Pressemitteilungen der SWU

Baumfällungen als Vorarbeit für den Bau der Linie 2
20. Februar 2015

Vom 24. bis zum 25. Februar 2015 wird die SWU Bäume und Sträucher entlang der Neutorstraße fällen. An beiden Tagen wird jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr gearbeitet. Dies passiert im Zuge der Vorarbeiten für den geplanten Bau der Straßenbahnlinie 2. Das Baufeld muss bereits jetzt freigemacht werden, da im Zeitraum des geplanten Baubeginns im September 2015 keine Fällarbeiten durchgeführt werden können. Die gesamte Maßnahme wurde aus naturschutzrechtlicher Sicht untersucht und genehmigt. Daher wird es im Rahmen des Projektes auch entsprechende Ausgleichspflanzungen geben.

Betroffen sind Bäume und Gehölze vor dem Theater Ulm auf dem Herbert-von-Karajan-Platz, sowie in der Neutorstraße und an der Unterführung zwischen Karl- und Neutorstraße. Zwischen 9 und 15 Uhr werden die Arbeiten auf dem Herbert-von-Karajan-Platz ausgeführt. Dazu wird die Olgastraße in Richtung Bahnhof am 24. Februar und gegebenenfalls noch am 25. Februar gesperrt. Eine Umleitung über die Wengen- und Kelterngasse, sowie eine weiträumige Umfahrung des betroffenen Bereiches über den Blaubeurer-Tor-Kreis, Hindenburgring, Bismarckplatz und Zinglerstr. wird ausgeschildert. Dennoch ist mit Behinderungen im Verkehrsfluss zu rechnen. Der öffentliche Nahverkehr erfährt hingegen keinerlei Einschränkung.

Ferner wird der öffentliche Parkplatz an der Zeitblomstraße für die Arbeiten benötigt und steht daher nur eingeschränkt zur Verfügung. Bereits am 20. Februar 2015 finden im Auftrag der städtischen Abteilung Grünflächen an der Unterführung zwischen Karl- und Neutorstraße Vorbereitungsarbeiten statt, die jedoch keine Auswirkungen auf den Straßenverkehr haben. Der städtische Baubetriebshof ist bemüht die Behinderungen des Verkehrs so gering wie möglich zu halten.

EBE-Schalter und Servicetelefon der SWU Verkehr mit kurzzeitig eingeschränkten Öffnungszeiten
20. Februar 2015

Der Schalter zum Bezahlen von erhöhten Beförderungsentgelten (EBE) in der Bauhoferstraße 9 wird in der kommenden Woche nur eingeschränkt geöffnet sein:

- Am 24. Februar 2015 gelten die regulären Öffnungszeiten: 8.00 – 9.00 Uhr, 9.15 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr.

- Am 26. Februar 2015 ist von 13.00 - 16.00 durchgehend geöffnet.

- Am 23., 25. und 27. Februar 2015 ist der Schalter geschlossen.

Die gleichen Öffnungszeiten besitzen auch für das Servicetelefon Gültigkeit. Diese Einschränkungen begründen sich auf einen derzeit überdurchschnittlich hohen Krankenstand.

Vorarbeiten zum Straßenbahnbau: Am Kienlesberg werden Büsche gerodet
22. Januar 2015

Vom kommenden Montag, 26. Januar an rodet die SWU Verkehr in der Kienlesbergstraße Büsche und Sträucher. Die Arbeiten an dem etwa 50 Meter langen Streifen in Höhe der Einmündung zur Straße „Zum Alten Fritz“ stehen im Zusammenhang mit dem künftigen Bau der Straßenbahnlinie 2. An dieser Stelle wird die spätere Straßen-bahnbrücke einmünden. Die Rodungen müssen vor der im März beginnenden Schonzeit durchgeführt werden. Sie sind abgestimmt mit der Stadt Ulm und dem für den Straßenbahnbau zuständigen Verkehrsministerium.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mittwoch, 28. Januar. Gear-beitet wird auf der südlichen Straßenseite. Der Fuß- und Radweg in diesem Bereich muss vorübergehend gesperrt werden. Es wird ein Notweg auf der Fahrbahn eingerichtet. Für den Pkw- und Busverkehr steht im Baustellensektor nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Das Passieren der Baustelle regeln mobile Ampeln. Aufgrund dieser Verkehrsführung ist das Linksabbiegen in die Straße „Zum Alten Fritz“ nicht möglich. In den Hauptverkehrszeiten kann es vor den Baustellenampeln zu Wartezeiten und Staus kommen. Davon betroffen sind auch die SWU-Buslinien 3, 5 und 6, Verspätungen sind nicht auszuschließen.

Bürgermeister Jürgen Mailänder und Netze-Geschäftsführer Wolfgang Rabe
Stadtwerke-Netzgesellschaft betreibt weiterhin das Strom- und Gasnetz in Hermaringen Gemeindewerke Hermaringen verlängern den Pachtvertrag bis Ende 2027
12. Januar 2015

Die Gemeinde Hermaringen im Landkreis Heidenheim und die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH setzen ihre Zusammenarbeit fort. Bürgermeister Jürgen Mailänder und Netze-Geschäftsführer Wolfgang Rabe unterzeichneten vor dem Jahreswechsel einen neuen Pachtvertrag. Auf dessen Grundlage werden die Ulm/Neu-Ulmer das Hermaringer Strom- und Gasnetz bis 31. Dezember 2027 betreiben. Der Hermaringer Gemeinderat hatte in seiner letzten Sitzung vor Weihnachten die Verlängerung des erstmals zum Januar 2008 abge-schlossenen Pachtvertrags ohne Gegenstimme gebilligt.

„Wir haben viel voneinander gelernt in den zurückliegenden sieben Jahren. Dies ist für eine relativ kleine Gemeinde umso wichtiger, als das Energiegeschäft nur noch komplexer geworden ist. Wir sind gut gefahren mit dem damals neuen Partner SWU und haben gegenseitig ein solides Vertrauen aufgebaut“, hob Bürgermeister Mailänder bei der Vertragsunterzeichnung hervor. Für Geschäftsführer Wolfgang Rabe von der Ulm/Neu-Ulmer Netzgesellschaft äußert sich dieses Vertrauen auch in der nun 13 Jahre währenden Laufzeit des neuen Pachtvertrags: „Stabile Vertragsverhältnisse weisen nicht nur auf gute und faire Zusammenarbeit hin. Sie verschaffen eine Pla-nungssicherheit, die beiden Partnern nützt“.

Infrastruktur im Gewerbegebiet „Berger Steig“ 

Das Hermaringer Stromnetz ist unter der Ägide des Pächters Stadtwerke 
in den vergangenen Jahren um rund einen Kilometer gewachsen. Angeschlossen wurden vor allem der Neubau der Firma Hauff-Technik im Gewerbegebiet „Berger Steig“. Dort haben die Stadtwerke auch eine neue Trafostation errichtet. „Das zeigt, wie wichtig die Infrastruktur für die wirtschaftliche Entwicklung einer Kommune ist und dass es dafür starke, verlässliche Partner braucht“, so Bürgermeister Mailänder. Auch die „Energiewende“ macht sich in Hermaringen bemerkbar. Gegenüber 2008 muss das Stromnetz heute fast drei Megawatt mehr Stromleistung verkraften – eingespeist von den seither zugebauten Photovoltaikanlagen. Deren Anzahl im Gemeindegebiet hat sich seit 2008 verdreifacht, von 51 auf 160.

Energieverkauf und Netzbetrieb sind getrennt

Das Versorgungsnetz und die zugehörigen Anlagen – über 50 Kilometer 
Strom- und rund 20 Kilometer Gasleitungen – sind im Besitz der Hermaringer Gemeindewerke. Die Stadtwerke-Netzgesellschaft bezahlt Pacht an die Gemeindewerke und refinanziert ihre Aufwendungen für den Netzbetrieb über die von den Verbrauchern zu bezahlenden Netznutzungsentgelte. Diese Entgelte sind reguliert durch die Bundesnetzagentur. Der Vertrieb von Strom und Erdgas wiederum ist Sache der Hermaringer Gemeindewerke. Seit der Liberalisierung des Energiemarktes 1998 sind die drei Sparten Erzeugung, Vertrieb und Verteilung von Energie getrennt.

Foto: 
Bürgermeister Mailänder (links) und Geschäftsführer Wolfgang Rabe von der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH unterzeichnen den neuen Pachtvertrag zum Betrieb des Hermaringer Strom- und Gasnetzes.

Weicheres Trinkwasser für Einsingen SWU versorgt den Stadtteil künftig aus den Brunnen im Wiblinger Auwald
29. Dezember 2014

Haushalte und Betriebe in Ulm-Einsingen erhalten ab Januar 2015 ihr Trinkwasser aus den Brunnen in der „Roten Wand“. Bislang verteilten die Stadtwerke in dem Ulmer Stadtteil Trinkwasser, das aus von Brunnen der Nachbarstadt Erbach gefördert wurde. Hauptgrund für die Änderung: Das Trinkwasser aus dem Wiblinger Auwald ist weicher als das Erbacher Wasser, das im Karstgestein gewonnen wird.

Durch die Umstellung geht der Härtegrad des Einsinger Trinkwassers von derzeit 20 Grad Deutscher Härte (dH) auf etwa 13 Grad dH zurück. Damit können Waschmittel in Einsingen geringer dosiert werden, nämlich nach Härtebereich 2 anstatt wie bisher nach Härtebereich 3. Aus den Ulmer Quellen versorgt wird künftig auch das zu Erbach gehörende Wernau. Dies haben Erbach und die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH aufgrund der vorhandenen Netzstruktur vereinbart. Verteilt wird das Trinkwasser künftig über den Wasser-hochbehälter Kuhberg.

Das bis zur Gemeindereform 1974 selbstständige Einsingen bezog traditionell sein Trinkwasser von Erbach her. Nach der Eingliederung nach Ulm zum 1. Juli 1974 hatten die damaligen Stadtwerke Ulm die Verteilung und Abrechnung des Trinkwassers in dem neuen Stadtteil übernommen, nicht jedoch die Förderung. In Einsingen betreibt die SWU-Netzegesellschaft seit vielen Jahren einen Hochbehälter, der weiterhin für die Wasserverteilung genutzt werden wird. Der monatliche Trinkwasserbedarf in dem 2.600 Einwohnern zählenden Einsingen beträgt rund 10.000 Kubikmeter (zum Vergleich: im gesamten Ulmer Stadtgebiet werden pro Monat rund 600.000 Kubikmeter verteilt). In Einsingen hatten Bürger vermehrt weicheres Trinkwasser gewünscht. Zur Umstellung auf die Quellen der „Roten Wand“ hatten die Stadtwerke den zum Jahresende 2014 auslaufenden Bezugsvertrag mit der Stadt Erbach nicht verlängert.

Foto: Im Bild rechts der von den Stadtwerken betriebene Einsinger Wasserhochbehälter, gegenüber derjenige der Stadt Erbach.

Vorsorge gegen Böller: Fahrkartenautomaten sind über den Jahreswechsel außer Betrieb
18. Dezember 2014

Die SWU Verkehr trifft Vorsorge gegen „verirrte“ Silvesterböller. Von 29. Dezember 2014 bis einschließlich Dreikönig, 6. Januar 2015 werden die 42 Fahrscheinautomaten an den Haltestellen entlang der SWU-Linien außer Betrieb genommen.

Die Automaten sind empfindlich, speziell die eingebaute Elektronik verträgt keine Silvesterscherze. Mutwillige Beschädigungen, zum Beispiel indem Gegenstände gewaltsam in die Automaten eingeführt wurden, haben in der Vergangenheit wiederholt längere Ausfälle und teure Reparaturen verursacht. Ab Mittwoch, 7. Januar 2015 werden die Fahrscheinautomaten wieder betriebsbereit sein. Über den Jahreswechsel können Fahrkarten in den 11 Vorverkaufsstellen und bei „SWU traffiti“ im ServiceCenter Neue Mitte gekauft werden. „SWU traffiti“ ist an Silvester von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Geschlossen ist auch vom 22. Dezember bis einschließlich Dreikönig die Service-Stelle „Erhöhtes Beförderungsentgelt“ im Verkehrsbetriebshof Bauhoferstraße 9 in der Weststadt. Dort können erst wieder ab 7. Januar nachträglich Fahrkarten vorgezeigt und Beträge über erhöhtes Beförderungsentgelt beglichen werden. Die Fristen zum Bezahlen und Vorzeigen verlängern sich dadurch um 14 Tage.

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