Pressemitteilungen der SWU

Gaskraftwerk Leipheim wird darauf vorbereitet, am Reservekraftwerksmarkt teilzunehmen
10. April 2014

Gas-Turbine sichert die Stromversorgung ab. Block B des Kernkraftwerks Gundremmingen könnte wie geplant 2017 vom Netz gehen.

Das auf dem ehemaligen Fliegerhorst Leipheim geplante Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) könnte durch einen angepassten Projektablauf dabei helfen, die Situation bei der Energieversorgung im süddeutschen Raum mittelfristig zu entspannen. Hierzu plant die SWU, in einem ersten Schritt die Gas-Turbine zu bauen und dadurch zu-nächst etwa die Hälfte der vollen 1200-Megawatt-Kraftwerksleistung bereitzustellen. Die Gas-Turbine geht immer dann schnell ans oder vom Netz, wenn es in Ungleichgewicht zu geraten droht. Das geschieht dann, wenn der augenblickliche Strombedarf und die Stromerzeugung stark auseinanderklaffen. Die SWU forciert derzeit die Vorbereitungen, damit die Gas-Turbine in Leipheim binnen der nächsten drei Jahre für die Stromreserve in Süddeutschland zur Verfügung steht. Das würde die Versorgung absichern, und das Kernkraftwerk Gundremmingen könnte planmäßig ab 2017 vom Netz gehen. Es wird erwartet, dass im kommenden Jahr für Süddeutschland ein Markt für Strom-Reserveleistung eingeführt wird. Die Reserveleistung wird vom Betrei-ber des Übertragungsnetzes abgerufen und vergütet.

An dem ursprünglichen Projektumfang hält die SWU Energie unverändert fest. Die Gasturbine wäre lediglich ein erster Schritt, dem mittelfristig der zweite Schritt, nämlich der Zubau einer Dampfturbine zur Komplettierung des GuD, folgen würde. Der Zubau käme allerdings erst dann, wenn die von der Politik bereits ins Auge gefasste Reform des Erzeugermarktes einen wirtschaftlichen Betrieb konventioneller Kraftwerke zulässt. Das ist gegenwärtig nicht der Fall.

Projektierungsgesellschaft Leipheim ist in Gründung

Noch in diesem Jahr wird die SWU Energie für ihr Leipheimer Vorhaben eine Projektierungsgesellschaft gründen. Sie soll aus maximal fünf Gesellschaftern bestehen. Die Suche nach Partnern ist weit gediehen. Mehrere mittelständische Unternehmen in öffentlicher Hand haben Interesse bekundet und Gesellschafteranteile angemeldet. Die SWU selbst wird zehn Prozent Anteile halten. Mit ins Boot soll auch ein Anlagenhersteller. Eine entsprechende Ausschreibung wird in Kürze starten. Die Interessensbekundungen übersteigen die zur Verfügung stehenden Anteile. Auch bei den technischen Kraftwerksplanungen ist die SWU gut vorangekommen. Derzeit werden die Unterlagen für die Bauleitplanung vervollständigt. Die Einleitung des Genehmigungsverfahrens für die Betriebserlaubnis nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz wird derzeit vorbereitet.

Klare Standort-Vorteile

Als Baustein der sicheren Stromversorgung im süddeutschen Raum nimmt das geplante Kraftwerk in Leipheim einen idealen Standort ein. Das Gelände auf dem interkommunalen Gewerbegebiet befindet sich im Städtedreieck Augsburg – Kempten – Ulm. Die vorhandene Energie-Infrastruktur bietet beste Voraussetzungen. Zum Anschluss des Kraftwerks an das 380-kV-Stromtransportnetz müssten nur 4 Kilometer Leitungen verlegt werden; das Ferngasnetz ist 5 Kilometer entfernt. Die Anschlüsse an das Gastransportnetz und Stromübertragungsnetz sind nach dem aktuellen Projektstand gesichert. Kühlwasser für den Dampfteil des Kraftwerks liefert die ebenfalls nur wenige Kilometer entfernte Donau. Die Vorplanungen für die Zuleitung sind abgeschlossen. Zu guter Letzt: Die Bürger der dem Standort nächstgelegenen Gemeinde Bubesheim haben in einem Bürgerentscheid im September 2011 dem Kraftwerksbau zugestimmt.

Stadtwerke schreiben im operativen Geschäft 2013 wieder schwarze Zahlen
04. April 2014

Auch Verkehr verringert den Verlust. SWU TeleNet erstmals deutlich im Plus. Stromerzeugung in Beteiligungskraftwerken erfordert aber weitere Erhöhung der Rückstellungen und belastet die Bilanz. Aufsichtsrat empfiehlt den Jahresabschluss festzustellen und die Geschäftsführer zu entlasten.

Wichtigster Punkt in der jüngsten Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm war der Jahresabschluss 2013. Nach einem überaus schwierigen Jahr 2012 schloss die SWU-Unternehmensgruppe – die Holding und ihre fünf Tochtergesellschaften – das Geschäftsjahr 2013 im operativen Geschäft mit einem Gewinn von 1,7 Millionen Euro ab. Im Vorjahr standen operativ noch 3,4 Millionen Euro Verlust zu Buche. Möglich war diese Trendwende durch ein verbessertes Ergebnis im Vertriebsgeschäft und in der Netzegesellschaft, durch den erstmaligen Gewinn der Telekommunikationstochter SWU TeleNet und einen auf 16,6 Millionen Euro verringerten Verlust der Verkehrssparte. Zudem trug das angelaufene Konsolidierungsprogramm die ersten Früchte. Unter dem Motto „SWU – Fit für die Zukunft“ arbeiteten Mitarbeiter Sparvorschläge aus. Über 250 Vorschläge kamen zusammen. Diese sind größtenteils abgearbeitet und haben zirka 5 Millionen Euro Einsparungen erbracht.

Die konventionelle Stromerzeugung bleibt eine Hypothek
Trotz des Erfolgs in der normalen Geschäftstätigkeit hat der SWU-Konzern auch für 2013 einen Bilanzverlust auszuweisen. Der Großhandelsmarkt für Strom liegt auf absehbare Zeit am Boden. So wenig wie zurzeit konnte noch nie für eine erzeugte Kilowattstunde erlöst werden – ausgenommen die Mengen regenerativ erzeugten Stroms, die nach dem EEG mit garantierten Sätzen vergütet werden. Die durch Beteiligung an konventionellen Kraftwerken erzeugten Strommengen, zu deren Abnahme sich die SWU im Verhältnis zu ihren Anteilen für viele Jahre verpflichtet hat, lassen sich in den nächsten Jahren nur unter den Erzeugungskosten verkaufen. Es drohen Verluste. Dafür ist handelsrechtlich mittels Rückstellungen Vorsorge zu treffen. Im Jahresabschluss 2013 musste die SWU diese Rückstellungen erhöhen. Deshalb weist der Jahresabschluss doch wieder einen Bilanzverlust aus, dieses Mal in Höhe von 13 Millionen Euro.

Zur Rückendeckung haben die Gesellschafterstädte Ulm und Neu-Ulm ihren Stadtwerken Ende 2013 weitere Genussrechtsdarlehen in Höhe von 15 Mio. Euro zukommen lassen. Die Darlehen stärken das Eigenkapital der SWU und bekräftigen die Solidität des Unternehmens. Der SWU-Jahresabschluss wird Ende April in den Hauptausschüssen der Städte Ulm und Neu-Ulm öffentlich behandelt.

SWU sorgt für Wertschöpfung, die in der Region bleibt
2013 investierte die SWU insgesamt 49 Millionen Euro. Für rund 25 Mio. Euro wurden im Rahmen von Investitionen und Unterhaltsmaßnahmen Aufträge an Unternehmen in der Region vergeben. Die Stadtwerke zahlten 1,9 Mio. Euro Gewerbesteuer und 10,8 Mio. Euro Konzessionsabgaben an Städte und Gemeinden. Betreibern von Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Quellen gewinnen, bezahlte die SWU Energie 48,3 Mio. Euro Einspeisevergütungen. „Alles in allem erzeugte die SWU rund 167 Millionen Euro an Wertschöpfung, die in der Region bleibt“, unterstreicht Matthias Berz.

Finanzchef Manfred Staib als zweiter Prokurist bestellt
Der Aufsichtsrat traf überdies wichtige Personalentscheidungen. Mit Wirkung zum 1. Mai wurde Manfred Staib, Leiter der Abteilung Finanzen und Rechnungswesen, zum zweiten Prokuristen in der SWU-Holding bestellt. Er ersetzt in dieser Funktion Jürgen Schäffner. Der technische Geschäftsführer der SWU Energie wird, wie schon bekannt, das Unternehmen in Richtung Lübeck verlassen. Der Nachfolger Schäffners wird durch einen Personalberater gesucht werden.

Holzgas-Heizkraftwerk Senden: SWU einigt sich mit dem früheren Generalunternehmer.
01. April 2014

Das Heizkraftwerk wird derzeit mit einer zusätzlichen Abgasbehandlungsanlage nachgerüstet.

Die SWU und die Firma AGO AG Energie + Anlagen (Kulmbach) haben sich außergerichtlich über bislang kontrovers diskutierte gegenseitige Ansprüche in Bezug auf das errichtete Holzgas-Heizkraftwerk in Senden geeinigt. Das Vertragsverhältnis mit AGO war im Mai 2013 gekündigt worden. „Beide Parteien haben jetzt eine abschließende Vereinbarung geschlossen“, sagt SWU-Energie-Geschäftsführer Jürgen Schäffner und fügt hinzu: „Über die Inhalte ist mit AGO Stillschweigen vereinbart worden“. Der SWU-Aufsichtsrat hat der Vereinbarung zugestimmt. Die SWU wird die Inbetriebnahme der Anlage ohne die AGO weiterführen.

Dabei sind die SWU-Techniker vorangekommen. Das im Februar durchgeführte Messprogramm hat unter anderem ergeben, dass beim Benzolgehalt im Abgas die Grenzwerte nun eingehalten werden können. Um auch die Stickstoffoxide zu reduzieren, wird wie berichtet mit einer Abgasbehandlungsanlage nachgerüstet. Um die Nachrüs-tungen vorzunehmen, steht das Heizkraftwerk derzeit still. Es wird erst wieder angefahren, wenn die zusätzliche Abgasbehandlungsan-lage eingebaut sein wird. Die Inbetriebsetzung dieses neuen Anlagenteils wird voraussichtlich Anfang Mai erfolgen.

Fahrgastbeirat sucht neue Mitglieder.
19. März 2014

Bewerbungen bis 11. April über das Internet. Nahverkehrsnutzer tauschen sich regelmäßig mit Fachleuten des Verkehrsbetriebs aus.

Können Fahrgäste über Facebook und Twitter künftig noch besser über Störungen im SWU-Liniennetz informiert werden? Warum kann man als Student am Aicher-Scholl-Kolleg nicht das Semesterticket nutzen? Warum setzt die SWU nach Basketballspielen in der ratiopharm arena keine Zusatzbusse mehr ein? Wie geht es weiter mit der Straßenbahnlinie 2? Die Fragen waren wiederum breit gestreut, die ein Dutzend Ulmer und Neu-Ulmer Nahverkehrsnutzer bei der letzten Sitzung des Fahrgastbeirats mit Vertretern der SWU Verkehr behandelten. Zum 14. Mal schon brachte dieses 2009 gegründete Gremium Nicht-Fachleute und Experten an einem Tisch zusammen. Wer Interesse hat mitzumachen: Der Fahrgastbeirat sucht zur Blut-auffrischung wieder neue Mitglieder.

Der unmittelbare Dialog kommt gut an

„Fahrgäste wollen den unmittelbaren Dialog mit dem Unternehmen, das hat das letzte Treffen erneut gezeigt“, urteilt Matthias Einmahl, SWU-Verkehrsplaner und Moderator des Fahrgastbeirats. „Jeder soll seine Erfahrungen und Ideen in der Runde äußern und mit uns diskutieren. Vor-wissen wird nicht vorausgesetzt“. Der Dialog ist zum beiderseitigen Vorteil: Das Unternehmen erhält wertvolle Anregungen, um sein Angebot regelmäßig an den Bedürfnissen der Kunden zu messen und weiterzuentwickeln. Der Fahrgast wiederum gewinnt aus erster Hand Einblick in die Möglichkeiten, aber auch in die Grenzen der Angebotsplanung.

Neue Mitglieder gesucht

Damit das Themenspektrum breit ist, soll der Fahrgastbeirat gut gemischt sein. Die derzeitigen Mitglieder sind unterschiedlichen Alters und kommen aus vielen Stadtteilen – unter anderem Böfingen, Söflingen, Eselsberg, Unterweiler, Neu-Ulm Wiley. Und sie nutzen den ÖPNV sehr unterschiedlich. „Auch wer bisher nicht Straßenbahn oder Bus fährt, tut der Runde gut – vielleicht sogar gerade deshalb“, so Matthias Einmahl. Wer Interesse an der Mitarbeit hat, findet im Internet oder bei SWU traffiti einen Bewerbungsbogen. Anhand des ausgefüllten Bogens trifft die SWU Verkehr eine Vorauswahl und lädt die betreffenden Interessenten zu einem Vorgespräch ein. „Ausschlaggebend ist nicht das Vorwissen“, betont Einmahl, „vielmehr das Interesse an Nahverkehrsfragen“. Pro Jahr trifft sich der Fahrgastbeirat drei Mal. Zu bestimmten Fragen werden Gast-Experten eingeladen. 

Bis 11. April bewerben 

Der Bewerbungsbogen für den Fahrgastbeirat liegt bei SWU traffiti im KundenCenter Neue Mitte bereit oder kann im Internet heruntergeladen werden unter www.swu.de/privatkunden/swunahverkehr/fahrgastbeirat.html Bewerbungsschluss ist der 11. April. Die Internetseite gibt Auskunft zu sämtlichen Fragen rund um den Fahrgastbeirat.

Alles klar. SWU führt durch die Ulmer Trinkwassergewinnung.
17. März 2014

Aktion am 22. März zum Internationalen Tag des Wassers

„Da ist ja gar kein Wasser drin!“ Die meisten Besucher im Ulmer Wasserschutzgebiet „Rote Wand“ im Wiblinger Auwald sind erst ein-mal verblüfft, wenn sie in einen Brunnenschacht schauen. So klar ist das Grundwasser unmittelbar nach der Förderung aus bis zu 18 Me-tern Tiefe, dass der Wasserspiegel im Brunnen kaum auszumachen ist. Und dabei wurde das Nass nicht einmal aufbereitet. Anlässlich des Internationalen Tags des Wassers führt Energieberater Ralf Maier interessierte Besucher durch das Schutzgebiet unter dem Mot-to „Der Weg des Wassers von der Förderung bis ins Haus“. Treff-punkt ist am Samstag, 22. März (siehe unten).

Ulmer Wasser muss nicht zusätzlich enthärtet werden

Nicht nur bezüglich Farbe und Klarheit ist das Trinkwasser für die Haushalte in Ulm und Neu-Ulm tadellos. Das bestätigen die regel-mäßigen Analysen, die das unabhängige Fachlabor „Technologie-zentrum Wasser“ in Karlsruhe im Auftrag der Stadtwerke durchführt. Vor allem hat das Ulm/Neu-Ulmer Trinkwasser einen geringen Nitrat-gehalt. Das in den Schutzgebieten „Rote Wand“ in Wiblingen und in der Neu-Ulmer „Illeraue“ geförderte Grundwasser enthält im Durch-schnitt rund 10 Milligramm Nitrat je Liter. Die deutsche Trinkwasserverordnung lässt 50 Milligramm je Liter zu. Gemäß Trinkwasserverordnung wird das Ulmer und Neu-Ulmer Trinkwasser regelmäßig auf rund fünfzig Inhaltsstoffe untersucht. In allen Fällen unterschreitet das in Ulm und Neu-Ulm verteilte Wasser die jeweils zulässigen Werte. Was den Verbraucher besonders interessiert: Aus Ulmer Quellen fließt Wasser von zirka 13 Grad deutscher Härte, die Neu-Ulmer Wasserhärte beträgt zirka 16 Grad. Die SWU empfiehlt, Waschmittel nach dem Härtebereich 2 zu dosieren. Nach Ansicht der SWU braucht das Ulmer und Neu-Ulmer Wasser in den Haushalten nicht weiter enthärtet zu werden, wie zum Beispiel mit Hilfe von Ionen-Austauschern oder anderen Entkalkungsanlagen.

Info

Kostenlose Führungen durch das Wasserwerk finden am 22. März um 10.00 Uhr und 12.00 statt. Die SWU bittet um Anmeldung unter Telefon (08 00) 0 51 02 00 oder per Mail unter energieberater@swu.de. Das Pumpwerk Donautal ist erreichbar über die Kastbrücke in der Wiblinger Allee (der Beschilderung folgen) oder über den Donauradweg vorbei am ehemaligen Bewährungsheim.

Organisatorisch und technisch auf dem neuesten Stand: Stadtwerke erhalten erneut das TSM-Prüfsiegel
12. März 2014

Das neue Häuschen steht. Jetzt muss es noch ans Strom-, Erdgas- und Trinkwassernetz angeschlossen werden. Der Stadtwerke-Trupp rückt an und erledigt den Auftrag. Dass alles so ausgeführt worden ist, wie es die Regeln der Technik verlangen, dafür steht das TSM-Siegel. Das Kürzel bezeichnet das „Technische Sicherheitsmanagement“. Das Siegel wurde nach einer Wiederholungsüberprüfung jetzt für die Stadtwerke-Gesellschaften SWU Netze und SWU Energie sowie für die regionalen Beteiligungsgesellschaften Technische Werke Blaubeuren und Gasversorgung Langenau erneuert. Thomas Anders, Geschäftsführer der baden-württembergischen Landesgruppe des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs e.V. (DVGW), übergab die Zertifizierungsurkunden. Entgegen nahmen die Urkunden Wolfgang Rabe, technischer Geschäftsführer der SWU Netze GmbH, und Ernst Hönig, technischer Geschäftsführer in den SWU-Beteiligungsgesellschaften. 

Zwei externe Prüfer, vier Leitfäden mit weit über 500 Fragen und drei Tage Zeit: So sieht die TSM-Zertifizierung in der Praxis aus. Dabei arbeiten die Prüfer nicht nur Fragelisten ab, sondern gehen auch in die SWU-Werkstätten hinein und interviewen Mitarbeiter mit Führungsverantwortung. „Es geht darum festzustellen, ob jeder Ar-beitsbereich über das richtig qualifizierte Personal verfügt. Wir schauen außerdem danach, ob die einschlägigen Sicherheitsvor-schriften niedergelegt sind, die Verantwortlichen diese kennen und regelmäßig nachgeschult werden. Und ob die einzelnen Bereiche auch so organisiert sind, dass das technische Regelwerk jederzeit beachtet werden kann. Es interessiert zum Beispiel, ob Zuständig-keiten und Vertretungen klar geregelt sind oder wie ausgeführte Arbeiten dokumentiert sind“, so umreißt Thomas Anders das weit-gespannte Aufgabenfeld der Prüfer.

Die SWU und ihre Tochterunternehmen unterziehen sich seit 2009 der TSM-Zertifizierung. Freiwillig, denn eine TSM-Zertifizierung kos-tet zwischen 8.000 und 12.000 Euro. „Doch das lohnt sich“, sagt Markus Dilger, bei den Stadtwerken zuständig für die zentrale Steu-erung, „denn während der Zertifizierung setzt man sich mit den Be-triebsabläufen, Dokumentationen und Schnittstellen auseinander. So lassen sich blinde Flecken aufdecken und Probleme schon im Vorfeld erkennen“. Das Prüfungsergebnis fiel sehr gut aus. „Perso-nell, technisch und organisatorisch sind wir bestens für unsere Auf-gaben gerüstet“, fasst SWU-Netze-Geschäftsführer Wolfgang Rabe zusammen. Die nächste Re-Zertifizierung steht in fünf Jahren an.

SWU Verkehr erhebt “ÖPNV-Kundenbarometer“
11. März 2014

Telefonische Befragung durch das Verkehrsforschungsinstitut Infratest läuft bis Mitte Mai

250 Bürgerinnen und Bürger aus Ulm und Neu-Ulm erhalten in den nächsten Wochen einen Anruf. Ausgewählt aus dem Telefonbuch nach dem Zufallsgenerator, werden die Angerufenen gebeten, Fragen zu den Nahverkehrsleistungen der SWU Verkehr zu beantworten.

Mit der jährlich durchgeführten repräsentativen Umfrage will die SWU Verkehr herausfinden, wie zufrieden ihre Kunden sind und wo möglicherweise für Verbesserungen anzusetzen ist. Die Interviewer des beauftragten Instituts TNS Infratest Verkehrsforschung (München) stellen etwa dreißig Fragen zu allen wichtigen Bereichen: Fahrplan-angebot, Tarife, Fahrzeuge, Haltestellen, Service, Freundlichkeit des Personals, um nur einige Leistungsmerkmale zu nennen. „Die Um-frageergebnisse ermöglichen es uns, die Qualität unserer Leistungen fortlaufend zu kontrollieren“, sagt Andreas Ceder, Leiter Vertrieb und Kommunikation bei der SWU Verkehr. 15 bis 20 Minuten dauert ein Telefon-Interview. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Umfrage dauert bis Mitte Mai, angerufen wird montags bis freitags.

Linie 2: Regierungspräsidium gibt grünes Licht für die Erweiterung des Verkehrsbetriebshofs.
27. Februar 2014

Das Regierungspräsidium Tübingen hat die für den Ulmer Straßen-bahnausbau notwendige Erweiterung des Verkehrsbetriebshofs in der Weststadt genehmigt. Der Planfeststellungsbeschluss für diesen ersten Bauabschnitt des Gesamtvorhabens ist am 26. Februar bei der SWU Verkehr eingegangen. „Damit können wir den ersten klei-nen Schritt von der Planung hin zur Verwirklichung des ‚Projekts Linie 2‘ machen“, sagt Ingo Wortmann, technischer Geschäftsführer der SWU Verkehr.

Der Betriebshof muss künftig mindestens zwölf zusätzliche Stra-ßenbahnwagen aufnehmen. Dafür wird ein Abstellplatz hinter der bestehenden Wagenhalle angelegt. Beantragt und genehmigt wurde eine Halle, doch mittlerweile ist aus Kostengründen an einen nicht überdachten Abstellplatz gedacht. Die heutige Wagenhalle wird umgebaut und erweitert, zum Beispiel durch einen zweiten War-tungsstand mit Grube und Dacharbeitsbühne für Straßenbahnwa-gen und eine verlängerte Waschstraße für Busse und Straßenbah-nen. Die Zentralwerkstatt erhält ein drittes Zufahrtsgleis. Derzeit werden die Ausführungsplanung fertiggestellt und die Unterlagen für die Bau-Ausschreibung vorbereitet. Der Umbau des Betriebshofs kann allerdings erst starten, wenn dafür auch die Förderzusage vor-liegt und der Gemeinderat die Bauausführung beschließt.Das Planfeststellungsverfahren für den zu erweiternden Verkehrsbetriebshof war aus dem Gesamtvorhaben ausgekoppelt worden. Die Verfahren zu den Streckenabschnitten zum Kuhberg und zur Wissenschaftsstadt laufen derzeit parallel und sollen im laufenden Jahr zum Abschluss gebracht werden.

SWU TeleNet: Neue Technik für TV & Radio
20. Februar 2014

Die Technik zur Auslieferung von analogen und digitalen TV & Radioprogrammen wird auf den neuesten Stand gebracht. Sendeplätze können sich ändern.

Die SWU TeleNet nimmt ihre neue Kopfstation zum Empfang von TV-Signalen am 26. Februar 2014 zwischen 2 und 6 Uhr in Betrieb. Die Umstellung von mehr als 1.000 Glasfaserkunden erfolgt direkt am 26. Februar. Im Anschluss daran werden weitere 18.000 TeleNet-Nutzer sukzessive bis zum 31. März umgestellt. Das Unternehmen rüstet sich damit für den rasanten Fortschritt der Multimediabranche und den gestiegenen Bedarf an hochauflösenden Programmen.

Aus technischen Gründen ist es unvermeidbar, dass die gesamte TV-Belegung neu sortiert wird. Davon tangierte Kunden müssen den Sendersuchlauf des Fernsehgerätes durchführen. Anschließend kann durch manuelles Verschieben der Sender, die gewünschte Reihenfolge festgelegt werden. Weitere Einzelheiten da-rüber und allgemeine Informationen zur Umstellung erhalten betrof-fene Kunde in schriftlicher Form. Die aktualisierten Programmbele-gungslisten für analoges und digitales TV und Radio werden eben-falls beigelegt. Außerdem sind die neuen Belegungslisten unter www.swu.de oder im Servicecenter der SWU TeleNet in der Bauhoferstr. 9/1 erhältlich. Dort stehen die Mitarbeiter der SWU TeleNet persönlich für technische Fragen zur Umstellung, von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr, zur Verfügung. Telefonischer Sup-port ist für den Zeitraum der Umstellung unter der Hotline 0731 166-3155 zwischen 8 und 18 Uhr verfügbar.

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