durch. So muss der SWUStromvertrieb für die Netznutzung gut 16 Prozent mehr bezahlen im nächsten Jahr.

Teurer „Redispatch“

Die Gründe für die Teuerung auf der Netzseite sind vielfältig. Der Netzausbau muss die Einspeisung und Weiterleitung von immer mehr Wind- und Sonnenstrom bewältigen. Entsprechend hoch sind die Investitionen, auch vor Ort. In den Netzentgelten spiegelt sich zudem der wachsende Aufwand für die Eingriffe in den Kraftwerksbetrieb wider. Konventionelle Kraftwerke müssen häufiger zu- oder abgeschaltet werden als früher. Dieser so genannte Redispatch ist
erforderlich, um die Netze trotz des schwankenden Aufkommens von Wind- und Sonnenstrom stabil zu halten. Auf der Stromrechnung machen sich die Netzkosten vor allem in dem Posten „Grundpreis“ bemerkbar. „Daher war es unumgänglich, 2016 den Grundpreis anzupassen“, schließt Klaus Eder.

„Sonderfahrt“ vom Südwesten Afrikas nach Ulm. 13 Studenten aus Namibia besuchten für einen Tag Ulm. Im Bild ganz links Ingo Wortmann, Technischer Geschäftsführer SWU Verkehr, rechts daneben Dr. Rolf Baur, Dozent an der Universität Ongwediva. Mittlere Reihe, mit schwarzer Pudelmütze: Dekan Frank Kavishe.
Bauingenieur-Studenten aus Namibia zu Besuch in Ulm
14. Dezember 2015

Besichtigung von zwei großen Schienen-Baustellen

Dreizehn angehende Bauingenieure von der University of Namibia waren am Freitag auf Besichtigungstour in Ulm. Unter fachkundiger Führung lernten sie unter anderem die Baustellen der Straßenbahnlinie 2 und der DB-Schnellbahnstrecke Wendlingen – Ulm kennen.

Die Besucher aus dem Südwesten Afrikas kamen aus Ongwediva, einer 20.000 Einwohner zählenden Stadt im Norden Namibias. Dort sind etwa 260 Studenten an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologie eingeschrieben. Begleitet haben die Gruppe Fakultätsdekan Professor Frank Kavishe und Dr.-Ing. Rolf Baur. Er stammt aus Ulm und arbeitet seit anderthalb Jahren an der Universität Ongwediva. Im Auftrag der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit unterstützt Dr. Baur bei der Aufgabe, das Studienfach Bauingenieurwesen aufzubauen und ist auch Dozent. Die Ausbildung von Bauingenieuren ist wichtig für die wirtschaftliche Fortentwicklung Namibias. Von großer Bedeutung ist dabei die Infrastruktur. So ist geplant, das Eisenbahnnetz weiter auszubauen.

Die Studenten, zwischen 22 und 27 Jahren alt, hatten zuerst an ihrer Partner-Universität in Kaiserslautern Station gemacht. Auf dem Programm dort standen Tätigkeiten im Baustofflabor, die Besichtigung von Straßen- und Brückenbaustellen sowie Hochwasserschutzanlagen.

„Wir möchten, dass es noch schneit“

Nach Ulm waren die Studenten auf Einladung der SWU Verkehr gekommen. Deren technischer Geschäftsführer Ingo Wortmann hat seit seinen Studienjahren guten Kontakt zu Dr. Rolf Baur. „Ulm war interessant, weil meine Studenten hier Praxiseinblick in gleich zwei Schienenprojekte gewinnen konnten“, sagte er. Nach der Besichtigung der Baustelle am Kienlesberg, wo bereits eines der Widerlager der künftigen Straßenbahnbrücke zu sehen ist, ging es nach Dornstadt.
Dort gab es eine Führung am Nordportal des Albabstiegstunnels. Nur ein Wunsch war für die Studenten nach den Rundgängen offen geblieben: „Wir möchten unbedingt, dass es noch schneit vor unserem Heimflug!“, verlautete es einmütig.

SWU-Busse weichen dem Straßenbahnbau aus. Ab 13. Dezember gilt der Baustellen-Fahrplan.
07. Dezember 2015

Für die nächsten drei Jahre fahren die Linien 3, 4, 5, 7 und 10 teilweise neue Routen. ZOB wird SWU-Haltestelle.

Der Bau der Straßenbahnlinie bringt manche Umstellung mit sich. Nicht nur für Autofahrer und Anlieger, sondern auch für Busnutzer. Weil möglicherweise schon im Januar auch am Eselsberg gebaut werden wird, setzen die Linienplaner den Baustellen-Fahrplan zum etatmäßigen Fahrplanwechsel am zweiten Dezember-Sonntag um. Ab 13. Dezember ändern die SWU-Buslinien auf bestimmten Streckenab-schnitten ihre Route. Folge davon ist, dass eine Reihe von Haltestel-len vorübergehend wegfällt oder verlegt werden muss. Das betrifft zum Beispiel den Hauptbahnhof. Die Haltestelle in der Friedrich-Ebert-Straße am Eingang zur Fußgängerzone wird ab 13. Dezember nur noch von der Straßenbahn und der Buslinie 7 bedient. Alle anderen SWU-Buslinien halten dann am ZOB an den Steigen H 1 und H 2.

Neue Routen gelten bis zum Ende der Bauarbeiten

„Die Änderungen sind so gewählt, dass sie während der gesamten Bauzeit beibehalten werden können und den Fahrgästen nicht ständig neue Umstellungen zumuten. Auch für Bauvorhaben wie die Bahnhof-Tiefgarage sind wir gewappnet“, sagt Ingo Wortmann, technischer Geschäftsführer der SWU Verkehr. Die neuen Streckenführungen werden voraussichtlich bis 2018 gelten. „Was sich hingegen nicht oder nur unwesentlich ändert, sind die Takte“, kann Wortmann
ein wenig beruhigen. Alle Takte bleiben gleich, ausgenommen auf der Verbindung zwischen Hauptbahnhof und  Donaustadion, die künftig von der Linie 7 angeboten wird. Bedingt durch die neuen Streckenführungen können sich die Reisezeiten im Einzelfall um wenige Minuten verlängern.

Busrouten meiden die Baustellen-Brennpunkte

Ziel der Streckenänderungen war es, dass die Busse Baustellen-Brennpunkten ausweichen. Die Busse fahren nicht mehr durch die Kienlesbergstraße und über die Neutorbrücke, nicht mehr über Karl- und Neutorstraße sowie den Mähringer Weg. Die Bushaltestellen in diesen Bereichen entfallen komplett. Dies gilt namentlich für die Haltestellen
Theater (beim Hotel Ibis und gegenüber beim Herbert-von-Karajan-Platz), Kienlesberg und Fort Unterer Eselsberg im Mähringer Weg. Die betroffenen Buslinien fahren ab 13. Dezember wie folgt.

Linie 3 fährt ab Ehinger Tor zunächst zum ZOB, von dort aus zurück zum Ehinger Tor und weiter über Bundesstraße 10 und Wallstraßenbrücke zur Haltestelle „Beim Alten Fritz“; anschließend über Bleicher Hag, Bahnhof Söflingen und Weinbergweg zur Uni Süd. Auf dem Rückweg in die Stadt biegt die 3 beim Söflinger Kreisel in die Elisabethenstraße
ab mit Halt am Roncalli-Haus, von dort aus geht es über Wagnerstraße zum Ehinger Tor.

Linie 5 ändert zwischen Steinerne Brücke und Ruländerweg ihren Weg. Zunächst wird der ZOB angesteuert, von dort aus folgt der Bus bis Ruländerweg derselben Route wie die Linie 3 über Ehinger Tor und B 10; auf der Fahrt hinunter in die Stadt hält die Fünf ebenfalls am Roncalli-Haus.

Neu: Linie 8. Um den östlichen Eselsberg zu versorgen, wird neu die Linie 8 eingerichtet. Sie pendelt zwischen der Multscherschule und dem Ruländerweg, dort steigen Fahrgäste auf die Linien 3 oder 5 in Richtung Stadt oder Uni um. Alternativ können die Haltestellen Eselsberg Hasenkopf, Kelternweg und Traminerweg genutzt werden.

Linie 6 wird für die gesamte Bauzeit eingestellt (und nach Inbetriebnahme der Linie 2 wieder fahren). Den Kurs der Sechs am Eselsberg übernehmen vollständig die Linien 3/5, den Abschnitt Hauptbahnhof - Donaustadion übernimmt die Linie 7.

Linie 7 fährt nicht mehr durch Karlstraße und Neutorstraße. Stattdessen geht es ab Haltestelle Frauenstraße über Haltestelle Pauluskirche und Olgastraße zum Hauptbahnhof. Der 7er bedient in der Olgastraße die Tram-Haltestellen Justizgebäude und Theater. Am Hauptbahnhof fährt die Sieben neu zum Donaustadion anstelle der Linie 6. Bewohner Jungingens und des Michelbergs haben durch diese Erweiterung „ihrer“ Linie zu bestimmten Zeiten eine umsteigefreie Verbindung zum Rathaus Ulm. Der Abschnitt Hauptbahnhof - Donaustadion wird montags bis freitags von 6 bis 19 Uhr und samstagnachmittags von 13 bis 19 Uhr bedient. Sonntags fährt die Sieben hier nicht.

Schülerverkehr: E-Busse zum Kuhberg fahren „express“

Für Schüler verbessert sich der Weg von und zum Kuhberg. Die Verstärkerbusse („E-Busse“) fahren ab 13. Dezember ab ZOB beziehungsweise Ehinger Tor ohne Halt durch zum Schulzentrum Kuhberg. Möglich wird dies durch die neue Route über Wagner-, Söflinger- und Königstraße. Diese Beschleunigung verschafft aus der Region einpendelnden Schülern Spielraum in der knappen Zeit vor der ersten Schulstunde.

Ausführliche Infos

Die Zeitung „Bürgerinformation zur neuen Straßenbahnlinie“ fasst auf den Seiten 10 bis 12 sämtliche Änderungen kompakt zusammen.

Die neuen Linienführungen lassen sich auf dem ÖPNV-Stadtplan nachvollziehen. Das Liniennetz auf Stadtplan ist zum Preis von 1 Euro bei SWU traffiti (Neue Straße 79) erhältlich. Kostenfrei gibt es dort zu den einzelnen SWU-Linien die handlichen Pocketfahrpläne. Sie verzeichnen auch die Verstärkerfahrten während der Hauptverkehrszeiten (E-Busse) sowie die Abfahrtssteige für die Haltestellen Ehinger Tor und ZOB.

Sämtliche Informationen zum Baustellenfahrplan bietet darüber hinaus das Internet unter www.swu.de/privatkunden/swunahverkehr/nahverkehr-aktuell.html. Dort können alle Karten und Fahrpläne heruntergeladen werden.

Beladen wie der Weihnachtsmann? Der SWU-Gepäckbus sorgt für Entlastung.
26. November 2015

Gelassen bummeln und die Weihnachtseinkäufe erledigen, ganz unbeschwert. Besucher der Ulmer City können das wörtlich nehmen: An den vier Adventssamstagen können sie ihre Einkäufe im SWU-Gepäckbus in der Fußgängerzone deponieren – von der Stehlampe bis zu den neuen Skiern. Diesen Service bietet die SWU Verkehr kostenlos an, erstmals wieder am Samstag, 28. November.

Der Gepäckbus steht von 10.30 Uhr bis 20.30 Uhr an der Einmündung Bahnhofstraße/Wengengasse bereit. Dort erwarten SWU-Auszubildende die Einkaufsbummler. Die aufbewahrten Päckchen sind versichert.


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